Gesunde Nieren: 7 Nahrungsmittel, die helfen, den Natriumhaushalt zu regulieren

3 August, 2017
Um den Natriumhaushalt im Organismus zu regulieren, empfiehlt es sich, bestimmte Nahrungsmittel in den Ernährungsplan aufzunehmen, welche die Nierengesundheit fördern und die Ausleitung von Schadstoffen erleichtern. 

Natrium ist in fast allen industriell hergestellten Lebensmitteln und Fertigprodukten zu finden. Dazu zählen beispielsweise auch handelsübliche Säfte und Erfrischungsgetränke.

Durch einen übermäßigen Konsum kann es nicht nur zum klassischen Bluthochdruck kommen. Die Auswirkungen können sich auch durch Knochen- oder Verdauungsbeschwerden, kardiovaskuläre Probleme oder Hautveränderungen bemerkbar machen.

Man empfiehlt deshalb, den Natriumkonsum einzuschränken, doch das bedeutet noch lange nicht, dass man vollkommen darauf verzichten soll. 

Der Schlüssel liegt in einem ausgeglichenen Natriumhaushalt, was durch eine entsprechende Ernährung erreicht werden kann.

Natrium ist für den Zellstoffwechsel sehr wichtig, wird für die Muskelkontraktion benötigt und fördert auch einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt im Organismus.

Doch ein Großteil dieses Minerals wird über den Urin, den Stuhl und den Schweiß ausgeschieden.

Einerseits ist es wichtig, nicht zu viel davon aufzunehmen, doch andererseits sollte es auch keinesfalls zu einem Mangel kommen!

Du kannst durch die richtige Ernährung für einen ausgeglichenen Natriumhaushalt sorgen. Anschließend erfährst du mehr über dieses Thema.

Du kannst noch heute damit beginnen, diese Lebensmittel in deinen Ernährugsplan einzubauen!

1. Ananas

Die Ananas wirkt diuretisch und entzündungshemmend, zeichnet sich jedoch auch noch durch andere gesundheitsfördernde Eigenschaften aus.  

  • Sie fördert die Lymphzirkulation und ist reich an Kupfer und Mangan. Diese beiden Mineralstoffe helfen, überschüssiges Natrium aus dem Körper auszuleiten.
  • Weitere sehr wichtige Wirkstoffe der Ananas sind Bromelain und Vitamin C, welche gegen Entzündungsprozesse wirken, die durch die Ansammlung von Natrium im Organismus verursacht werden und die Nierengesundheit beeinträchtigen.

Genieße diese exotische Frucht immer frisch. Auf Ananas in Konserven solltest du besser verzichten. Baue Ananas regelmäßig in deinen Speiseplan ein!

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2. Oregano

Oregano für einen ausgeglichenen Natriumhaushalt

Oregano kann ausgezeichnet als Salzersatz verwendet werden.

  • Wie bereits erwähnt, ist Natrium überall zu finden, insbesondere in Fertiggerichten, doch auch in Grundnahrungsmitteln wie Brot.
  • Eine Möglichkeit, das im Brot enthaltene Salz bzw. Natrium auszugleichen, ist, dieses mit einem Löffel Olivenöl und etwas Oregano zu essen. Du wirst diese Kombination lieben!
  • Darüber hinaus enthält dieses in der italienischen Küche vielverwendete Kraut auch Beta-Caryophyllen (E-BCP). Das ist ein Wirkstoff, der Entzündungen lindert und die Durchblutung fördert. 

Oregano sollte deshalb in jeder Küche vorhanden sein.

3. Erdbeeren

Wer regelmäßig Erdbeeren aus biologischem Anbau isst, kann damit nicht nur die Nierengesundheit fördern, sondern auch Harnsäure abbauen, den Blutdruck senken und die LDL-Cholesterinwerte reduzieren.

  • Vergiss jedoch nicht, die leckeren Früchte immer in ihrer natürlichen Form zu essen!

Erdbeermarmelade oder abgepackte Säfte enthalten nicht nur zusätzlichen Zucker, sondern auch Natrium!

  • Reife Erdbeeren enthalten wie auch reife Himbeeren besonders viele Flavonoide. Grüne oder tiefgefrorene, so wie sie vielfach im Supermarkt zu finden sind, enthalten jedoch geringere Mengen.

In der Erdbeersaison kannst du die Früchte mit der ganzen Familie genießen, damit alle von den Vorteilen profitieren.

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4. Artischocken

Artischocken für einen gesunden Natriumhaushalt

  • Artischocken gleichen den Blutdruck aus, denn sie enthalten wichtige Vitamine und enthalten nur sehr wenig Natrium.
  • Mit ein bisschen Öl und Zitronensaft schmeckt dieses Gemüse lecker. So unterstützen sie auch die Leber in ihrer Reinigungsfunktion und fördern gleichzeitig die Nierengesundheit durch ihre Säuren, Vitamine und Enzyme.

5. Koriander

Koriander wirkt stark entwässernd, deshalb lohnt es sich, dieses Gewürz in Suppen oder Salaten zu verwenden.

Der Geschmack ist intensiv und verleiht den Speisen eine etwas andere Note. Man kann Koriander für verschiedenste Gerichte verwenden, um damit Salz zu ersetzen. 

Koriander senkt den Blutdruck und reduziert folglich auch damit zusammenhängende Beschwerden, wie zum Beispiel Kopfschmerzen oder Migräne.

6. Knoblauch

Verfügst du in deiner Küche bereits über Knoblauchsalz? Wenn nicht, solltest du dir dieses kaufen oder es selbst herstellen.

Es handelt sich nämlich um ein hervorragendes Gewürz, mit dem der Bluthochdruck reduziert werden kann. Damit kannst du oft normales Tafelsalz ersetzen.

Knoblauch hat viele medizinische Eigenschaften und sollte deshalb in keiner Küche fehlen. Er wirkt antibiotisch, reduziert den Blutdruck und enthält Allicin, ein Enzym, das die Gesundheit von Herz und Nieren schützt.

7. Radieschen

Radieschen für einen ausgeglichenen Kaliumhaushalt

Radieschen haben einen unverwechselbaren Geschmack. Sie schmecken und tun gut, gleichzeitig haben sie ausgezeichnete medizinale Eigenschaften.

  • Die kleinen roten Knollen sind in der indischen Küche besonders häufig anzufinden. Sie können helfen, den Blutdruck zu senken und sollten deshalb auch in deinem Ernährungsplan nicht fehlen.
  • Das Geheimnis der Radieschen liegt in dem darin enthaltenen Ethylacetat, ein Wirkstoff der sehr vorteilhaft ist, solange man ihn auf natürliche Weise einnimmt.

Es lohnt sich, die Radieschen gut zu kauen und den intensiven Geschmack zu genießen!

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Abschließend möchten wir noch einmal erwähnen, dass es nicht darum geht, Salz bzw. Natrium komplett aus der Ernährung zu verbannen. Ein gesundes Gleichgewicht durch frische und natürliche Lebensmittel ist wichtig!

Wirst du noch heute damit beginnen, deine Gesundheit zu pflegen?

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