Warum sind Hot Dogs so ungesund?

Hot Dogs sind weltweit sehr beliebt, insbesondere in den USA stehen sie auf Platz 1. Fast jeder hat bereits einmal oder öfters einen Hot Dog gegessen, für viele ist die Kombination der Zutaten unwiderstehlich. Praktisch ist auch die unkomplizierte Zubereitung. Doch ein Hot Dog kann durch verschiedene chemische Zusätze und die industrielle Verarbeitung sehr gesundheitsschädlich sein.

Hot Dogs sind die Lieblingsspeise vieler Kinder, dies wird zusätzlich durch aggresive Werbekampagnen gefördert. Wenn du nur ab un zu einen Hot Dog verspeist, musst du dir keine Sorgen machen. Ernährungsexperten weisen jedoch darauf hin, dass das Problem dann beginnt, wenn Hot Dogs fast täglich auf dem Speiseplan stehen. Auch wenn dies erstaunlich ist – kommt dies häufiger als wir denken vor.

Woran liegt das Problem?

Hot Dog

Mehrere Studien haben bereits auf die Gefahr von Hot Dogs bzw. Wurstwaren hingewiesen. Grund ist der hohe Gehalt an Fettsäuren, Natrium, Harnstoffen, Ölen, raffinierten Mehlen, Zucker und chemischen Substanzen, die langzeitig unserer Gesundheit schaden.

Eine Veröffentlichung der Los Angeles Times erklärt, dass ein Konsum von mehr als 12 Hot Dogs im Monat, das Risiko an Leukämie bei Kindern um das 9-fache erhöht. Außerdem steigt die Gefahr für einen Hirntumor bei Kindern, deren Eltern vor der Empfängnis vermehrt Hot Dogs einnahmen oder deren Mutter während der Schwangerschaft 1 Mal in der Woche einen Hot Dog konsumierte.

Warum sind Hot Dogs so schädlich?

Außer den genannten Substanzen, enthalten Hot Dogs eine beträchtliche Anzahl an Nitriten, die zur Konservierung und zur Verbesserung des Erscheinungsbildes verwendet werden. Wenn eine Wurst gekocht wird, verbinden sich die Nitrite mit den im Fleisch vorhandenen Aminen. Es entstehen krebserregende Stickoxide. Diese können insbesondere Blasen-, Magen-, Gehirn- und Speiseröhrenkrebs verursachen.

Bei Kindern löst diese Substanz ein höheres Risiko für Leukämie oder Hirnschäden aus.

Weitere Lebensmittel, die Nitrite enthalten?

Wurst

Auch verschiedene Gemüsesorten enthalten Nitrite in kleineren Mengen, so zum Beispiel grünes Blattgemüse. Trotzdem wirken diese krebsvorbeugend. Der Grund dafür ist, dass sich diese Nitrite nicht in Stickoxide verwandeln, wie es bei Wurstwaren der Fall ist. Die im Gemüse enthaltenen Nitrite werden durch Vitamin C und D gestärkt, diese hemmen die Bildung von Stickoxiden. Gemüse ist also nicht nur sicher, sondern auch gesund und sehr empfehlenswert.

Nicht zu vergessen ist, dass alle verarbeiteten Fisch- bzw. Fleischwaren (Hamburger, Speck usw.) schädliche und krebserregende Nitrite beinhalten.

Was tun?

  • Nicht alle Hot Dogs und Wurstwaren enthalten Stickoxide. Auf dem Markt werden bereits Wurstsorten angeboten, die frei von schädlichen Stoffen sind, so dass wir diese in Maßen bedenkenlos verzehren können. Diese können an der Farbe erkannt werden. Nitrithaltige Wurst hat eine rote attraktive Farbe, die ins Auge sticht und dsa Produkt länger frisch wirken lässt. Nitritfreie Waren haben eine blassere Farbe und wirken nicht so appetitlich.
  • Die Einnahme von Hot Dogs sollte verringert werden, vor allem wenn es sich um Kinder handelt.
  • Ein Hot Dog gehört nicht zu unserem alltäglichen Ernährungsplan. Diese sollten nur ab und zu in geringen Maßen gegessen werden.
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