10 natürliche rezeptfreie Antibiotika

· 24 April, 2015
Oreganoöl wirke nicht nur antibakteriell, es helfe auch gegen Darmkrankheiten und Hautinfektionen. Außerdem schütze dieses Öl vor Erkältungskrankheiten.

Heute geht es bei uns um natürlich, rezeptfreie Antibiotika aus der Natur. Rezept und Mindestdosis werden nicht gebraucht, Nebenwirkungen werden ebenfalls vermieden.

Möchtest du mehr über rezeptfreie Antibiotika aus der Natur wissen? Dann lies weiter und sprich auch mit deinem Arzt über dieses Thema.

Natürliche, rezeptfreie Antibiotika

Um Entzündungen zu vermeiden, kannst du auf chemische Stoffe verzichten und folgende natürliche und gesündere Alternativen probieren. Natürlich solltest du je nach Beschwerde zuerst Rücksprache mit dem Arzt halten.

Grapefruitsamen

In Naturhäusern ist Grapefruitsamen-Extrakt erhältlich. Du kannst aber auch die Samen selbst trocknen und danach zermörsen und sie als natürliche rezeptfreie Antibiotika ausprobieren.

Grapefruit vernichte angeblich Bakterien, Pilze, Parasiten und Viren. Es ist also ein natürliches Antibiotikum, das in jedem Alter angewendet werden kann.

Knoblauch

Ohne Zweifel gehört Knoblauch zu den Superfoods: Er könne bei vielen Krankheiten helfen und für zahlreiche Rezepte verwendet werden.

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Knoblauch habe außerdem sehr starke antibakterielle Eigenschaften und wurde schon vor Jahrtausenden gegen Epidemien, z B. die Pest, eingesetzt.

Seine antibakteriellen Wirkungen wurden im 19. Jahrhundert von Louis Pasteur erforscht. Dabei zeigte sich, dass roher Knoblauch gegen Bakterien, Pilze und Viren hilft und das Immunsystem stärkt.

Kolloidalsilber

Mit Kolloidalsilber versetztes Wasser ist in Natur- und Reformhäusern erhältlich. Es wirkt gegen mehr als 650 Krankheitserreger. 

Bis zur Entdeckung des Penicillin im Jahre 1934 war Kolloidalsilber das einzige von Ärzten verwendete Mittel, doch durch die neuen Arzneimittel geriet es weitgehend in Vergessenheit.

Erst in den letzten Jahren wird es in der Alternativmedizin wieder vermehrt verwendet.

Echinacea

Echinacea stammt aus Nordamerika und wurde von den Eingeborenen für die Wundheilung verwendet. Diese Heilpflanze wirke entzündungshemmend, stärke das Immunsystem und stimuliere die Lymphozytenbildung.

Lymphozyten spielen im Abwehrsystem eine wichtige Rolle: Sie hemmen Entzündungen und wirken gegen verschiedene Viren und Erkrankungen wie Fieber, Grippe und Gehörgangsinfektionen, Hautinfektionen, Halsschmerzen, Magenbeschwerden oder Harnwegsprobleme.

Propolis

Propolis, auch Bienenharz genannt, wird von den Bienen hergestellt, um die Bienenstöcke sauber zu halten und diese vor Eindringlingen zu schützen. Schon seit Jahrtausenden wird Propolis zum Schutz gegen Bakterien und zur Stärkung des Immunsystems verwendet.

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Zu Zeiten von Hypokrates wurde Propolis zur Heilung von Wunden und Geschwülsten verwendet.

Im Winter reduziere das Bienenharz die Anfälligkeit für Grippe, Halsschmerzen, Mandelentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Schnupfen usw. Propolis eigne sich außerdem auch äußerlich bestens gegen Pilze und Bakterien.

Vitamin C

Viele Obst- und Gemüsesorten enthalten eine große Menge an Vitamin C.

Dieses ist ein natürliches Antioxidans und stimuliere das Immunsystem. Wer ausreichend Zitrusfrüchte isst, sei angeblich nicht so anfällig für Krankheiten, da Vitamin C gegen Viren, Bakterien und Giftstoffe wirke.

Oregano

Anhänger der Naturheilkunde empfehlen vor allem Oreganoöl, das man aus den Blättern dieser Pflanze herstellt. Es wirke antibakteriell und helfe deshalb gegen Entzündungen.

Oreganoöl vernichte Bakterien wie Pneumokokken, Staphylokokken, Streptokokken und Enterokokken, die für verschiedene Erkrankungen verantwortlich sind. Außerdem sei es in der Lage, 25 weitere Bakterien zu bekämpfen, die chemischen Antibiotika Widerstand leisten.

Oregano

Oreganoöl eignt sich speziell bei Darminfektionen, Typhus, Harninfekten, Hautentzündungen und Geschwülsten und schütze außerdem auch gegen Schnupfen, Masern und Mumps.

Wundentzündungen, wie z. B. eine Bisswunde, könne man damit lindern. Angeblich könne man sogar Bienen-, Schlangen- oder Spinnengift neutralisieren.

Olivenblätter

Das Olivenblattextrakt sei ein ausgezeichnetes Heilmittel. Es habe antimikrobielle Eigenschaften (es schützt die Oliven vor Pathogenen) und kämpfe außerdem auch gegen freie Radikale, die zu einer frühzeitigen Alterung führen können.

Dieses Extrakt sei ein hervorragendes Antioxidans, ein natürliches Schmerzmittel und außerdem auch ein sehr empfehlenswerter Entzündungshemmer.

Engelwurz

Diese chinesische Heilpflanze ist in westlichen Ländern nicht sehr bekannt, aber man benutzt sie häufig in der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Sie stärke das Immunsystem und beuge deshalb gegen Grippe, Schnupfen und Entzündungen vor.

Engelwurz wirke entzündungshemmend, antibakteriell und sei ein starkes Antioxidans. Diese Pflanze helfe auch bei der Reduktion des Blutdruckes und zur Vorsorge gegen Diabetes.

Grüntee

Grüntee ist sehr bekannt, da er angeblich beim Abnehmen hilft und außerdem gegen Wassereinlagerungen vorbeugt. Er enthält Epigallocatechingallat (EGCG). Das ist ein Wirkstoff, der gegen fast alle Mundbakterien wirksam sei.

Grüntee schmeckt nicht nur gut, er sei auch ein ausgezeichnetes Antibiotikum, das in deinem Alltag nicht fehlen sollte.