Pfefferkraut gegen Nierensteine

· 16 März, 2015
Pfefferkraut ist sehr wirksam zur Entfernung von Nierensteinen und anderen Ablagerungen im Harntrakt. Die benötigte Dosis hängt von den zu behandelnden Beschwerden ab.

Pfefferkraut ist eine Wildpflanze, die bereits seit langem von verschiedenen Kulturen zur Auflösung von Nierensteinen verwendet wird. In diesem Beitrag erfährst du, wie dieses jahrtausendealte Heilmittel verwendet werden kann.

Eigenschaften des Pfefferkrauts

Diese Wildpflanze passt sich jedem Boden an und wächst bis zu 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Sie kommt besonders häufig in den Tropen vor, beispielsweie auf den Bahamas, im Amazonas-Gebiet sowie im Süden Indiens und Chinas. Das Pfefferkraut wird schon seit langem gegen Nieren- und Blasensteine verwendet. 

Diese Heilpflanze wird bis zu 60 cm hoch, die Früchte haben ca. 3 mm Durchmesser – darin verstecken sich alle gesundheitsfördernden Eigenschaften. In der Naturheilkunde wird Pfefferkraut schon lange bei verschiedenen Beschwerden verwendet – insbesondere in Südamerika und Asien. Dieses Heilkraut kann auch bei Leberbeschwerden (z.B. Gelbsucht), bakteriellen Infektionen (Zystitis, Prostatitis) und bei Harnwegsinfektionen verwendet werden. Pfefferkraut ist ebenfalls bei sexuell übertragbaren Krankheiten, Tuberkulose, Erkältungen, Grippe und anderen Viruserkrankungen empfehlenswert. Diese Heilpflanze wird ebenfalls zur Behandlung von Diabetes, Bluthochdruck und Blutarmut verwendet.

nierensteine

Die Heilkräfte dieser Wildpflanze wurden in verschiedenen wissenschaftlichen Studien rund um die Welt untersucht. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird sie zum Schutz der Leber empfohlen, insbesondere bei Personen, die an Hepatitis oder Leberzirrhose leiden.

Das Pfefferkraut wird normalerweise als Tee eingenommen. 40 g der getrockneten Pflanze werden mit 1 Liter Wasser überbrüht. Danach lässt man den Aufguss abkühlen und siebt ihn. Der Geschmack ist bitter, doch man kann den Tee mit etwas Honig süßen. Bei Nierensteinen wird der Konsum von täglich drei Tassen Pfefferkrauttee über einen Zeitraum von einem Monat empfohlen. Auch wenn die Steine bereits vorher ausgeschieden werden, empfiehlt es sich, den Tee noch bis Ende des Monats einzunehmen. Auch Blasensteine können auf diese Weise behandelt werden.

Weitere Vorteile des Pfefferkrauts

Dieses Kraut zeichnet sich durch zahlreiche gesundheitsfördernde Eigneschaften aus, deshalb lohnt es sich den Tee auch vorsorgend oder behandelnd gegen andere Krankheiten zu trinken. 

gallensteine

 

Pfefferkraut ist auch bei folgenden Beschwerden empfehlenswert:

  • Entzündungen und Krämpfe,
  • erhöht den Harndrang (und wird deshalb Patienten mit Niereninsuffizienz empfoheln, jedoch nur mit Rücksprache des behandelnden Arztes),
  • lindert Schnmerzen, insbesondere im unteren Bauchbereich (beispielsweise bei Menstruationsschmerzen hilfreich),
  • reduziert Fieber (ist jedoch nicht für Kinder unter 5 Jahren geeignet),
  • schützt und reinigt die Leber,
  • wirkt leicht abführend und stark entwässernd,
  • bekämpft Viren und Bakterien,
  • eliminiert Darmwürmer,
  • reduziert Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin und
  • wirkt verdauungsfördernd.

Wie wird Pfefferkraut eingenommen?

Je nach der zu behandelnden Beschwerde, werden unterschiedliche Einnahmeformen empfohlen. Zur Behandlung kann die ganze Pflanze verwendet werden: Sowohl die Stengel, Blüten, Wurzel als auch die Früchte haben medizinale Eigenschaften. Zusätzlich zu der bereits erwähnten Behandlung von Nierensteinen, werden folgende Möglichkeiten zur Heilung anderer Krankheiten empfohlen:

  • Bei bestimmten Krebsarten kann Pfefferkraut unterstützend wirken, um das Fortschreiten der Krankheit zu bremsen und die Auswirkungen der Chemotherapie besser zu tolerieren. Dafür werden 40 g der getrockneten Pflanze mit 1 Liter Wasser überbrüht. Drei Mal täglich trinken.
  • Gegen erhöhte Cholesterinwerte wird ein Aufguss aus den Blättern empfohlen, der zwei Mal täglich eingenommen wird.
  • Personen, die häufig an Koliken leiden, können die Wurzel kochen und in akuten Fällen so viel wie möglich von diesem Aufguss trinken. Auch bei Leberkrankheiten ist dies zu empfehlen.
  • Für Diabetiker wird ein Aufguss aus der ganzen Pflanze verwendet, davon werden zwei Gläser täglich getrunken – das erste auf nüchternen Magen und das zweite vor der Nachtruhe. 
  • Bei Hepatitis werden 20 Wurzeln in zwei Liter Wasser eine halbe Stunde lang gekocht. Sobald der Aufguss etwas abgekühlt ist, kann man diesen trinken, bis die gelbliche Farbe der Haut verschwindet.
  • Patienten mit Harnwegsinfektionen sollten drei Mal täglich einen aus der ganzen Pflanze hergestellten Aufguss einnehmen. Auch bei Malaria, Nierenentzündung und Lithiasis wird dieses Mittel empfohlen.
  • Wer die entwässernden Eigenschaften der Pflanze nutzen möchte, kann eine Handvoll frischer Blätter mit einem Liter Wasser überbrühen und diesen Aufguss nach jeder Hauptmahlzeit einnehmn.
  • Das Pfefferkraut kann auch äußerlich verwendet werden: Es ist beispielsweise bei entzündeten Augen sehr hilfreich. In diesem Fall wird die ganze Pflanze gut zusammen mit 5 Tropfen Rizinusöl verstoßen. Jeden Morgen und Abend davon einen Tropfen in das entzündete Auge geben.