Welche Nahrungsmittel helfen zur Vorbeugung gegen Brustkrebs?

29 Januar, 2019
Brustkrebs steht in engem Zusammenhang mit dem Östrogenspiegel im Blut. Sport reduziert das Östrogen im Organismus und ist deshalb vorsorgend sehr zu empfehlen.

Frauen sollten sich darüber bewusst sein, dass es für sie unheimlich wichtig ist, jeden Monat eine Selbstuntersuchung für Brustkrebs durchzuführen und ab dem vierzigsten Lebensjahr regelmäßig eine Mammographie durchzuführen.

Bei einer familiären Vorgeschichte von Brustkrebs sogar schon vorher. Dies ist die beste Art und Weise, Brustkrebs vorzeitig zu erkennen; was wiederum unentbehrlich ist, um die Heilungschancen zu erhöhen.

In mehreren Studien wurde festgestellt, dass einige Nahrungsmittel und der Lebensstil dazu beitragen können, das Risiko an dieser Krankheit zu leiden, zu vermindern.

Möchtest du wissen, welche Lebensmittel du zu dir nehmen solltest, um Brustkrebs zu vermeiden? Lies weiter und erfahre einige Neuigkeiten über dieses Thema.

Ballaststoffreiche Lebensmittel

Brokkoli

Das Erscheinen von Brustkrebs hängt sehr stark mit den Östrogenwerten im Blut zusammen. Je höher der Östrogenwert im Organismus der Frau, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Brustkrebs erkrankt.

Ballaststoffreiche Lebensmittel verhindern die Reabsorption der abgebauten Östrogene im Darm. So bildet sich ein Schutzmantel gegen Brustkrebs.

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Um die Menge der Ballaststoffe in deiner Ernährung zu erhöhen, solltest du täglich mindestens drei Portionen frisches Gemüse (hierbei sind Brokkoli, Blumenkohl, Kohl oder Rosenkohl sehr geeignet), zwei Früchte sowie Vollkorngetreide zu dir nehmen.

Vermindere Fette

Wenn du viel Fett zu dir nimmst, ist es höchst wahrscheinlich, dass dein Körper einen hohen Anteil an Fettgewebe aufweist. Der Überschuss an Fettgewebe im Körper agiert wie eine „Östrogenfabrik“.

Deshalb solltest du das angemessene Idealgewicht für Körperstatur und Alter halten, so dass du gleichzeitig die Östrogenwerte in deinem Körper kontrollierst und das Risiko für Brustkrebs verrringerst.

Mehr Omega-3 und weniger Omega-6-Fettsäuren

Fisch

In verschiedenen wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dassOmega 6 reichhaltige Lebensmittel (Margarine, hydrierte Fette, Sonnenblumenöl, Erdnussöl) das Risiko an Brustkrebs zu erkranken erhöhen können.

Lebensmittel mit viel Omega 3 (Lachs, Thunfisch, Sardinen, Fischöl) hingegen, vermindern dieses Risiko. Schließe mindestens zwei Mal in der Woche diese Lebensmittel in deinen Ernährungsplan ein.

Leinsamen ist ebenfalls eine gute Omega 3 Quelle. Nahrungsexperten raten 25 g Leinsamen am Tag zu essen, um gegen Brustkrebs vorzubeugen. Du kannst diese mahlen und mit einem Joghurt sowie mit Frischkäse vermischen.

Omega 9 Fettsäuren, die im Olivenöl enthalten sind, helfen auch, das Risiko für Brustkrebs zu vermindern. Deshalb wäre es empfehlenswert deine Salate mit ein Paar Esslöffeln Olivenöl anzurichten.

Meide Alkohol

Übermäßiger Alkoholkonsum erhöht den Risikofaktor erheblich. Je mehr Alkohol du zu dir nimmst, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken.

Alkohol setzt sich in Acetaldehyd um, eine Substanz, die sich als Krebsfaktor an Laborratten erwiesen hat. Andererseits blockiert Alkohol die Folsäureaufnahme in den Zellen.

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Folsäure ist wichtiger Bestandteil für die Regelung der Zellteilung. Außerdem erhöht Alkohol die Östrogenwerte im Blut. Aus diesen Gründen solltest du Alkoholkonsum vermeiden, um das Brustkrebsrisiko zu verringern.

Treibe Sport gegen Brustkrebs

Sport

Es wurde wissenschaftlich bewiesen, dass Frauen, die regelmäßig Sport treiben, also um die 4 Stunden in der Woche, ein niedrigeres Risiko haben.

Sport reduziert nämlich die Östrogenproduktion im Organismus. Halte dich fit und aktiv: laufen, gehen, schwimmen sowie Fahrrad fahren hilft dir, vorzubeugen.

Trotzdem möchten wir zum Schluss nochmals darauf hinweisen: Es ist besonders wichtig, sich regelmäßig untersuchen zu lassen, um Brustkrebs vorzeitig zu erkennen. Solltest du Zweifel haben, suche deinen Arzt auf, dieser wird dich am besten beraten.

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  • Willett, W. C. (1995). Diet, nutrition, and avoidable cancer. In Environmental Health Perspectives. https://doi.org/10.2307/3432305