Leinsamen und Grüntee gegen Krebs

· 30 August, 2014
Grüner Tee hat zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften. Er ist u.a. reich an Katechinen, das sind Antioxidantien, die Krebszellen neutralisieren können, ohne dabei die gesunden Zellen anzugreifen.

Leinsamen und Grüntee, zwei Verbündetet gegen Krebs. Eine der schwersten und besorgniserregendsten Krankheiten in der heutigen Zeit ist Krebs. In den letzten Jahrzehnten hat die Zahl der Betroffenen stark zugenommen. Deshalb sind Forscher auf der ganzen Welt darum bemüht, die Gründe für Krebs herauszufinden und Heilungsmöglichkeiten zu finden.

Krebszellen wachsen oft sehr schnell, dies ist auch von der Krebsart und dem Alter der Betroffenen abhängig. Je früher der Tumor entdeckt und behandelt wird, umso mehr Heilungschancen bestehen. Es gibt drei Methoden, um diese Krankheit zu bekämpfen: Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie. Derzeit wird viel über Krebs geforscht und es gibt auch neuere Methoden, die zwar weniger effizient sind, aber die Beschwerden von Krebs lindern und die Heilung unterstützen.

Im folgenden Artikel möchten wir Ihnen aufzeigen, dass Leinsamen und Grüntee zusammen gute Verbündete im Kampf gegen den Krebs sein können.

Die Ernährung – ein Risikofaktor

Die genauen Ursachen für Krebs sind noch nicht bekannt. Doch man geht von verschiedenen Faktoren aus, die bei der Bildung von Krebszellen eine große Rolle spielen: genetische, umweltbedingte, physiologische und ernährungsbedingte Faktoren. 

Mögliche Ursachen

Grüntee

  • Alter: 2/3 der Krebserkrankungen weltweit treten bei Personen über 65 Jahren auf.
  • Genetische Vererbung
  • Kontakt mit krebserregenden Substanzen, wie chemische und radioaktive Stoffe.
  • Rauchen
  • Falsche Ernährung

Auch wenn die Faktoren zahlreich sind, sind sich die Wissenschaftler einig, dass eine gesunde Ernährung eine wichtige Rolle spielen kann, wenn es um die Vorbeugung und um die Heilung von Krebs geht. Deshalb stellen wir Ihnen in diesem Artikel zwei Nahrungsmittel vor, die vorsorgend wirken können: Leinsamen und Grüntee.

Grüntee gegen den Krebs

Grüntee kommt ursprünglich aus Asien. Seine medizinischen Eigenschaften wurden schon vor tausend Jahren beschrieben, um exakt zu sein, das erste Mal von Zen Eisai im Jahre 1191. Tee wurde früher genutzt, um die Nebenwirkungen von Alkohol zu lindern, als stimulierendes Mittel bei Verdauungsbeschwerden, zur Heilung von Hautkrankheiten, gegen Müdigkeit und um die Funktionen der Harnblase und des Gehirns zu verbessern.

Viele neuere Studien beschäftigen sich damit, herauszufinden, ob Grüntee vorsorgend gegen Krebs wirkt. Tägliches auftragen des Tees in Form eines Wickels konnten in vielen Fällen den Krebs lindern.

In einer Studie aus Japan im Jahr 2006 wurde bewiesen, dass Erwachsene, die jahrelang jeden Tag drei oder mehr Tassen Grüntee trinken, ein geringeres Risiko haben, an einer Herz-Gefäß-Krankheit oder an Krebs zu erkranken. Verschiedene Wissenschaftler haben folgende gesundheitsfördernden Eigenschaften des Grüntees nachgewiesen:

Vorteile des Konsums von Grüntee

  • Vorbeugung und Behandlung von Krebs, vor allem von Haut-, Speiseröhren-, Magen- und  Darmkrebs
  • Verbesserung der Kognition
  • Verlangsamung einiger Demenz Krankheiten, wie zum Beispiel Alzheimer.
  • Behandlung von Arthrose
  • Neutralisierung von freien Radikalen im Körper (der Tee beinhaltet Antioxidantien)
  • Beschleunigung des Zellstoffwechsels
  • Reduktion des Cholesterins LDL (auch bekannt als schlechtes Cholesterin)
  • Regulierung des Zuckers im Blut und der Konzentration des Insulins.
  • Vorbeugung gegen Zahnverlust und Stärkung der Knochen.

