Infektionen natürlich vorbeugen

· 11 Januar, 2016
In unserem heutigen Beitrag beantworten wir die Frage, wie Infektionen natürlich vorgebeugt werden können.Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren.

Das Immunsystem ist dafür verantwortlich, Bakterien, Viren und andere Mikroorganismen abzuwehren, die Krankheiten verursachen könnten. Um die Abwehrkräfte zu verbessern, ist es wichtig die richtigen Nahrungsmittel einzunehmen. Somit kannst du Infektionen natürlich vorbeugen.

In unserem heutigen Beitrag beantworten wir die Frage, wie Infektionen natürlich vorgebeugt werden können.Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren.

Infektionen natürlich vorbeugen

Nach dem Motto „Vorsorge ist besser als Nachsorge“ solltest du auf eine gesunde Ernährung achten, um das Immunsystem zu stärken und so zu verhindern, dass Viren, Pilze, Bakterien oder Parasiten in den Organismus eindringen und Schaden verursachen können.

Wenn du schnell krank wirst oder wenn du Infektionen natürlich vorbeugen möchtest, sollten folgende Elemente in deiner Ernährung nicht fehlen:

  • Vitamin A, C und E
  • Selen und Zink
  • Bioflavonoide
  • Probiotika

Die Symptome einer Infektion (unabhängig davon, wo diese auftritt) sind:

  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Erschöpfung
  • Appetitlosigkeit
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen

Da sich das Immunsystem in bestem Zustand befinden muss, um den Organismus gesund zu halten, ist eine ausgeglichene Ernährung nicht ausreichend.

Auch Stress und Ängste müssen reduziert werden, du solltest für ausreichend Schlaf sorgen, regelmäßig Sport treiben sowie ausreichend Wasser trinken (auch Säfte, Suppen oder Mixgetränke eignen sich).

Infektion

Die besten Nahrungsmittel mit antibiotischer Wirkung

Vorsorgemaßnahmen sind zwar sehr wichtig, doch trotzdem können wir erkranken, was eine Behandlung notwendig macht.

In diesem Fall solltest du deinen Arzt konsultieren. Du kannst natürliche Antibiotika verwenden. Das sind Heilmittel, die nicht in der Apotheke sondern in der Natur zu finden sind.

Sie helfen nicht nur, Infektionen natürlich zu lindern sondern unterscheiden sich von Arzneimitteln auch wie folgt:

  • Keine Nebenwirkungen wie Magenverstimmungen oder allergische Reaktionen.
  • Keinen negativen Einfluss auf gutartige Mikroorganismen, die unseren Körper besiedeln (beispielsweise jene, die sich im Darm befinden).
  • Ein Übermaß dieser Naturmittel führt (meist) nicht zu unerwünschten Symptomen.
  • Sie sind einfach erhältlich und preiswert.

Zu den besten natürlichen Antibiotika, die auch vorsorgend eingesetzt werden können, zählen folgende:

Vergiss nicht, diesen Artikel zu lesen: 10 natürliche, rezeptfreie Antibiotika

Knoblauch

Knoblauch

Knoblauch ist als das beste natürliche Bakterizid und Virostatikum bekannt. Er enthält 20 antivirale und 40 antibakterielle Wirkstoffe. Die weiße Knolle kann beispielsweise bei Atembeschwerden und Pilzerkrankungen verwendet werden.

Zwiebel

Die Zwiebel stammt aus derselben Familie wie der Knoblauch und hat deshalb ähnliche Eigenschaften. Es handelt sich ebenfalls um ein starkes natürliches Antibiotikum. 

Du kannst Zwiebel roh in Salaten essen oder die Viren – so wie im Volksglauben verankert – durch eine Zwiebel unter dem Bett „einfangen“.

Die Zwiebel ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Grippe, Bronchitis, Rachenentzündung und kann auch als äußerliches Desinfizierungsmittel verwendet werden.

Ingwer

Ingwer

Diese Wurzel wird in orientalischen Speisen vielfach als Gewürz verwendet. Sie hat jedoch auch verschiedene gesundheitsfördernde Eigenschaften und wirkt beispielsweise antibakteriell.

Ingwer verbessert auch die Darmflora und eliminiert schädliche Mikroorganismen, wie zum Beispiel E. Coli (verursacht Gastroenteritis) oder H. Pylori (verursacht Magengeschwüre).

