Kann Bittermelone bei Diabetes und Krebs helfen?

Die Bittermelone ist sehr hilfreich, um Blutzuckerschwankungen vorzubeugen. Es sollte dabei jedoch berücksichtigt werden, dass diese Frucht zahlreiche Nebenwirkungen hat und deshalb nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden darf.
Kann Bittermelone bei Diabetes und Krebs helfen?

Geschrieben von Jasmin M. García

Letzte Aktualisierung: 03. Januar 2019

Die Bittermelone ist eine tropische Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse. Sie zeichnet sich durch verschiedene gesundheitsfördernde Eigenschaften aus.

Der Tee ist in Afrika, Asien und Lateinamerika sehr beliebt – bei regelmäßigem Konsum kann damit nämlich der Blutzuckerspiegel gesenkt werden. Deshalb wird die Bittermelone von Wissenschaftlern auch als „pflanzliches Insulin“ bezeichnet.

Vor der Einnahme solltest du umbedingt deinen Arzt konsultieren!

Wie hilft Bittermelonentee bei Diabetes?

Die Bittermelone enthält wertvolle  Antioxidantien, die helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren, was insbesondere für Personen mit Diabetes Typ II sehr wichtig ist.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass diese Pflanze auch hilft, Stoffwechselstörungen zu regulieren und den Glukosestoffwechsel positiv zu beeinflussen.

Wie hilft Bittermelonentee bei Krebs?

Krebs

In verchiedenen Studien über die krebshemmenden Eigenschaften der Bittermelone, konnte festgestellt werden, dass diese Pflanze das Wachstum von Brustkrebszellen und anderen Tumorzellen hindern kann.

Aus einer in der Zeitschrift Cancer Reserach veröffentlichten Studie geht hervor, dass Bittermelonenextrakt das Wachstum von Krebszellen hemmt.

Die enthaltenen Antioxidantien schützen die Körperzellen und reduzieren durch freie Radikale überdies entstandene Zellschäden. Diese sind oft auf Umweltverschmutzung, schlechte Ernährung, Umweltgifte oder überdies Tabakkonsum zurückzuführen.

In einer anderen Untersuchung der Universität von Colorado, wurden krebskranke Ratten mit Bittermelone behandelt, wodurch die Größe von Bauchspeicheldrüsentumoren ohne jegliche Nebenwirkungen dann um  64% reduziert werden konnte.

Der hohe Anteil an Antioxidantien verbessert das Immunsystem.

Nebenwirkungen des Bittermelonentees

Bittermelone

Schwangeren ist von Bittermelonentee abzuraten, da verchiedene Wirkstoffe abtreibend wirken könnten.

Bittermelonentee über einen längeren Zeitraum kann das Risiko für eine Leberentzündung erhöhen.

Es kann zu erhöhten Leberenzymwerten kommen, was wiederum zu Arteriosklerose oder einer Arterienverhärtung führen kann.

Andere leichtere Nebenwirkungen können sich z. B. in Form von Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Magengeschwüren präsentieren.

Für Kinder kann dieser Tee sogar giftig sein. Falls die Einnahme notwendig ist, sollte dies nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Die häufige Einnahme von Bittermelone kann auch zu Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Fruchtbarkeitsstörungen, Muskelschwäche sowie Sabbern führen.

Wie bereite ich Bittermelonentee zu?

Bittermelonentee ist ganz regulär im Handel in Pulverform oder als Extrakt erhältlich. Ein bis zwei Esslöffel des Bittermelonenpulvers mit 1 Liter heißem Wasser überbrühen. Danach 6 – 10 Minuten lang ziehen lassen. Das Pulver gibt es übrigens auch in Kapseln.

Andere Vorteile der Bittermelone

  • Die Bittermelone ist nicht nur reich an Antioxidantien sondern auch an Alpha-Carotin, Beta-Carotin und Zeaxanthin. Sie enthält auch eine große Menge an Vitamin A, das in Kombination mit den anderen Antioxidantien den Organismus vor freien Radikalen schützt und einer vorzeitigen Alterung sowie verschiedenen Krankheiten vorbeugt.
  • Der Konsum von Bittermelone stimuliert die Verdauung sowie die Peristaltik, folglich wird die Entleerung gefördert und Verstopfung sowie Verdauungsbeschwerden vorgebeugt.
  • In Indien ist die Bittermelone auch dafür bekannt, Infektionen zu bekämpfen. Sie wird auch bei Hautproblemen und Herpes verwendet.
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  • Fuangchan, A., Sonthisombat, P., Seubnukarn, T., Chanouan, R., Chotchaisuwat, P., Sirigulsatien, V., … Haines, S. T. (2011). Hypoglycemic effect of bitter melon compared with metformin in newly diagnosed type 2 diabetes patients. Journal of Ethnopharmacology. https://doi.org/10.1016/j.jep.2010.12.045
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