Abstillen: von der Brust zur Flasche

· 29 Januar, 2019
Der Weg von der Brust zur Flasche ist nicht immer einfach. Das Baby ist nur an Muttermilch gewöhnt und muss langsam umgestellt werden, damit es von der Brust entwöhnt werden kann. 

Muttermilch ist die beste Ernährung in den ersten Lebensmonaten eines Säuglings. Doch wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, muss man von der Brust zur Flasche umstellen, was nicht immer einfach ist.

Wir haben anschließend ein paar Tipps für dich, um die Entwöhnung einfacher zu gestalten. 

Umstellung von der Brust zur Flasche: Was du vorher wissen solltst

Umstellung von der Brust zur Flasche: Was du vorher wissen solltst

Wie du weißt, ist Muttermilch für einen Säugling nicht nur die beste Ernährung, beim Stillen wird auch eine ganz besondere Beziehung zwischen Mutter und Kind aufgebaut. Das Kind genießt diese Zeit und es fällt ihm oft schwer, sich auf andere Nahrung umzustellen.

Das Kind unterscheidet Geruch, Textur und Wärme der Nahrung, deshalb brauchst du anfangs meist viel Geduld bei der Umstellung von der Brust zur Flasche. 
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Wie kann man ein Kind an Flaschenmilch gewöhnen?

Drei bis vier Wochen nach der Geburt haben sich die Stillzeiten eingespielt. Danach solltest du mindestens zwei weitere Wochen warten, um mit der Zufütterung durch die Flasche zu beginnen.
Es geht darum, Komplikationen durch die Veränderung von Gewohnheiten zu vermeiden. Darüber hinaus musst du noch andere Aspekte berücksichtigen, um dein Baby von der Brust zur Flasche umzustellen. Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren.

Der beste Zeitpunkt

Den richtige Zeitpunkt für die Entwöhnung muss jede Mutter selbst bestimmen. Allerdings sollte das Baby nicht daran leiden. Versuche deshalb, ihm das Fläschchen zu geben, wenn es zufrieden und entspannt ist, nicht wenn es Hunger hat.

  • Gib deinem Kind zwischendurch die Flasche, ersetze damit nicht die erste oder letzte Stillzeit. Denn am Morgen und am Abend braucht das Kind die mütterliche Wärme noch besonders stark.
  • Wenn diese Technik nicht funktioniert, versuche, deinem Kind die Flasche etwas später als gewohnt zu geben, damit es großen Appetit hat. 

Die Wahl der richtigen Flasche ist grundlegend

Um den Übergang von der Brust zur Flasche so sanft und angenehm wie möglich zu gestalten, ist die Wahl der richtigen Flasche grundlegend. Versuche es mit einem weichen Sauger, der der Mutterbrust ähnlich ist. 

Lasse dich im Fachhandel beraten, damit dein Baby vom ersten Tag an eine angenehme Erfahrung macht. Auch die Größe und der Milchfluss des Saugers ist sehr wichtig. Denn wenn zu viel oder zu wenig Milch aus der Flasche kommt, entsteht Stress.

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Die beste Position für die Flaschenfütterung

Die beste Position für die Flaschenfütterung

Hier gehen die Meinungen auseinander: Manche empfehlen, die natürliche Stillposition nicht nachzuahmen, wenn man dem Baby die Flasche gibt. Meist wird geraten, das Baby aufrecht zu halten während es sitzt. 

Es kann dabei im Schoß der Mutter oder auf einem speziellen Babysitz sitzen. Sobald sich das Kind an die Flasche gewöhnt hat, kann man es auch in der Stillposition füttern.

Andere wiederum befürworten eine natürliche Haltung, damit sich das Kind entspannt und bequem fühlt. Du musst selbst ausprobieren, wie es mit deinem kleinen Schatz am besten funktioniert.

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Vorsicht mit der Assoziation von Milch und Mutter

Wusstest du, dass Babys den Geruch ihrer Mutter auf eine Distanz bis zu 6 m erkennen können? Diese unglaubliche Fähigkeit ermöglicht es ihnen, ihre Mutter schnell zu identifizieren.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass eine andere Person dem Kind die erste Flasche gibt, um zu verhindern, dass es irritiert ist, wenn es nicht die Mutterbrust erhält. So kann das Kind die Erfahrung unterscheiden und sich allmählich daran gewöhnen.

Es ist definitiv nicht einfach, das Kind an die Flasche zu gewöhnen. Das erfordert Anstrengung, Geduld und Konstanz. Doch wir sind uns sicher, dass es dir mit diesen Tipps in kurzer Zeit gelingen wird.

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