Verspannung der Muskeln: präventive Tipps

3 November, 2019
Um einer Muskelverspannung vorzubeugen, empfehlen sich Dehnungs- und Aufwärmübungen vor und nach sportlichen Aktivitäten. 

Bei einer Verspannung der Muskeln kommt es zu einer längeren, unfreiwilligen Kontraktion der Muskulatur, wobei sich einzelne Muskelstränge oder Muskelpartien verhärten und verkürzen. Es handelt sich um ein sehr verbreitetes Leiden, das wir alle schon einmal selbst erfahren haben. Die Muskelverspannung äußert sich durch zum Teil intensive Schmerzen in einem spezifischen Bereich. Außerdem wird dadurch die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt.

Häufig ist die Nacken- und Rückenmuskulatur davon betroffen, doch die Verspannung der Muskeln kann in jedem Körperbereich auftreten. Nicht nur sportliche Aktivitäten können dazu führen. Auch bei Bewegungsmangel oder wenn man nach längerer Zeit wieder beginnt, sich sportlich zu betätigen, kann es dazu kommen.

Wie bereits erwähnt, sind Muskelverspannungen schmerzhaft und unangenehm. Wir erklären dir deshalb in unserem heutigen Artikel, wie du Vorsorge leisten kannst, damit es gar nicht erst so weit kommt.

Verspannung der Muskeln: Wie kommt es dazu?

Wir haben bereits kurz erklärt, dass es bei einer Muskelverspannung zu einer länger andauernden, unfreiwilligen Kontraktion des betroffenen Muskels kommt. Meist sind sportliche Aktivitäten der Auslöser. Doch auch übermäßige Anstrengungen können sich auf die Muskulatur auswirken, insbesondere wenn diese nicht daran gewohnt ist.

Eine andere mögliche Ursache sind Fehlhaltungen über einen längeren Zeitraum. Außerdem spielt dabei auch fehlende Elastizität eine wichtige Rolle.

Die Muskelkontrakturen können außerdem durch Spannungen und Stress auftreten. Häufig macht sich dies im Nacken- und Trapezbereich bemerkbar. Stress und falsche Haltungen am Computer oder vor dem Fernseher gehören zu den häufigsten Auslösern für verspannte Muskeln.

Die dadurch entstehenden Schmerzen sind auf die gestörte Durchblutung zurückzuführen. Es kommt in den betroffenen Bereichen zu Schwellungen und Reststoffe sammeln sich an. Wenn sich die Muskelfasern nicht entspannen können, kann dies sehr schmerzhaft sein.

Verspannung der Muskeln nach Überanstrengung

Noch ein interessanter Beitrag: Symptome und Behandlungen einer Muskelzerrung

Verspannung der Muskeln: Wie kann ich Vorsorge leisten?

Die Muskelverspannungen können durch einfache Maßnahmen verhindert werden. Anschließend haben wir einige sehr hilfreiche Tipps für dich zusammengestellt:

Aufwärmen und Dehnungsübungen vor und nach dem Training

Du kannst durch das Aufwärmen und durch Dehnungsübungen die Überlastung der Muskelfasern verhindern. Es empfiehlt sich, diese vor und nach dem Training durchzuführen.

Regelmäßig Sport treiben

Wenn du täglich moderaten Sport treibst und dich allmählich steigerst, kannst du Muskelverspannungen verhindern. Du kannst damit beginnen, jeden Tag kurze Strecken zu gehen und diese allmählich verlängern. Außerdem kannst du mit der Zeit deine Geschwindigkeit erhöhen. Wenn du Krafttraining bevorzugst, solltest du anfangs nur leichte Gewichte verwenden.

Verspannung der Muskeln durch die richtige Haltung vermeiden

Wie bereits erwähnt, kommt es durch Fehlhaltungen häufig zu Muskelverspannungen, insbesondere am Computer oder vor dem Fernseher. Du solltest deshalb insbesondere bei diesen Aktivitäten deine Körperhaltung beobachten und verbessern.

Wenn du den ganzen Tag am Schreibtisch arbeitest, solltest du ebenfalls auf deine Haltung achten. Außerdem empfiehlt es sich, immer wieder kleine Pausen einzulegen, aufzustehen und sich zu bewegen. Dadurch kannst du verhindern, dass sich deine Muskulatur verspannt.

Verspannung der Muskeln durch die richtige Haltung vermeiden

Reduziere Stress, um die Verspannung der Muskeln zu verhindern

Wir alle haben verschiedenste Verpflichtungen und Aufgaben im Alltag, die oft zu Stress und Nervosität führen. Dadurch können unter anderem Muskelverspannungen entstehen. Zur Vorbeugung ist es deshalb wichtig, Stress und Hektik im Alltag zu reduzieren. Versuche, das Leben anders anzugehen und alles lockerer zu nehmen.

Techniken wie Yoga können dir dabei helfenDu kannst dadurch Stress und Spannungen besser bewältigen, was auch für deine Muskulatur vorteilhaft ist. Außerdem verbessert Yoga die Flexibilität und entspannt den Körper. Diese Übungen zählen zu den besten vorbeugenden Mitteln gegen Muskelverspannungen.

Du kannst auch Entspannungsmethoden verwenden, zum Beispiel Mindfulness, Aromatherapie oder Meditation. Dadurch kannst du Stress abbauen und Nervosität besser managen. Du wirst dich auch mit dir selbst und deiner Umgebung wohler fühlen. 

Wir empfehlen dir, diesen Artikel zu lesen: Es ist nie zu spät: Frau beginnt mit 86 Jahren, Yoga zu trainieren

Weitere Empfehlungen

Versuche, brüske Temperaturschwankungen zu verhindern. Ziehe dich in der kalten Jahreszeit entsprechend an, um deinen Körper vor der Kälte zu schützen. Außerdem ist es wichtig, physische Übungen richtig durchzuführen, denn bei falschen Bewegungen kommt es häufig zu Muskelverletzungen oder -verspannungen.

Abschließende Bemerkung

Die beste Vorsorge gegen Muskelverspannungen ist tägliche moderate Bewegung. Steigere die Intensität allmählich und kontrolliere die Technik, mit der du deine Übungen durchführst. Vergiss nicht, vor und nach dem Training Aufwärm- und Dehnungsübungen zu praktizieren.

Solltest du trotzdem an Muskelverspannungen leiden, lass dir von einem erfahrenen Physiotherapeuten helfen, der dich individuell beraten und behandeln kann. 

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