Die unbekannten Vorzüge der Orange

· 2 Februar, 2019
Wusstest du, dass die Orange antidepressive und krebsvorbeugende Eigenschaften hat? Und dass die Schale dieser Frucht besonders viele Gesundheitsnutzen hat? Erfahre hier Interessantes über diese leckere Zitrusfrucht. 

Wusstest du, dass die Orange antidepressive und krebsvorbeugende Eigenschaften hat? Und dass die Schale dieser Frucht besonders viele Gesundheitsnutzen hat? Erfahre hier Interessantes über diese leckere Zitrusfrucht.

Am Ende findest du auch ein leckeres Rezept für hausgemachte Orangenlimonade. 

Die Orange

Orangen haben einen hohen Gehalt an Vitamin A, B und C und Mineralien, wie Kalzium, Magnesium, Phosphor und Kalium.

Sie stärken das Immunsystem und sind so sehr vorteilhaft in der Vorsorge gegen verschiedenste Krankheiten.

Diese Zitrusfrucht ist ein prima Antioxidans, das die Alterung verzögert und gleichzeitig Leber, Nieren und Darm reinigt.

Außerdem schützt die Orange vor Herz-Kreislauf-Krankheiten. Denn sie verbessert die Durchblutung und senkt den Triglyceridspiegel im Blut.

Antidepressive Eigenschaften

Orange gegen Depression

Eher unbekannt ist, dass Orangen und andere Zitrusfrüchte antidepressiv wirken. Der Konsum dieser Frucht und ihr Aroma wirken sich positiv auf unseren Gemütszustand aus. Depression, Angstzustände, Reizbarkeit und Aggresivität werden damit reduziert.

Die Orange gibt uns Vitalität und Lebensfreude. Genieße diese leckere Frucht regelmäßig!

Gegen Asthma

Eine 10-tägige Kur mit Orangen und frischen Säften kann Asthma und andere Atemwegserkrankungen lindern. Diese Zitrusfrucht hilft auch, Schleim zu lösen.

Brustkrebs

Aus verschiedenen Studien geht hervor, dass der regelmäßige Konsum von unbehandelten Orangen einerseits das Risiko für Brustkrebs reduziert und andererseits den Zustand der Brustkrebspatientinnen verbessert.

Schwangerschaft

Schwangere Frauen sollten auf die Einnahme von Orangen nicht verzichten, vor allem, wenn sie Heißhunger auf etwas Erfrischendes und Saures haben.

Orangen sind nämlich reich an Folsäure und Vitamin B, die in dieser Zeit besonders wichtig sind. Bei Übersäuerung sollten Orangen allerdings vermieden werden.

Orangen außerhalb der Mahlzeiten essen

Vorzüge der Orangen

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Viele verzehren nach dem Essen eine Orange, manchmal mit Zimt und Honig verfeinert.

Doch außerhalb der Mahlzeiten kannst du besser von den wertvollen Inhaltsstoffen profitieren, da die in den Orangen enthaltene Säure sowie der Zucker nach dem Essen zur Fermentierung des Essens führen könnten, was wiederum Verdauungsstörungen (Übersäuerung, Blähungen usw.) verursachen könnte.

Auch am Abend solltest du auf Orangen lieber verzichten, da sie revitalisierend wirken. Der ideale Zeitpunkt für eine Orange ist vor dem Frühstück auf nüchternen Magen.

Ist die Schale für den Verzehr geeignet?

Eigenschaften der Orangenschale

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Die Orangenschale enthält besonders viele Antioxidantien. Sie ist reich an Flavonoiden, die auf natürliche Weise gegen Krebs, vor allem Haut- und Brustkrebs, wirken. Außerdem werden damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert.

Die Orangenschale beinhaltet auch einen höheren Anteil an Vitamin C als die Frucht selbst. Dieses wirkt reinigend, entspannend und verdauungsfördernd.

Die geriebene Schale kann tiefgekühlt, getrocknet oder frisch verwendet werden, um Salate, Saucen, Süßspeisen, Shakes, Tees usw. zu verfeinern.

Wichtig ist hierbei, dass die Orangen unbehandelt sind. Denn Orangen aus dem Supermarkt werden normalerweise mit Chemikalien und Wachs nachbehandelt, um länger haltbar zu sein. Entscheide dich für Bio-Qualität!

Rezept: Orangenlimonade

Wir empfehlen dir diese gesundheitsfördernde, erfrischende Orangenlimonade:

Zutaten für 4 Personen

  • 2-3 ungeschälte, gewaschene und unbehandelte Orangen
  • 200 ml Wasser
  • 1 Stück frischer Ingwer (nach Wunsch)
  • Bienenhonig (nach Bedarf)

Zubereitung

  • Die Orangen vierteln und zusammen mit den restlichen Zutaten in den Standmixer geben. Mit der Schale!
  • Alles gut verarbeiten, bis ein homogenes Mixgetränk entsteht.
  • Durch ein Sieb gießen und kalt stellen oder ein paar Eiswürfel dazugeben.
  • Manthey, J. A., & Grohmann, K. (1996). Concentrations of hesperidin and other orange peel flavonoids in citrus processing byproducts. Journal of Agricultural and Food Chemistry. https://doi.org/10.1021/jf950572g
  • Etebu, E., Nwauzoma, A. B., Island, W., Biology, E., Harcourt, P., & Norte, A. (2014). A review on sweet orange (Citrus sinensis L. Osbeck): health, diseases and management. American Journal of Research Communication.
  • Dietz, D. (2018). Saftiges Superfood. Food Service.