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Grüntee enthält unter anderem Catechine, die insbesondere in den krebserregenden Zellen wirken und zu deren Tod führen, ohne die gesunden Zellen zu schädigen.

Es müssen jedoch weitere Forschungsstudien durchgeführt werden, um herauszufinden, welche Krebsarten mit den im Tee enthaltenen Catechinen behandelt werden können und wie genau sie wirken. Grüntee enthält allerdings auch Fluor, der in größeren Mengen für den Körper schädlich ist.

Trotzdem brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, denn unser Körper enthält Fluor in Form von Fluorid, das in unseren Knochen und Zähnen gespeichert ist. Es hilft uns, Kalzium korrekt aufzunehmen und es verhindert die Entstehung von Karies. Wir empfehlen Ihnen, täglich maximal zwei Tassen grünen Tee zu trinken, damit erhalten Sie positive Resultate und gehen kein Risiko ein.

Leinsamen gegen Krebs

Leinsamen

Leinsamen werden schon seit vielen Jahren als Tee, Pulver oder Öl für verschiedene Zwecke benutzt. Sie enthalten viele gesunde Fette und sind Reich an Ballaststoffen. Zur Vorbeugung von Krankheiten des Magen-Darm-Traktes (Verstopfung, Entzündungen des Darms etc.) und werden sie gerne eingesetzt. Außerdem helfen sie bei Akne, Herz-Kreislauf-Beschwerden (Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin), rheumatischer Arthrose und Wechseljahrsbeschwerden.

Die Wirksamkeit konnten in den meisten Fällen jedoch nicht wissenschaftlich bewiesen werden. Doch bei folgenden Krankheiten werden sie empfohlen:

  • Vorbeugung und Heilung von Krebs, vor allem Prostata, Lungen-, Darm- und Brustkrebs
  • Reduktion des Cholesterins LDL
  • Verbesserung der Nierenfunktion bei Patienten mit Lupus erythematodes (LES)
  • Linderung von schwachen Wechseljahrsbeschwerden
  • Reduzierung von Brustschmerzen am Anfang des Menstruationszyklus
  • Heilung von Herz-Gefäß-Krankheiten.
  • Geringeres Risiko, an Arteriosklerose zu erkranken

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Leinsamen enthalten Lignane-Moleküle, welche den weiblichen Hormonen ähnlich sind. Sie tragen zur Wachstumshemmung einiger Krebsarten bei. Auch wenn der Konsum von Leinsamen sehr empfehlenswert ist, sollte man sich zuerst über die Nebenwirkungen im Zusammenhang mit anderen Lebensmittel informieren, denn es kann leicht zu Allergien, Bauchschmerzen, Übelkeit oder leichten Blutungen kommen. Wenn Sie schwanger sind oder an einer chronischen Krankheit leiden, dann sollten Sie zuerst Ihren Arzt fragen, ob Leinsamen für Sie geeignet sind.

Leinsamen und Grüntee – Verbündete gegen den Krebs

In diesem Artikel haben wir Ihnen zwei hervorragende natürliche Produkte zur Vorsorge und Behandlung von Krebs vorgestellt. Wir empfehlen Ihnen, Leinsamen und Grüntee auf Ihren täglichen Speiseplan zu setzen.

  • Lambert, J. D., & Elias, R. J. (2010). The antioxidant and pro-oxidant activities of green tea polyphenols: A role in cancer prevention. Archives of Biochemistry and Biophysics. https://doi.org/10.1016/j.abb.2010.06.013
  • Donaldson, M. S. (2004). Nutrition and cancer: A review of the evidence for an anti-cancer diet. Nutrition Journal. https://doi.org/10.1186/1475-2891-3-19
  • Cabrera, C., Artacho, R., & Giménez, R. (2006). Beneficial Effects of Green Tea—A Review. Journal of the American College of Nutrition. https://doi.org/10.1080/07315724.2006.10719518