Asthma und Frühlingsallergie – welche Lösungen gibt es?

Asthma kann die Folge einer Frühlingsallergie sein, deshalb sollte man versuchen, Allergene so gut wie möglich zu vermeiden. 

Bei einer Pollenallergie kann man leider die Freude am Frühling schnell verlieren. Dabei kommt es zu Fließschnupfen, einer verstopften Nase, Niesen, Juckreiz, geröteten Augen…

Durch die hohe Konzentration von Pollen kann auch allergisches Asthma entstehen, wobei es zu einer permanenten Entzündung der Bronchien kommt.

Unterschied zwischen Asthma und Frühlingsallergie

Frau mit Asthma und Allergie

Allergisches Asthma und Pollenallergien sind eng miteinander verbunden, denn die ursächlichen Allergene können allmählich zu Asthma führen.

Durch eine Frühlingsallergie kann es also zu Asthmaepisoden kommen, doch die beiden Leiden sollten trotzdem nicht miteinander verwechselt werden.

  • Asthma ist eine chronische Krankheit, bei der es zu einer permanenten Entzündung der Bronchien kommt, die gereizt werden und sich verengen. Die Folge davon sind Atembeschwerden.
  • Eine Allergie ist die Antwort des Immunsystems auf verschiedene Substanzen, die bei den meisten Personen keine Reaktionen verursachen.

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Auswirkungen von Asthma

  • Asthma ist ein ernstes gesundheitliches Problem, da dieses Krankheitsbild auch tödlich verlaufen kann.
  • Das Risiko ist bei Kindern unter 15 Jahren erhöht, ganz besonders allergisches Asthma kommt in der Kindheit häufiger vor. 

Die Wichtigkeit einer Behandlung

Insbesondere im Frühling müssen vorbeugende Maßnahmen getroffen werden, um die Symptome der Allergie zu reduzieren.

Die Experten weisen jedoch darauf hin, dass Medikamente das Leben der Betroffenen nicht negativ beeinflussen sollten. 

Die Dosierung muss genau angepasst werden, um den Alltag so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Meist werden Inhalatoren verwendet, die sehr nützlich sind, da die richtige Dosierung genau eingestellt werden kann und die Verwendung einfach ist.

Tipps, um Frühlingsallergien und Asthma zu kontrollieren

Allergietest

  • Es ist wichtig, auf die Pollenwarnung zu achten, um die Exposition so gut wie möglich vermeiden zu können.
  • Insbesondere der Aufenthalt in freier Natur sollte gemieden werden, wenn die Pollenkonzentration hoch ist. Limitiere die Zeit im Freien. 
  • Wenn die Belastung hoch ist, solltest du auf Kontaktlinsen verzichten und wenn möglich eine schützende Maske tragen.
  • Zuhause solltest du beim Lüften vorsichtig sein, insbesondere am Nachmittag ist die Gefahr für Pollen sehr groß.
  • Verwende im Auto und in der Klimaanlage Pollenfilter und überprüfe, dass diese auch korrekt funktionieren.

Diagnose Asthma

Mit gezielten Fragen und einer Lungenfunktionsprüfung kann Asthma diagnostiziert werden. 

Zur genauen Diagnose kann zuhause das Peak-Flow-Meter eingsetzt werden. Der Arzt kann eine Spirometrie durchführen. Darüber hinaus kann eine Ganzkörperplethysmographie und ein Reversibilitätstest notwendig werden.

Auch ein Allergietest ist sehr wichtig, um mögliche Krankheitsverursacher herauszufinden.

Behandlung von Asthma

Asthma behandeln

Als Erstes müssen die genauen Ursachen festgestellt werden, durch die ein Asthmaanfall ausgelöst wird. Der Kontakt mit Allergenen muss so gut wie möglich verhindert werden.

Verschiedene Medikamente können die Symptome lindern, die bei einer Asthmaepisode entstehen. Es handelt sich um symptomatische Arzneimittel.

Auch wenn die Ursache nicht beseitigt werden kann, sind diese Medikamente sehr hilfreich. Es gibt zwei verschiedene Typen:

  • Medikamente, die chronisch verwendet werden, um Entzündungen zu lindern und einen Asthmaanfall zu verhindern.
  • Arzneimittel für eine akute Krise im Frühling, wie zum Beispiel Kortison, Bronchospasmolytika, Theophyllin usw.

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Hypersensibilisierung durch Spritzen und Immuntherapie 

Mit der Spritze wird dem Patienten eine bestimmte Dosis des Allergens verabreicht, um eine Besserung der Symptome zu erreichen.

So können asthmatische Reaktionen allmählich reduziert und zum Teil sogar ganz geheilt werden.

  • Die Behandlung dauert in den meisten Fällen 3 bis 5 Jahre. Die Immuntherapie wird meist dann verwendet, wenn allergisches Asthma durch Pollen, Hausstaubmilben, eiweißhaltige Bestandteile im Speichel, Schweiß, Talg oder Urin von Tieren oder durch bestimmte Pilze ausgelöst wird.
  • Dies ist die einzige Behandlung die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als effizient betrachtet wird, um Allergien und allergisches Asthma zu lindern.

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