Die besten Samen gegen Migräne

· 24 März, 2015
Zusätzlich zur Einnahme verschiedener Samen, wie beispielsweise Sesam, ist es bei Migräne sehr wichtig, auslösende Nahrungsmittel (wie Fast Food oder Konserven) zu vermeiden.

Eine vorbeugende Ernährung kann helfen, Migräneanfälle zu reduzieren. Gleichzeitig wirst du dich besser fühlen, wenn du verschiedene, gesunde Nahrungsmittel in deinen täglichen Speiseplan aufnimmst. In diesem Beitrag erfährst du, wie unterschiedliche Samen gegen Migräne helfen können.

1. Migräne und Ernährung

käsesorten

Stress und auch genetische Faktoren sind häufige Ursachen für Migräne. Auslöser eines Anfalls sind oft verschiedene Substanzen, die in manchen Nahrungsmitteln vorhanden sind. Manche Stoffe können wie Gift (Antigene) wirken und so zur Erweiterung und Entzündung der Gefäße im Gehirn führen. Wenn dies der Fall ist, entstehen Kopfschmerzen.

Migräne kann zum Teil trotz Medikation und adäquater Ernährung nicht ausreichend kontrolliert werden, da es zahlreiche Auslöser dafür gibt. So können beispielsweise Stress, Menstruation, der Verzicht auf das Frühstück, schlechter Schlaf oder sogar physische Anstrengung Migräneanfälle verursachen. Du solltest die Reaktion auf verschiedene Nahrungsmittel beobachten und notieren, um die Situation besser unter Kontrolle bringen zu können. Auch ein Parfum kann beispielsweise Migräne auslösen. Auf folgende Nahrungsmittel solltest du verzichten:

  • Biogene Amine: Dazu gehören Stoffe wie Histamin oder Tiramin, die in vielen Nahrungsmitteln vorhanden sind, die gemieden werden sollten. Dazu gehören zum Beispiel Käse, Schokolade, Wein, Bier oder Fischkonserven.
  • Nahrungsmittelzusätze: Mononatriumglutamat, auch kurz als MNG bezeichnet, wird als fünfte Geschmacksrichtung bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen künstlich beigemengten Geschmacksverstärker, den viele Fertiggerichte enthalten. So zum Beispiel Pizza, Hamburger, Zuckerwaren, Gebäck und insbesondere chinesisches Essen. Käse und Tomaten beinhalten übrigens natürliches MNG.
  • Weitere Nahrungsmittel, auf die du wenn möglich verzichten solltest: Thunfisch, Sardinen oder Sardellen aus der Dose, Wurstwaren, Leber, rotes Fleisch, Sauerkraut, Soja, Auberginen, Tomaten, Rotwein, Weißwein, Bier, Bierhefe und überreife Früchte.

2. Samen gegen Migräne

 

Sonnenblumenkerne

sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne sind für Migräne-Patienten ausgezeichnet. Sie sollten jedoch ohne Salz konsumiert werden – eine Handvoll bzw. zwei Löffel täglich sind sehr empfehlenswert. Diese leckeren Kerne haben folgende gesundheitsfördernden Eigenschaften: 

  • Vitamin E: Dieses Antioxidans hilft bei der Bekämpfung von schädlichen, entzündunghemmenden Stoffen. Es wirkt reinigend, stärkt das Immunsystem und sorgt für elastische Zellen. So kann der Verkrampfung der Nerven im Kopf vorgebeugt werden.
  • Fettsäuren: Gesunde Fettsäuren sind im Kampf gegen Migräne sehr hilfreich. Sie sind für die Produktion verschiedener Hormone notwendig, die für eine größere Widerstandskraft sorgen. Außerdem helfen sie bei der Regulierung des Cholesterin- und Triglyceridspiegels im Blut.
  • Magnesium: Dieses wichtige Mineral verbessert den Muskeltonus, wirkt gegen Krämpfe und entspannend und erleichtert die Übertragung von Nervenimpulsen. Auch die Knochengesundheit und das Herz-Kreislauf-System verbessern sich durch die Einnahme von Magnesium. Damit kann beispielsweise einer Entzündung der Gehirnnerven vorgebeugt werden.

Leinsamen

leinsamen

Leinsamen sind nicht nur zum Abnehmen ausgezeichnet. Sie helfen auch bei der Regulierung des Cholesterin- un Blutzuckerspiegels und können Migräneanfällen vorbeugen. Es werden täglich zwei Löffel Leinsamen empfohlen.

  • Reich an Fettsäuren: Leinsamen enthält gesunde Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren, die u.a. gegen Migräne helfen (75% mehrfach ungesättigtes Omega 3 und 25% Omega 6).
  • Vitamin E: Auch diese Samen enthalten wertvolles Vitamin E, das u.a. zur Vorsorge gegen Migräne hilft.
  • Mineralstoffe, die gegen Migräne helfen: Magnesium, Kalzium, Kalium, Mangan, Silizium usw.
  • Leinsamen enthält auch verdauungsfördernde Enzyme.

Chia-Samen

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Chia-Samen sind als Super-Nahrungsmittel bekann. Viele Sportler und Personen, die abnehmen möchten, nehmen diese Samen. Die Vorzüge der Chia-Samen sind:

  • Natürliche Mineralstoffquelle: Chia-Samen enthalten viel Kalzium, Magnesium, Zink usw. und können deshalb auch vor Migräne schützen. Auch für die Allgemeingesundheit sind diese Samen sehr empfehlenswert.
  • Natürliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren: Wie bereits erwähnt, sind diese Fettsäuren nicht nur für die Allgemeingesundheit sondern insbesondere auch bei Migräne wichtig. Zusätzlich verbessern sie die Herzgesundheit und Cholesterinwerte. Deshalb sollten Chia-Samen in keiner Küche fehlen.

Sesamsamen

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Sesamsamen schmecken köstlich und können für die Zubereitung vieler Speisen verwendet werden. Es empfehlen sich zwei Löffel täglich, um von allen Vorteilen dieser Samen zu profitieren. Auch gegen Migräne können sie sehr hilfreich sein:

  • Sie enthalten einen hohen Magnesiumanteil: Dadurch kann Krämpfen und dem Zusammenziehen der Blutgefäße vorgebeugt werden. Sesam empfiehlt sich im allgemeinen zur Vorsorge gegen Kopfschmerzen, Schwindel und Migräne.

 

Wähle selbst jene Samen, die dir am besten schmecken – noch besser ist, diese abwechselnd zu verwenden. Es werden insgesamt zwei Löffel täglich empfohlen, um von den zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen zu profitieren.