Rotes Fleisch in Maßen!

· 13 Juli, 2014
In einer Studie der Universität von Harvard wurde festgestellt, dass Krankheiten vorgebeugt werden kann, indem der Konsum von rotem Fleisch auf die Hälfte reduziert wird.

Rotes Fleisch schmeckt zwar lecker und kann vielseitig zubereitet werden, doch du sollest es nur in Maßen verzehren!

Natürlich brauchen wir hochwertige Proteine, doch diese sind auch in anderen Nahrungsmitteln zu finden. Wir empfehlen dir, einen wöchentlichen Ernährungsplan zu erstellen, um deinen Organismus mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Beachte dabei jedoch, dass rotes Fleisch nur in geringen Mengen vorkommen sollte. 

Verschiedene Studien haben nämlich herausgefunden, dass rotes Fleisch viele gesundheitliche Nachteile hat. Vergiss nicht, dass rotes Fleisch auch in Würsten, Schinken und Speck zu finden ist!

Lies weiter, um mehr über dieses Thema herauszufinden. 

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Rotes Fleisch ist gesundheitsschädlich

Insbesondere verarbeitete Produkte mit rotem Fleisch enthalten eine Fülle an gesättigten Fettsäuren, Salz und Kalorien. Damit tust du deinem Körper nichts Gutes. Ganz im Gegenteil: Wurstwaren sollen Herz-Kreislauf-Krankheiten fördern und stehen auch im Verdacht, Krebs zu begünstigen.

Internationale Krebsforscher empfehlen deshalb, den Konsum von rotem Fleisch auf höchstens 750 g (roh) beziehungsweise 500 g (gekocht) pro Woche zu reduzieren. Allerdings konnte der genaue Zuammenhang noch nicht herausgefunden werden, es sind weitere Forschungen notwendig.

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Darüber hinaus ist rotes Flñeisch auch im Verdacht, Diabetes zu begünstigen. Eine Studie der Universität Zürich zeigt auch auf, dass Wurstliebhaber im Vergleich zu Menschen, die nur wenig Wurstwaren essen, eine geringere Lebenserwartung haben.

Die genauen Ursachen dafür sind zwar noch nicht bekannt, doch es könnte am Pökelsalz und den tierischen Fetten liegen, die vermehrt zu Kreislauferkrankungen führen und die Entwicklung von Tumoren fördern.

Du solltest deshalb weniger rotes Fleisch essen, dafür jedoch mehr Obst und Gemüse. Verzichte so gut wie möglich auf Wurstwaren und iss nur ab und zu hochwertiges, fettarmes rotes Fleisch. Es gibt viele Alternativen, die dich mit ausreichend Proteinen versorgen.

Du kannst zum Beispiel mehr Geflügel in deine Ernährung einbauen. Auch Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse…) und Hülsenfrüchte sind sehr wichtig! Eine weitere Alternative ist Fisch, der ebenfalls vielseitig zubereitet werden kann.

Du kannst übrigens nicht nur deine Gesundheit, sondern auch das Klima schonen, wenn du weniger Fleisch isst!

  • Hohmann-Jeddi, C. (2013). Rotes Fleisch ist schlecht fürs Herz. Pharmazeutische Zeitung.
  • Acél, D. (1916). Nachweis und quantitative Bestimmung der Nitrate und Nitrite in Fleisch- und Wurstwaren. Zeitschrift Für Untersuchung Der Nahrungs- Und Genußmittel. https://doi.org/10.1007/BF02033431
  • Weber, N. (2011). Fleisch-Liebhaber erkranken häufiger an Diabetes. Spiegel Online.
  • DGE. (2015). Weniger Fleisch auf dem Teller schont das Klima.