Die besten Nahrungsmittel gegen Bluthochdruck

· 24 Juli, 2014
Zusätzlich zu körperlichen Aktivitäten wird empfohlen, den Konsum von Knoblauch, Zitrone und Artischocken zu erhöhen und blutdruckerhöhende Nahrungsmittel wie Kaffee, Tee, Mate, Süßholz oder Tabak zu vermeiden.

Von Bluthochdruck spricht man wenn der systolische Druck 140 mmHG oder mehr beträgt. Bluthochdruck steht in engem Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Da Herz-Kreislauf-Krankheiten weltweit am meisten Todesfälle verursachen, sollten diese schnellstmöglich behandelt werden. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die drei besten Nahrungsmittel zur Reduzierung des Blutdrucks. Außerdem geben wir Ihnen auch verschiedene Tipps und einfache Ratschläge.

Mögliche Ursachen von Bluthochdruck

Obwohl noch nicht alle Ursachen dieser Krankheit bekannt sind, wissen wir, dass sowohl genetische Faktoren als auch unsere Lebensweise eine große Rolle bei Bluthochdruck spielen. Zu den möglichen Ursachen zählen folgende:

  • zu viel Salz in den Nahrungsmitteln
  • Fettleibigkeit
  • Stress und emotionale Überbelastung
  • Sesshaftikgeit
  • zu hoher Konsum von Lebensmitteln mit Aminen (gereifter Käse, Bier und Wurstwaren).

Häufig kann auch ein Nierenproblem der Auslöser für Bluthochdruck sein, ganz besonders, wenn nur der untere Blutdruck zu hoch ist. In diesem Fall sollten Sie Ihre Nieren schonen und eine Diät mit viel Früchten, Gemüse und viel Vitamin C einhalten.

Symptome

Eines der Probleme von Bluthochdruck ist, dass es oft keine Symptome gibt, was ein großes Risiko darstellen kann. Mögliche Beschwerden sind:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Atemprobleme
  • Brustschmerzen
  • Ohrengeräusche
  • Nasenblutungen
  • verschwommene Sicht
  • Verwirrung
  • übermäßiges Schwitzen

Wenn Sie mehrere dieser Symptome verspüren oder Sie vermuten, dass Ihr Blutdruck zu hoch sein könnte, können Sie sich den Blutdruck in einer Apotheke messen lassen oder Ihren Arzt aufsuchen.

Knoblauch

Knoblauch ist ein Nahrungsmittel mit großer therapeutischer Wirkung. Er hilft bei der Blutreinigung sowie der Magenreinigung. Bei Bluthochdruck wirkt Knoblauch wie ein Vasodilatator der Haargefäße und Arterien.

Viele Personen kennen die Vorzüge des Knoblauchs und nehmen ihn jeden morgen roh ein. Damit er besser schmeckt, können wir uns eine Scheibe Toastbrot mit etwas Knoblauch und Olivenöl zubereiten.

Eine weitere Möglichkeit ist die Durchführung der Tibetanischen Knoblauchkur.

Für jene, die auf den Geruch und Geschmack des Knoblauchs sehr sensibel reagieren, gibt es auch Knoblauchöl in Kapseln zu kaufen.

knoblauch

Zitrone

Die Zitrone verdient sich einen ganz besonderen Platz in Ihrer Küche. Im Unterschied zu anderen Zitrusfrüchten wirkt die Zitrone Im Magen alkalisch, auch wenn sie sauer schmeckt. Außerdem reinigt sie unseren Körper und beinhaltet viel Vitamin C. Bei Bluthochdruck hilft diese Frucht, die Härte der Blutgefäße zu reduzieren, diese werden weicher und flexibler. Zitronen enthalten auch viel Vitamin B, das helfen kann Herzinsuffizienz vorzubeugen.

Wir können eine Kur durchführen, um die positiven Eigenschaften noch zusätzlich zu verstärken. Am ersten Tag trinken wir den Saft einer Zitrone. Am zweiten Tag, den Saft von zwei Zitronen. Am dritten Tag, den Saft von 3 Zitronen und so weiter bis wir bei 12 Zitronen anlangen. Danach reduzieren wir die Anzahl der Zitronen täglich, bis wir wieder bei einer Zitrone ankommen. Dann beenden wir die Kur.

Artischocke

Die Artischocke hat entwässernde Eigenschaften, die die Ausscheidung überflüssiger Flüssigkeit sowie die Reduzierung des Blutdrucks fördern. Die Artischocke wird als natürliches Heilmittel gegen Bluthochdruck betrachtet. Außerdem beinhaltet sie sehr viel Kalium, das ebenfalls blutdrucksenkend wirkt. Weiters ist die Artischocke gut für die Verdauung und schützt die Leber.

In der Artischockensaison, empfehlen wir, diese Gemüsesorte oft zu essen, gekocht oder im Rohr zubereitet. Wenn es keine firschen Artischocken gibt, können Sie Tabletten oder natürlichen Extrakt einnehmen.

artischocke

Weitere Tipps

  • Nehmen Sie Armbäder mit heißem Wasser und Fußbäder mit lauwarmem Wasser.
  • Falls Sie Diuretika in Tablettenform einnehmen, sollten Sie auch Kalium als Zusatz oder in Speisen (Tomaten, Brühen, Bananenshake…) einnehmen, sonst können Sie sehr sensibel und leicht nervös werden.
  • Es ist sehr wichtig, Sport zu treiben. Wir empfehlen Ihnen schnellen Schrittes 30 bis 45 Minuten zu gehen, mindestens dreimal in der Woche.
  • Verschiedene Nahrungsergänzungsmittel können uns helfen: Coenzym Q10, Vitamin B5, Vitamin C und Vitamin E.
  • Wir empfehlen Ihnen, auf Kaffe, Ingwer, Tee, Mate, Lakritze und Tabak zu verzichten, denn diese Nahrungsmittel können den Blutdruck erhöhen wenn sie regelmäßig eingenommen werden.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von lowjumpingfrog y foodiesathome.com