Wassereinlagerungen reduzieren: Tipps für schnelle Linderung

3 Dezember, 2018
Wenn du einen freien Augenblick genießen kannst, lagere deine Beine hoch. Am besten stützt du sie L-förmig an die Wand, um so die Durchblutung zu fördern und die Ansammlung von Flüssigkeiten in den Beinen zu verhindern.

Heute geht es bei uns darum, wie man Wassereinlagerungen reduzieren kann. Manche Personen neigen ständig zu diesem Problem, andere leiden nur zeitweise daran, etwa bei Übergewicht, Hitze, in den Wechseljahren usw.

Es gibt natürliche Hausmittel, die uns bei regelmäßiger Anwendung dabei unterstützen, Wassereinlagerungen reduzieren zu können. Binnen eines Monats sollte man die Wirkung spüren.

Wassereinlagerungen reduzieren mit einem Saft aus Grapefruit und Wassermelone

Grapefruit und Wassermelone sind bestens dazu geeignet, Wassereinlagerungen zu reduzieren:

  • Die Grapefruit ist sehr effektiv bei der Ausleitung von überschüssiger Flüssigkeit und kann zudem den Organismus entgiften, die Leberfunktionen unterstützen und beim Abnehmen helfen. Diese Zitrusfrucht hilft außerdem bei der Fettverbrennung.
  • Durch ihren hohen Wassergehalt wirkt die Wassermelone entwässernd. Mehr als 90% ihres Gewichts besteht aus Wasser, wobei sie zudem nur 20 Kalorien pro 100 g besitzt. Außerdem ist die Frucht reich an Vitamin C, Vitaminen aus der B-Gruppe, Kalium und dem krebsvorbeugenden Lycopen.

Trinke täglich ein bis drei Gläser Saft aus einer der Früchte, ohne sie zu mischen. Bei Bedarf kannst du das Getränk mit Stevia süßen.

Du kannst eine der Früchte wählen oder auch abwechseln. Wassermelonen sind meist nur in der heißen Jahreszeit erhältlich, die Grapefruit am besten im Winter.

Wenn keine der beiden Früchte erhältlich ist, kann auch essenzielles Grapefruitöl verwendet werden. Achte darauf, dass dieses als Nahrungsmittel geeignet ist, es gibt nämlich verschiedenste Produkte. Nimm jeden Morgen einen Tropfen mit etwas Honig oder Öl ein.

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Wassermelone

Zwiebelbrühe

Die Zwiebel ist das ganze Jahr über einfach erhältlich und gerade im Winter freuen wir uns über eine heiße Brühe.  Die Zwiebel sorgt für eine Ausleitung der Flüssigkeiten, die sich im Körper befinden.

Koche drei Zwiebel in 1,5 Liter Wasser mit etwas Salz, ungefähr eine halbe Stunde lang. Du kannst die Brühe zwischen den Mahlzeiten oder eine halbe Stunde vor dem Essen trinken. Bei Bedarf kannst du mit etwas Meersalz nachwürzen.

Fußbad

Gerade wenn die Wassereinlagerungen an den Füßen oder Beinen auftreten, solltest du täglich Fußbäder mit Schachtelhalm und Rosmarin durchführen.

Koche einen Liter Wasser mit zwei Esslöffeln Schachtelhalm und zwei Esslöffeln Rosmarin fünf bis zehn Minuten auf, nimm danach die Mischung vom Herd, lasse sie zehn Minuten ziehen, siebe sie ab und gib einen halben Esslöffel Salz dazu.

Sobald die Flüssigkeit lauwarm ist, kannst du die Fußbäder durchführen (15 bis 30 Minuten lang).

Unser Lesetipp: Naturheilmittel Schachtelhalm; Eigenschaften und Anwendung

Schachtelhalm Fußbad

Kalte Beinduschen

Dusche deine Beine kalt ab und gehen wie folgt vor:

  • Führe den Wasserstrahl zunächst auf der äußeren Seite des rechten Beins nach oben.
  • Dann dusche mit dem Wasserstrahl die rechte innere Beinseite.
  • Im Anschluss ist die äußere Seite des linken Beins an der Reihe.
  • In Kniehöhe wechselst du zum rechten Knie und duscht das rechte Bein nach unten ab.
  • Wenn möglich, kannst du denselben Ablauf auch für die Hinterseiten der Beine anwenden, ohne dabei die Knie wechseln zu müssen.

Beinmassage

Du kannst eine Beinsalbe herstellen, die du nach dem Duschen anwendest. Mische eine Basis (dabei kann es sich um unsere täglich Feuchtigkeitscreme handeln, Aloe Vera Gel oder Pflanzenöl wie Mandel-, Sesam-, und Olivenöl etc.) mit einigen Tropfen der folgenden essenziellen Öle:

  • Rosmarin
  • Hammamelis
  • Rosskastanie
  • Zypresse

Mit dieser Mischung führst du dann eine sanfte Massage von unten nach oben in Kreisbewegungen (mit geschlossenen Fäusten) durch.

Beine beim Schlafen hochlagern

Um eine schlechte Beindurchblutung zu verhindern und Wasseransammlungen in den Füßen zu vermeiden, solltest du einfach ein Kissen unter die Waden legen, während du schläfst.

Du kannst auch eine halbe Stunde vor der Bettruhe die Füße hochlagern, indem du die Beine an der Wand in Form eines L abstützt. Diese letzte Übung kannst du auch tagsüber durchführen, wenn du gerade einen ruhigen Moment findest. Insbesondere wenn du den ganzen Tag stehst oder sitzt, ist diese Übung empfehlenswert.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von robbplusjessie y uteart

  • Erhirhie, E. O., & Ekene, N. E. (2013). Medicinal Values on Citrullus lanatus ( Watermelon ): International Journal of Research in Pharmaceutical and Biomedical Sciences.