Wirksam abnehmen mit der Fettstoffwechsel-Diät

9 Dezember, 2018
Eine Fettstoffwechsel-Diät kann sehr wirksam zum Abnehmen sein. Wenn du sie allerdings selbst zu Hause durchführen möchtest, solltest du vorher unbedingt mit einem Arzt oder Ernährungsspezialisten sprechen.

Aufgrund der großen Nachfrage, die es heutzutage im Bereich der Diäten gibt, entstehen ständig neue Abnehm-Trends. Sehr vielversprechend und beliebt ist dabei in letzter Zeit die Fettstoffwechsel-Diät.

Bleib dran und erfahre mehr über den Ablauf und die möglichen Erfolge dieser Diät.

Was ist eine Fettstoffwechsel-Diät?

Bei der Fettstoffwechsel-Diät handelt es sich um eine sehr strikte Diät, die – wie der Name schon sagt – den Fettstoffwechsel anregen soll und dadurch zu extremen Gewichtsverlusten verhelfen kann. Über einen Zeitraum von 4 Monaten ist es möglich, 20 bis 30 Kilo abzunehmen.

Also, worum geht es genau?

Im Prinzip besteht die Fettstoffwechsel-Diät darin, sich ganz auf natürliche Lebensmittel zu beschränken. Das bedeutet, dass jegliche verarbeitete oder verpackte Speisen verboten sind.

Zudem soll auf den Verzehr von Fett, Salz und Zucker verzichtet werden.

Da die Diät sehr restriktiv ist, solltest du sie nicht länger durchführen als empfohlen und zuerst mit deinem Arzt darüber sprechen, ob sie überhaupt für dich geeignet ist.

Um die gewünschten Erfolge zu erzielen, muss man sich außerdem sehr genau an den Plan halten.

Was ist das Ziel dieser Diät?

Ziel der Fettstoffwechsel-Diät ist eine Ernährungsumstellung: weg von ungesunden und verarbeiteten Fertigprodukten hin zu frisch zubereiteter, vollwertiger Kost.

Denn es ist kein Geheimnis, dass die ganzen Zusatzstoffe, vor allem auch der viele zugesetzte Zucker in der „modernen“ Lebensmittelindustrie, viele gesundheitliche Probleme (wie Diabetes oder Bluthochdruck) und sogar Organschäden verursachen.

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Durch eine Reduktion dieser stark verarbeiteten Lebensmittel sollen die negativen Auswirkungen dieser Produkte auf den Körper rückgängig gemacht werden. Auf diese Art und Weise kann sich der Organismus erholen und wieder funktionsfähiger werden.

Viele Krankheiten sind jedoch nicht reversibel und verlangen eine lebenslange Behandlung. Falls du also beispielsweise an Diabetes leidest, darfst du wegen der Fettstoffwechsel-Diät nicht einfach deine medizinische Behandlung abbrechen.

Abgesehen davon empfehlen wir jedem eine ärztliche Absprache vor der Durchführung dieser Diät.

Wie führt man eine Fettstoffwechsel-Diät durch?

Stoffwechsel und Verdauung anregen

Die Fettstoffwechsel-Diät teilt sich in 2 Phasen auf:

Phase 1

In dieser ersten Phase, die 4 Monate andauert, musst du deinen Körper auf die neue Ernährungsweise umstellen. Dies kann sehr schwer sein und erfordert viel Durchhaltevermögen.

Auch an die neue Art der Zubereitung deiner Speisen musst du dich erst gewöhnen. Außerdem dauert es eine Weile zu lernen, die Portionen richtig abzumessen, um den Hunger stillen zu können. 

Abgesehen davon musst du in dieser Zeit einen strengen Zeitplan einhalten, von dem du auf keinen Fall abweichen darfst.

Es wird empfohlen, alle 2 Stunden etwas zu essen, um den Stoffwechsel dauerhaft in Gang zu halten. Dadurch wird dir auch die Fettverbrennung erleichtert.

Phase 2

In der zweiten Phase geht es darum, die erzielten Resultate der vorherigen Phase aufrecht zu erhalten. Theoretisch sollte auch diese Phase etwa 4 Monate andauern, viele entscheiden sich jedoch auch, sie zu verlängern. 

Diese Entscheidung solltest du jedoch gut überdenken. Sprich mit deinem Arzt darüber und lies medizinische Studien, um herauszufinden, was genau das Beste für deinen Körper ist.

Nahrungsmittel, die du vermeiden sollst

Wie du bestimmt schon gemerkt hast, ist die Liste der verbotenen Lebensmittel für eine Fettstoffwechsel-Diät sehr lang. Grundsätzlich sollte alles vermieden werden, das sich beim Kauf nicht in seiner natürlichen Form befindet.

Allerdings gibt es auch viele natürliche Zutaten, die aus dieser Diät ausgeschlossen sind. Dies kompliziert den Speiseplan umso mehr. Verzichten musst du auf Folgendes:

  • Am schwierigsten wird es für viele sein, auf Brot, Pasta, Kuchen und sonstige Weißmehlprodukte zu verzichten.
  • Selbstverständlich sind auch Zucker und sonstige Süßungsmittel, sowie auch Alkohol oder Essig verboten.
  • Auch fetthaltiger Fisch (wie Lachs) oder Fleischprodukte (wie z.B. Wurst) sind ausgeschlossen.
  • Einschränkungen gibt es sogar bei Obst, das viel Zucker enthält, sowie bei kohlenhydratreichem Gemüse. Dazu zählen unter anderem Banane, Melone, Feige, Ananas sowie Aubergine, Blumenkohl, Kartoffeln und Karotten.

Erlaubte Nahrungsmittel

gesunder Salat in der Fettstoffwechsel-Diät

Zwar ist die Liste der verbotenen Lebensmittel lang, gleiches gilt aber auch für die Liste der erlaubten Lebensmittel. Man muss nur umdenken und die zahlreichen Alternativen entdecken. 

Erlaubt sind mageres rotes Fleisch, Fisch und Geflügel. Dabei solltest du auf eine fettarme Zubereitung achten, wie z.B. schonendes Dämpfen oder Garen im Ofen. Auch Suppen mit Fleisch und Fisch sind eine hervorragende Lösung.

Andere Proteine, die du zu dir nehmen darfst, sind u.a. Eier sowie fettarme Milchprodukte (bspw. Magerquark).

Was Gemüse betrifft, so ist fast alles erlaubt und deine Auswahl ist sehr vielfältig. Vor allem solltest du Gemüsesorten mit Stängel und Blättern zu dir nehmen, wie Salate und grünes Blattgemüse.

Diese sind reich an Ballaststoffen. Wurzelgemüse hingegen ist eher kohlenhydratreich und sollte in dieser Diät vermieden werden.

Auch beim Obst hast du eine große Auswahl, solltest aber insgesamt nicht zu viel davon essen, um deinen Blutzuckerspiegel nicht zu arg in die Höhe zu treiben.

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Nun weißt du Bescheid über die Fettstoffwechsel-Diät und kannst selbst überlegen, ob sie für dich geeignet ist oder nicht.

Am besten sprichst du jedoch vorher mit deinem Arzt oder Ernährungsberater, denn eine weitere Meinung kann nie schaden. Viel Erfolg!

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