Pfefferkraut gegen Nierensteine

Pfefferkraut ist sehr wirksam zur Entfernung von Nierensteinen und anderen Ablagerungen im Harntrakt. Die benötigte Dosis hängt von den zu behandelnden Beschwerden ab.
Pfefferkraut gegen Nierensteine

Geschrieben von Yamila Papa Pintor

Letzte Aktualisierung: 25. Mai 2022

Pfefferkraut ist eine Wildpflanze, die bereits seit langem von verschiedenen Kulturen zur Auflösung von Nierensteinen verwendet wird. In diesem Beitrag erfährst du, wie dieses jahrtausendealte Heilmittel verwendet werden kann.

Eigenschaften des Pfefferkrauts

Diese Wildpflanze passt sich jedem Boden an und wächst bis zu 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Sie kommt besonders häufig in den Tropen vor, beispielsweie auf den Bahamas, im Amazonas-Gebiet sowie im Süden Indiens und Chinas.

Das Pfefferkraut wird schon seit langem gegen Nieren- und Blasensteine verwendet.

Diese Heilpflanze wird bis zu 60 cm hoch, die Früchte haben ca. 3 mm Durchmesser – darin verstecken sich alle gesundheitsfördernden Eigenschaften. In der Naturheilkunde verwendet man Pfefferkraut schon lange bei verschiedenen Beschwerden – insbesondere in Südamerika und Asien.

Dieses Heilkraut kann auch bei Leberbeschwerden (z.B. Gelbsucht), bakteriellen Infektionen (Zystitis, Prostatitis) und bei Harnwegsinfektionen verwendet werden.

Pfefferkraut ist ebenfalls bei sexuell übertragbaren Krankheiten, Tuberkulose, Erkältungen, Grippe und anderen Viruserkrankungen empfehlenswert. Diese Heilpflanze wird ebenfalls zur Behandlung von Diabetes, Bluthochdruck und Blutarmut verwendet.

nierensteine

Weitere Eigenschaften

Man untersuchte die Heilkräfte dieser Wildpflanze in verschiedenen wissenschaftlichen Studien rund um die Welt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin empfiehlt man sie zum Schutz der Leber, insbesondere bei Personen, die an Hepatitis oder Leberzirrhose leiden.

Das Pfefferkraut nimmt man normalerweise als Tee ein. 40 g der getrockneten Pflanze mit 1 Liter Wasser überbrühen. Danach lässt man den Aufguss abkühlen und siebt ihn. Der Geschmack ist bitter, doch man kann den Tee mit etwas Honig süßen.

Bei Nierensteinen empfiehlt sich der Konsum von täglich drei Tassen Pfefferkrauttee über einen Zeitraum von einem Monat. Auch wenn man die Steine bereits vorher ausscheidet, empfiehlt es sich, den Tee noch bis Ende des Monats einzunehmen.

Auch Blasensteine können auf diese Weise behandelt werden.

Weitere Vorteile des Pfefferkrauts

Dieses Kraut zeichnet sich durch zahlreiche gesundheitsfördernde Eigneschaften aus, deshalb lohnt es sich den Tee auch vorsorgend oder behandelnd gegen andere Krankheiten zu trinken.

gallensteine

Pfefferkraut ist auch bei folgenden Beschwerden empfehlenswert:

  • Entzündungen und Krämpfe,
  • erhöht den Harndrang (und wird deshalb Patienten mit Niereninsuffizienz empfoheln, jedoch nur mit Rücksprache des behandelnden Arztes),
  • lindert Schnmerzen, insbesondere im unteren Bauchbereich (beispielsweise bei Menstruationsschmerzen hilfreich),
  • reduziert Fieber (ist jedoch nicht für Kinder unter 5 Jahren geeignet),
  • schützt und reinigt die Leber,
  • wirkt leicht abführend und stark entwässernd,
  • bekämpft Viren und Bakterien,
  • eliminiert Darmwürmer,
  • reduziert Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin und
  • wirkt verdauungsfördernd.

Wie wird Pfefferkraut eingenommen?

Je nach der zu behandelnden Beschwerde, empfiehlt man unterschiedliche Einnahmeformen. Zur Behandlung kann man die ganze Pflanze verwenden: Sowohl die Stengel, Blüten, Wurzel als auch die Früchte haben medizinale Eigenschaften.

Zusätzlich zu der bereits erwähnten Behandlung von Nierensteinen, empfehlen sich folgende Möglichkeiten zur Heilung anderer Krankheiten:

  • Bei bestimmten Krebsarten kann Pfefferkraut unterstützend wirken, um das Fortschreiten der Krankheit zu bremsen und die Auswirkungen der Chemotherapie besser zu tolerieren. Dafür werden 40 g der getrockneten Pflanze mit 1 Liter Wasser überbrüht. Drei Mal täglich trinken.
  • Gegen erhöhte Cholesterinwerte einen Aufguss aus den Blättern machen, den man zwei Mal täglich einnimmt.

Weitere Anwendungen

  • Personen, die häufig an Koliken leiden, können die Wurzel kochen und in akuten Fällen dann so viel wie möglich von diesem Aufguss trinken. Auch bei Leberkrankheiten ist dies zu empfehlen.
  • Für Diabetiker einen Aufguss aus der ganzen Pflanze verwenden, davon zwei Gläser täglich trinken – das erste auf nüchternen Magen und das zweite dann vor der Nachtruhe.
  • Bei Hepatitis 20 Wurzeln in zwei Liter Wasser dann eine halbe Stunde lang kochen. Sobald der Aufguss etwas abgekühlt ist, kann man diesen dann trinken, bis die gelbliche Farbe der Haut verschwindet.
  • Patienten mit Harnwegsinfektionen sollten dann drei Mal täglich einen aus der ganzen Pflanze hergestellten Aufguss einnehmen. Auch bei Malaria, Nierenentzündung sowie Lithiasis wird dieses Mittel empfohlen.
  • Wer die entwässernden Eigenschaften der Pflanze nutzen möchte, kann eine Handvoll frischer Blätter mit einem Liter Wasser überbrühen und diesen Aufguss dann nach jeder Hauptmahlzeit einnehmn.
  • Das Pfefferkraut kann man auch äußerlich verwenden: Es ist beispielsweise bei entzündeten Augen sehr hilfreich. In diesem Fall wird die ganze Pflanze dann gut zusammen mit 5 Tropfen Rizinusöl verstoßen. Jeden Morgen und Abend davon dann einen Tropfen in das entzündete Auge geben.
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