Es empfiehlt sich nur wenig Ingwer zu essen, am besten gerieben oder in Pulverform, da dieser die Körpertemperatur anhebt.

Melisse

Diese Heilpflanze enthält eine große Menge an Thymol, das antibakteriell wirkt. Deshalb wird Melisse beispielsweise bei der Behandlung von Herpes simplex (als Extrakt oder Tee) und bei Kandidose (als ätherisches Öl) verwendet.

Wenn du gegen bestimmte Viren vorbeugen möchtest, kannst du Melissentee trinken. Ein Löffel der getrockneten Pflanze pro Tasse ist ausreichend. Du kannst den Tee mit Honig süßen.

Sonnentau

Im Reformhaus kannst du das Extrakt dieser Pflanze erwerben, das den Wirkstoff Plumbagin enthält. Dieser wirkt gegen verschiedenste Arten von Viren und Bakterien.

Diese Heilpflanze wird insbesondere bei Atemwegsinfektionen, Grippe und Erkältungen und auch bei Durchfall verwendet.

Wiesenkönigin

Wiesenkönigin

Auch diese Pflanze wirkt antibiotisch. Der Auszug hilft, Bakterien zu eliminieren, die Harnwegsinfekte oder Lebensmittelvergiftungen verursachen können.

In manchen Reformhäusern kannst du die Blätter oder Blüten der Wiesenkönigin finden, um damit einen Aufguss zuzubereiten.

Echinacea

Diese Heilpflanze wirkt antibakteriell, antimykotisch und antiviral. Echinacea stimuliert das Immunsystem und fördert die Produktion von weißen Blutkörperchen. Du kannst diese Heilpflanze als Tee konsumieren.

Thymian

Du verwendest dieses Heilkraut sicher als Gewürz in der Küche, doch vielleicht weißt du noch nicht, dass es auch antivirale Eigenschaften hat.

Thymian wirkt stark antibakteriell, er tötet die Bakterien zwar nicht ab, verhindert jedoch, dass sich diese vermehren können. Thymian wird zur Desinfizierung und Heilung von Wunden verwendet. 

Kardamom

Kardamom

Dieses Gewürz wirkt stark antiseptisch und hilft ausgezeichnet gegen Bakterien die schlechten Mundgeruch (Halitosis) verursachen sowie zur Behandlung von Karies.

Außerdem kann Kardamom bei Magenschmerzen und -geschwüren, die durch die Bakterie H. Pylori verursacht werden, verwendet werden.

Rosmarin

Auch dieses Gewürz verwendest du wahrscheinlich in verschiedenen Gerichten. Es enthält 20 antivirale sowie 40 antibakterielle Wirkstoffe.

Mit Rosmarintee können Keime bekämpft und Darm- sowie Atemwegserkrankungen behandelt werden. Rosmarin verhindert die Ausbreitung der Krankheitserreger.

Doch das ist noch lange nicht alles. Rosmarin kann auch zur Verbesserung der Durchblutung verwendet werden.

Salbei

Auch diese Heilpflanze wirkt antibiotisch und wird bei Atemwegsbeschwerden, bei Grippe sowie Halsschmerzen verwendet. Dafür bereitest du dir am besten einen Tee zu.

Zutaten

  • 1 Esslöffel Salbei (10 g)
  • 1 Tasse kochendes Wasser (250 ml)

Zubereitung

  • Den Salbei mit dem kochenden Wasser überbrühen,
  • Dann 10 Minuten lang ziehen lassen, sieben, süßen und trinken.

Du kannst damit auch gurgeln, sobald der Tee etwas abgekühlt ist. So kann man Heiserkeit, Schnarchen, Laryngitis, Pharyngitis oder Angina behandeln.

Lindenblütentee

Lindenblüten

Lindenblütentee wirkt nicht nur beruhigend, er hat überdies auch weitere sehr positive Eigenschaften. Dieses Heilkraut wirkt stark antiviral sowie antibakteriell. Es kann die Ausbreitung von Viren sowie Bakterien stoppen.

Du kannst Lindenblüten in Teebeuteln oder auch die losen Blätter kaufen und damit dann einen Tee zubereiten. Trinke diesen immer dann, wenn du dies für notwendig hältst.