Aloe Vera gegen Magenbeschwerden

· 15 Dezember, 2015
Aloe Vera birgt wunderbare Eigenschaften und hilft unter anderem auch, den pH-Wert im Magen zu regulieren und die Säure zu reduzieren. Gleichzeitig lindert sie Hiatushernien- und Refluxbeschwerden.

Wenn wir Aloe Vera hören, denken wir zuerst an eine Verbrennung oder Hautverletzung. Wusstest du jedoch, dass Aloe Vera gegen Magenbeschwerden hilft und generell große Vorteile für den Magen und Darm hat?

In diesem Beitrag erfährst du, welche gesundheitsfördernden Eigenschaften diese Pflanze für den Verdauungsapparat hat und wie du Aloe Vera gegen Magenbeschwerden anwenden kannst.

Warum und wie kann ich Aloe Vera verwenden?

Diese Pflanze sollte in keinem Haushalt fehlen. Sie kann nicht nur bei Magenproblemen, kleinen Verletzungen oder Verbrennungen helfen, es gibt zahlreiche weitere Anwendungsmöglichkeiten, um von den Wirkstoffen der Aloe Vera zu profitieren.

Diese Pflanze ist sehr resistent und benötigt nur wenig Pflege. Wichtig ist jedoch, dass sie jeden Tag ausreichend Sonnenlicht bekommt.

Um von den Vorzügen zu profitieren, sollte die Pflanze etwas größer und reif sein. Dieser Prozess dauert ungefähr 2 Jahre. Danach kannst du die Aloe Vera für viele verschiedene Zwecke verwenden.

Verwende immer die äußeren Blätter, die du einfach mit einem Messer abschneidest. Diese Pflanze wächst nämlich von innen nach außen. Sie enthält zudem sehr viel Wasser und spendet der Haut so Feuchtigkeit. Außerdem zeichnet sie sich durch Vitamine (A, B und C), Enzyme und essentielle Aminosäuren aus.

Lesetipp: Eigenschaften der Aloe Vera

Aloe Vera gegen Magenbeschwerden

Aloe Vera für einen gesunden Magen

Die Aloe Vera enthält B-Vitamine und hilft deshalb auch ausgezeichnet bei Verdauungs- und Magenbeschwerden. Sie verbessert die Funktionstüchtigkeit des Verdauungssystems im Allgemeinen und hilft überdies bei folgenden Leiden:

  • Wundheilung von Verletzungen, die durch Magengeschwüre oder Duodenalulcera verursacht werden.
  • Aloe Vera lindert Entzündungen bei Gastritis und Duodenitis.
  • Diese Pflanze regeneriert die Magenschleimhaut.
  • Sie hilft bei Infektionskrankheiten des Magens.
  • Aloe Vera reinigt den Organismus und leitet Schadstoffe aus.
  • Sie fördert die Verdauung.
  • Diese Pflanze stimuliert die Leber und die Gallenblase.
  • Sie verbessert die Aufnahme von Nährstoffen aus den Nahrungsmitteln.
  • Aloe Vera hilft, Magensäure zu reduzieren.
  • Sie wirkt gegen Verstopfung.
  • Aloe Vera lindert ebenfalls durch Hämorrhoiden verursachte Symptome und
  • reinigt das Blut.
  • Sie fördert die Heilung einiger Arten von Hepatitis A und B.
  • Aloe Vera verbessert die Elastizität und Funktionstüchtigkeit der Leberzellen.
  • Sie stimuliert die Zellen der Bauchspeicheldrüse.
  • Aloe Vera hilft bei der Produktion von Insulin.
  • Sie eliminiert Bakterien, die sich im Darm ansammeln.
  • Diese Pflanze beugt Leberkrankheiten vor und
  • reduziert Leberleiden wie beispielsweise Zirrhose.
  • Sie wirkt gegen freie Radikale.
  • Aloe Vera fördert die Drainage der Galle.
  • Sie gleicht den internen pH-Wert im Magen aus.
  • Sie verbessert Reflux und Hiatushernien.
  • Diese Pflanze reduziert die durch Reizdarm, Morbus Crohn oder einen perforierten Darm verursachten Symptome.
  • Aloe Vera hilft bei Colitis ulcerosa und Darmentzündungen.
  • Sie hilft vorsorgend gegen Magenkrebs.

Wie wird das Aloe-Gel entnommen?

Das Aloe-Gel wird den Blättern schon seit jeher entnommen. Verschiedene Studien belegen, dass Aloe Vera bereits von den Ägyptern verwendet wurde. So nutzte schon Cleopatra die vorzüglichen Eigenschaften dieser Pflanze für schöne Haut und Nägel. Andere wiederum verwendeten Aloe Vera bei Verletzungen und Verbrennungen.

Im Handel findest du verschiedenste Aloe Vera-Produkte (sogar Kapseln mit dem Auszug!). Allerdings empfiehlt es sich immer, die natürliche Pflanze zu verwenden. Lege dir deshalb am Besten selbst eine Aloe Vera-Pflanze, für zu Hause, zu.

Auf diese Weise kannst du alle 6 Monate die Blätter verwenden. Folge jedoch stets der Empfehlung, nie mehr als 3 Blätter gleichzeitig abzuschneiden.

Lesetipp: Natürliche Seife aus Aloe Vera und Honig

Rezepte mit Aloe-Gel

Aloe Vera mit Zitrone für den Magen

Um von den positiven Eigenschaften der Aloe Vera gegen Magenbeschwerden zu profitieren, wird Aloe eingenommen. Dazu wird – mit dem Gel und anderen Zutaten – ein Saft hergestellt, der sehr gut wirkt.

Aloe-Saft mit Zitrone

Der Zitrusgeschmack wirkt erfrischend und empfiehlt sich insbesondere an warmen Tagen.

Zutaten

  • 1 Aloe-Blatt
  • 1 Esslöffel weißer Essig (10 ml)
  • Eine Tasse Wasser (250 ml)
  • Eine Zitrone, der Saft davon

Zubereitung

  • Schneide zuerst Aloe-Blatt mit einem scharfen Messer der Länge nach auf. Entnimm dann vorsichtig das Gel.
  • Gib das Gel danach zusammen mit den anderen Zutaten in den Standmixer oder Blender.
  • Verarbeite alles gut, bis ein homogener Saft entsteht. Trinke diesen gleich.
  • Je nach Wunsch kannst du noch ein paar Eiswürfel dazugeben und das Getränk mit Zitrone garnieren. Es empfiehlt sich, davon ein Glas pro Tag zu trinken.

Aloe-Saft mit Honig

Die antiseptischen Eigenschaften des Honigs wirken ausgezeichnet mit Aloe Vera: Ein perfektes Getränk bei Magenentzündungen.

Zutaten

  • 200 g flüssiger Bienenhonig
  • 1 Aloe-Blatt
  • 1 Schnapsgläschen Likör oder Alkohol (zum Einnehmen!) (50 ml)

Zubereitung

  • Schneide zuerst das Aloe-Blatt auf und entnimm dann das Gel. Verarbeite es zusammen mit dem Honig im Standmixer.
  • Sobald diese Zutaten gut vermischt sind, gibst du den Likör oder den gewählten Alkohol hinzu.
  • Nimm davon 3 Esslöffel am Tag: einen auf nüchternen Magen, einen vor dem Mittagessen und einen vor dem Abendessen.
  • Wiederhole diese Behandlung 10 Tage lang. Danach machst du 10 Tage Pause und kannst dann wieder von vorne beginnen.