Japanische Traditionen für deine Gesundheit

4 Februar, 2018
Entdecke japanische Traditionen und Lebensgewohnheiten, die deiner Gesundheit auf körperlicher und geistiger Ebene gut tun.

Japanische Traditionen, die in Japan seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben wurden, beschäftigen sich oft mit der geistigen und körperlichen Gesundheit.

Wir im Westen sollten nicht nur gelegentlich, sondern gerne öfter in den fernen Osten schauen und uns gewisse japanische Traditionen aneignen.

Japanische Traditionen für Geist und Körper

Es gibt eine ganze Menge japanische Traditionen, die sich mit der geistigen und körperlichen Gesundheit und ihrer Ganzheitlichkeit beschäftigen und diese fördern und erhalten.

Nicht nur in Japan, sondern auch in anderen fernöstlichen Kulturen sind solche Gewohnheiten fest verwurzelt.

Es lohnt sich, einen Blick auf solche japanischen Traditionen zu werfen, die uns, unserem Geist, der Seele und dem Körper gut tun und die uns in unserem gestressten, westlichen Alltag helfen, gesund zu bleiben und unseren Körper und Geist nicht nur zu entspannen, sondern auch zu heilen.

Vielleicht möchtest du die eine oder andere der folgenden japanischen Traditionen in deinen Alltag integrieren?

japanische Traditionen und SelbstheilungShiatsu

Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu so viel wie „Druck mit dem Finger“, was jedoch irreführend ist, denn bei einer Shiatsu Behandlung wird nicht nur mit dem Fingerdruck allein, sondern auch mit dem gesamten Körper und Körpergewicht des Therapeuten gearbeitet und Druck ausgeübt.

Ziel einer Shiatsu Behandlung ist es, die Energie, „Qi“ genannt, wieder entlang der Meridiane fließen zu lassen, Energieblockaden durch Druck zu lösen und somit Gesundheit und Wohlbefinden zu steigern. Im besten Falle stellt der Shiatsu Therapeut eine energetische Beziehung zum Behandelten dar und fördert den Energiefluss.

japanische TraditionenTeezeremonie

Bei der japanischen Teezeremonie steht das Aufbrühen von Tee und die innere Einkehr und Entspannung im Mittelpunkt. Das Teeritual findet meist in Teehäusern statt, die sehr schlicht eingerichtet sind, um die Gäste nicht abzulenken und ihnen die innere Einkehr und Entspannung zu erleichtern.

Zunächst wird den Gästen vom Gastgeber heißes Wasser gereicht, mit denen symbolisch der Mund von bösen Wörtern gereinigt wird. Erst danach betreten die Gäste demütig und auf Knien das Teehaus, in dem leichte Speisen gereicht werden, während das Teewasser auf Holzkohlen erhitzt wird.

Erst nach dem Essen geht man dann in einen nur für das Teetrinken vorgesehenen Raum.

In diesem Raum wird der Tee vor den Gästen zubereitet. Dabei werden verschiedene Sorten Tee gereicht, die in einem immer gleich abfolgenden Ritual von Handlungen zubereitet und genossen werden. Dabei herrscht meist unter den Gästen absolute Stille.

Zentrale Elemente der Teezeremonie sind:

  • Harmonie zwischen Gast und Gastgeber
  • Hochachtung, Respekt und Ehrfurcht zwischen Menschen und Dingen
  • Dankbarkeit
  • Reinheit des Herzens und der Dinge
  • Stille
  • Achtsamkeit
  • Innere Einkehr

Zen

Kultur und Brauchtum des Zen Buddhismus stammen ursprünglich zwar aus China, sind aber seit dem 12. Jahrhundert auch in japanische Traditionen eingegliedert worden. Die Wege des Zen in Japan sind in verschiedene Disziplinen, „Wege“ genannt, untergliedert:

  • Sadō – der Weg der Teezeremonie (Teeweg)
  • Shodō – der Weg der Schreibkunst
  • Kado – der Weg des Blumenarrangements (auch: Ikebana)
  • Suizen – das kunstvolle Spiel der Shakuhachi-Bambusflöte
  • Zengarten – die Kunst der Gartengestaltung
  • Budō – der Weg des Kriegers

japanische Traditionen und MassageReiki

Reiki ist eine alte japanische Entspannungs- und Heilmethode, die Heilung durch Tiefenentspannung verspricht. Reiki bedeutet „universelle Lebensenergie“ und ist eine Methode, bei der Lebensenergie durch die Hände fließen soll, um damit die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Reiki kann bei vielem helfen: Schmerzen, Blockaden, Verspannungen – und es kann bei vielen Erkrankungen die Heilung unterstützen. Reiki wird von sogenannten „Eingeweihten“ praktiziert, die mit ihren Händen den Körper des Patienten sanft berühren, um Energieblockaden zu lösen.

Taiko - japanische TraditionenTaiko

Wortwörtlich übersetzt bedeutet „Taiko“ in etwa dicke oder große Trommel und bezeichnet eine Trommelkunst, die zu religiösen Zwecken und auch als Bühnenkunst ausgeübt wird. Zu religiösen Zwecken wird die Trommelkunst genutzt, um Götter zu beschwören.

Des Weiteren wurden in der Vergangenheit die dicken Röhrentrommeln als Alarmsignal genutzt, um vor Überfällen zu warnen oder Krieger in eine Art Trance oder Blutrausch zu versetzen. Heutzutage sind es eher Trommelensembles, die international auf Tourneen ihr Können auf der Bühne zur Schau stellen.

Du siehst, japanische Traditionen erobern vom fernen Osten her unsere Welt und helfen auch uns, für einige Momente abzuschalten, Körper und Geist zu entspannen und körperliche Leiden zu lindern. Vielleicht probierst du eine dieser japanischen Traditionen demnächst für dich aus? Wir sind sicher, auch in deiner Nähe wird beispielsweise Reiki oder Shiatsu angeboten!

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