Hilfsmittel für Asthma oder Frühlingsallergien

6 September, 2017
Asthma kann die Folge einer Frühlingsallergie sein, deshalb sollte man versuchen, Allergene so gut wie möglich zu vermeiden. 

Durch hohe Konzentration von Pollen kann allergisches Asthma entstehen, wobei es zu einer permanenten Entzündung der Bronchien kommt.

Bei einer Pollenallergie kann man leider die Freude am Frühling schnell verlieren. Dabei kommt es zu Fließschnupfen, einer verstopften Nase, Niesen, Juckreiz, geröteten Augen...

Unterschied zwischen Asthma und Frühlingsallergie

Frau mit Asthma und Allergie

Allergisches Asthma und Pollenallergien sind eng miteinander verbunden, denn die ursächlichen Allergene können allmählich zu Asthma führen.

Durch eine Frühlingsallergie kann es also zu Asthmaepisoden kommen. Du solltest die Leiden trotzdem nicht miteinander verwechseln.

  • Asthma ist eine chronische Krankheit, bei der es zu einer permanenten Entzündung der Bronchien kommt, die gereizt werden und sich verengen. Die Folge davon sind Atembeschwerden.
  • Eine Allergie ist die Antwort des Immunsystems auf verschiedene Substanzen, die bei den meisten Personen keine Reaktionen verursachen.

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Auswirkungen von Asthma

  • Asthma ist ein ernstes gesundheitliches Problem, da dieses Krankheitsbild auch tödlich verlaufen kann.
  • Das Risiko ist bei Kindern unter 15 Jahren erhöht, denn ganz besonders allergisches Asthma kommt in der Kindheit häufiger vor.

Die Wichtigkeit einer Behandlung

Insbesondere im Frühling musst du vorbeugende Maßnahmen treffen, um die Symptome der Allergie zu reduzieren.

Die Experten weisen jedoch darauf hin, dass Medikamente das Leben der Betroffenen nicht negativ beeinflussen sollten. 

Du musst die Dosierung genau anpassen, um den Alltag so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Beispielsweise morgens und abends, immer zurselben Uhrzeit.

Am besten benutzt du einen Inhalator, denn sie sind sehr nützlich. Weil die Dosierung genau eingestellt werden kann. Außerdem ist die Verwendung ziemlich einfach.

Tipps, um Frühlingsallergien und Asthma zu kontrollieren

Allergietest

  • Es ist wichtig, auf die Pollenwarnung zu achten, um die Exposition so gut wie möglich vermeiden zu können.
  • Du solltest insbesondere den Aufenthalt in der freien Natur meiden, wenn die Pollenkonzentration hoch ist. Limitiere die Zeit im Freien. 
  • Wenn die Belastung hoch ist, solltest du auf Kontaktlinsen verzichten und wenn möglich eine schützende Maske tragen.
  • Zuhause solltest du beim Lüften vorsichtig sein, insbesondere am Nachmittag ist die Gefahr für Pollen sehr groß.
  • Verwende im Auto und in der Klimaanlage Pollenfilter und überprüfe, dass diese auch korrekt funktionieren.

Diagnose Asthma

Mit gezielten Fragen und einer Lungenfunktionsprüfung kann Asthma diagnostiziert werden.

Zur genauen Diagnose kann Zuhause das Peak-Flow-Meter eingesetzt werden. Der Arzt kann eine Spirometrie durchführen. Darüber hinaus kann eine Ganzkörperplethysmographie und ein Reversibilitätstest notwendig werden.

Auch ein Allergietest ist sehr wichtig, um beispielsweise mögliche Krankheitsverursacher herauszufinden.

Behandlung von Asthma

Asthma behandeln

Zuerst musst du die genaue Ursache feststellen, durch die ein Asthmaanfall ausgelöst wird. Du solltest den Kontakt mit Allergenen so gut wie möglich verhindern.

Verschiedene Medikamente können die Symptome lindern, die bei einer Asthmaepisode entstehen. Es handelt sich um symptomatische Arzneimittel.

Du kannst die Ursache zwar nicht wirklich beseitigen, aber die Medikamente können dir helfen. Es gibt zwei verschiedene Typen:

  • Medikamente, welche chronisch verwendet werden, um Entzündungen zu lindern und einen Asthmaanfall zu verhindern.
  • Arzneimittel für eine akute Krise im Frühling, wie zum Beispiel Kortison, Bronchospasmolytika, Theophyllin usw.

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Hypersensibilisierung durch Spritzen und Immuntherapie 

Mit der Spritze wird dem Patienten eine bestimmte Dosis des Allergens verabreicht, um eine Besserung der Symptome zu erreichen.

So kannst du asthmatische Reaktionen allmählich reduzieren und zum Teil sogar ganz heilen.

  • Die Behandlung dauert in den meisten Fällen 3 bis 5 Jahre. Die Immuntherapie wird meist dann verwendet, wenn allergisches Asthma durch Pollen, Hausstaubmilben, eiweißhaltige Bestandteile im Speichel, Schweiß, Talg oder Urin von Tieren oder durch bestimmte Pilze ausgelöst wird.
  • Dies ist die einzige Behandlung die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als effizient betrachtet wird, um Allergien und allergisches Asthma zu lindern.
  • Global Initiative For Asthma. (2015). Pocket Guide for Asthma Management and Prevention. Global Initative for Asthma. https://doi.org/10.3346/jkms.2008.23.5.772
  • Lambrecht, B. N., & Hammad, H. (2015). The immunology of asthma. Nature Immunology. https://doi.org/10.1038/ni.3049
  • SCHMITZ, Roma, et al. Verbreitung häufiger Allergien bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Bundesgesundheitsblatt-Gesundheitsforschung-Gesundheitsschutz, 2014, 57. Jg., Nr. 7, S. 771-778.