Auswirkungen von negativen Emotionen auf unseren Körper

27 Mai, 2015
Kennst du die Auswirkungen von negativen Emotionen auf deinen Körper? Erfahre mehr über "Positives Denken" und verbessere dadurch deine Lebensqualität!

Hast du schon mal über die Auswirkungen von negativen Emotionen auf deinen Körper nachgedacht?

Gelegentlich lassen wir uns von Stress, Spannung, Angst, Verzweiflung, Eile und vielen anderen negativen Gedanken oder Emotionen leiten, ohne uns darüber bewusst zu sein, dass diese uns sowohl emotional als auch körperlich schaden können und dadurch unsere Lebensqualität verschlechtern.

Emotionen oder negative Gedanken beeinflussen die Produktion von bestimmten Substanzen, welche die körperliche und emotionale Gesundheit beeinflussen können. Zum Beispiel sind Serotonin und Dopamin Neurotransmitter, die freigesetzt werden, wenn wir glücklich und guter Laune sind.

Dagegen werden bei negativen Gefühlen Substanzen freigesetzt, die Schmerzen und Unwohlsein verursachen. Unser Gehirn besitzt die Fähigkeit für das Verhalten des Körpers entscheidende Informationen zu speichern

Was dich auch interessieren könnte:

Wie du emotionale Erschöpfung überwindest

Viele Experten sind sich einig darüber, dass wir in jeder Lage dazu fähig sind, Gut und Böse selbst zu definieren und deshalb Eigenverantwortung für eine negative oder positive Lebenseinstellung haben. 

Die Auswirkungen von negativen Emotionen auf unseren Körper

Auswirkungen von negativen Emotionen auf den Rücken

Negative Emotionen können sich durch körperliche Beschwerden ausdrücken. So können häufige Nackenschmerzen beispielsweise darauf hinweisen, dass wir unfähig sind, Situationen aus verschiedenen Perspektiven zu sehen.  

Ein übermäßiges Schmerzempfinden in der Hüfte kann zum Beispiel auf Angst und Entscheidungsschwierigkeiten hinweisen.

Starke Rückenschmerzen stehen mit dem Schmerz der Abneigung in Verbindung. Schmerzen im mittleren Rückenbereich können auf die Unfähigkeit zurückgeführt werden, von der Vergangenheit loszulassen. Rückenschmerzen im unteren Bereich werden mit finanziellem Stress assoziiert.

Ein Schmerzempfinden in den Knien, kann mit Angst, Stolz und fehlender Selbstbeherrschung im Zusammenhang stehen.

Bei Wut und Zorn läuft in unserem Körper ein biochemischer Prozess ab, der den Adrenalinspiegel ansteigen lässt. Die daraus folgenden Empfindungen werden immer wieder durchlebt.

Traurigkeit beeinflusst die Motivation und Energie, die notwendig sind, um die alltäglichen Aufgaben zu meistern. Traurigkeit kann nämlich zu Erschöpfung, exzessiver Müdigkeit und Energiemangel führen.

Was kann ich gegen negative Gedanken und Emotionen tun?

Auswirkungen von negativen Emotionen durch positive Gedanken ausgleichen

Nicht immer können wir fröhlich und guter Laune sein, das ist ganz normal. Schwierige Momente, die uns auf die Probe stellen, sind Teil des Lebens und gleichzeitig ein wichtiger Lernprozess.

Um negative Gedanken und Emotionen zu kontrollieren, ist es wichtig, auch aus negativen Erfahrungen positive Schlüsse zu ziehen und daraus zu lernen.

Ausserdem müssen Körper und Geist ständig neu programmiert werden, um die alltäglichen Herausforderungen zu bewältigen und alle Gelegenheiten zu nutzen, ein glückliches Leben zu erreichen. Der Verstand ist mächtig und kann jene Dinge, die wir mit überzeugender Sicherheit angehen, auch verwirklichen.

Deshalb ist es wichtig, positiv zu denken und immer das halbvolle und nicht das halbleere Glas zu sehen, auch wenn das nicht immer einfach ist.

Wenn dich negative Emotionen überkommen, nimm dir ein paar Minuten Zeit und denke darüber nach, ob es sich rentiert, deine Energie mit diesen Gedanken zu verschwenden.

Nach einer kurzen Meditation wirst du sehen, dass Selbstmitleid und negative Gedanken keine Lösung bringen, sondern nur die Lebensqualität vermindern.

Ein weiterer Lesetipp für dich:

7 Schlüssel für emotionale Stärke

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass bei positiven Gedanken, Fröhlichkeit und guter Laune sowie beim Lachen Hormone freigesetzt werden, die das Immunsystem stärken. Bei negativen Emotionen werden die Abwehrkräfte jedoch geschwächt und so wird unser Körper für verschiedene Krankheiten anfälliger.

Die Auswirkungen von negativen Emotionen auf deinen Körper lassen sich vermeiden. Positive Gedanken sind eine Entscheidungsfrage: Versuche, auch in schwierigen Situationen positiv zu bleiben, um deine seelische und körperliche Gesundheit zu schützen. Entscheide dich für positive Gedanken!

  • Ganong W.F. (1979) Neurophysiologische Grundlagen von Instinkt-Verhalten und Emotionen. In: Lehrbuch der Medizinischen Physiologie. Springer, Berlin, Heidelberg, https://doi.org/10.1007/978-3-662-08312-3_15
  • Moritz S., Hauschildt M. (2011) Die Gedanken müssen dem eigenen Willen gehorchen?. In: Erfolgreich gegen Zwangsstörungen. Springer, Berlin, Heidelberg, https://doi.org/10.1007/978-3-642-25303-4_4
  • Stress, Psychosomatisches Wohlbefinden erlangen, Rasoul Tanghatar, Centaurus Verlag & Media UG 2012, https://doi.org/10.1007/978-3-86226-842-9