8 Strategien, Fett zu verbrennen

Fett zu essen und zu behalten ist nicht schwer – aber es zu verbrennen, erfordert Know-How über eine gesunde Diät, Disziplin, diese Diät auch durchzuhalten, Motivation, die Ernährungsumstellung langfristig in dein Leben „einzubauen“ und ein paar Tricks und Tipps, die wir dir gerne erklären und zeigen möchten.

Gehen

Bewegung gegen Fett!

Es klingt abgedroschen, aber ist sonnenklar: Je mehr du dich bewegst, desto höher dein Kalorienverbrauch. Versuche daher, in deinen Alltag grundsätzlich mehr Bewegung zu integrieren. Es muss kein Marathon-Training sein, mit dem du ab heute beginnst, aber „auch Kleinvieh macht Mist“ und jede Art und Weise, in der du dich mehr bewegst, summiert sich am Ende des Tages auf. Die Tipps sind simpel: Suche dir beim Einkaufen den Parkplatz, der am weitesten vom Eingang entfernt ist. Steige auf dem Weg zur Arbeit und zurück eine Station früher aus. Nutze bei gutem Wetter grundsätzlich – wenn möglich – das Fahrrad. Verbiete dir Aufzüge. Trage den Müll „im Alleingang“ raus – nicht, wenn du sowieso aus dem Haus müsstest. Laufe in der Mittagspause über Umwege zum Essen. Gehe beim Telefonieren spazieren oder auf und ab. Dir werden sicherlich noch mehr Ideen kommen, wenn du nur einmal damit beginnst!

 

Laufe schneller

Wenn du läufst, laufe schneller. Neudeutsch würde man wohl „walking“ sagen, aber erhöhe einfach dein Schritttempo bei deinem Weg zur (übernächsten!) Bushaltestelle, beim Weg zum Bäcker, auf dem Nachhauseweg. Das bringt den Kreislauf in Schwung und die Fettverbrennung auf Trab!

Lachs (2)

Ändere dein Abendessen

Wenn du Fett verbrennen möchtest, solltest du bei der letzten Mahlzeit des Tages darauf achten, dass sie „low carb“ ist, also viel Eiweiß und praktisch keine Kohlenhydrate enthält. Das mag am Anfang kompliziert klingen, aber wenn du jedes Mal die Inhaltstoffe der Lebensmittel, die du isst, genau unter die Lupe nimmst, wirst du schnell damit klar kommen. Zum Beispiel ein leckerer Kräuterquark mit Gurkensticks, ein Stück Fleisch mit Blattsalat, gegrillter Fisch mit Ofengemüse oder vielleicht eine Gemüsesuppe?

mehr-wasser

Trink mehr und richtig

Das Sättigungsgefühl tritt ein, wenn ein Rezeptor am Magen einen gewissen Füll- und Dehnungszustand registriert. Dabei ist es egal, ob dann im Magen nur Suppe schwappt oder Pommes liegen. Trinkst du also zu deinen Mahlzeiten, meldet dein Magen schneller „satt“ ans Gehirn. Getränke sind übrigens ab jetzt für dich immer kalorienfrei, alles andere sind Nahrungsmittel. Deinen Flüssigkeitsbedarf solltest du immer mit absolut kalorienfreuen Getränken decken.

 

Iss langsamer

Vom Magen zum Hirn hat dein Körper eine buchstäblich „lange Leitung“. Gib dem Sättigungsgefühl also Zeit, auch im Hirn anzukommen. Kaue daher gründlich, denn jeder Bissen, der gut zerkleinert und reichlich eingespeichelt in deinem Magen landet, wird besser verdaut. Mache dir deine eigenen Regeln, zum Beispiel „Jeden Happen 10x kauen“ oder „nach jedem Bissen eine kleine Trinkpause“ oder ähnliches. Isst du zu schnell, isst du über dein Sättigungsgefühl hinaus. Gibst du deinem Körper Zeit, „satt“ zu melden, isst du automatisch weniger.

Keine Zwischenmahlzeiten

Fett kann nur verbrannt werden, wenn dein Blutzuckerspiegel nicht hoch ist. Dann nämlich, wenn keine Insulinausschüttung stattgefunden hat. Sobald du etwas Kalorienhaltiges zu dir nimmt, steigt der Blutzuckerspiegel, Insulin wird ausgeschüttet und die Fettverbrennung unterbrochen. Lässt du zwischen den Mahlzeiten vier bis sechs Stunden die Finger von jedweder Kalorie, kann dein Körper auch Fett verbrennen. Jede klitzekleine, auch noch so gesunde Zwischenmahlzeit (oder der Milchcafe) unterbricht die Fettverbrennung, weil Insulin ausgeschüttet wird.

Schlaf3

Nicht mit vollem Bauch schlafen gehen

Zwischen der letzten Mahlzeit (den letzten Kalorien) und dem Zubettgehen sollten mindestens vier Stunden liegen. So hat dein Körper noch Zeit, vor dem Schlafen ein wenig von den aufgenommenen Kalorien durch Alltagsbewegungen zu verbrennen. Legst du dich mit vollem Bauch ins Bett, findet kaum eine Fettverbrennung statt. Denn jede Bewegung verbrennt zusätzlich Kalorien und somit Fett!

think pink

Genug schlafen

Schlafmangel macht Appetit und Hunger. Wer ausgeschlafen is(s)t, greift weniger zu Snacks und Süßigkeiten. Außerdem hilft das Schlafhormon Melatonin bei der Fettverbrennung. Der Körper kann dies aber nur bei absoluter Dunkelheit bilden. Sorge also dafür, dass dein Schlafzimmer wirklich dunkel und nicht nur „abgedunkelt“ ist. Wenn du nachts aufstehst, versuche, kein Licht anzuschalten, das würde das Schlafhormon sofort zerstören. Lege auch dein Smartphone mit dem Glas nach unten neben das Bett, so kann kein Lichtschein vom Display deine Nachtruhe stören.

Kategorien: Abnehmen Tags:
Auch interessant