7 praktische Tipps, um Stress zu reduzieren

In den meisten Fällen produziert sich Stress durch zukünftige Situationen, die noch nicht stattgefunden haben. Stress zu erkennen, ist der erste Schritt, um diesen zu bewältigen.

Von Stress sind in unserer heutigen Zeit leider viele Menschen betroffen. Jeden Tag haben wir einen vollen Tagesplan und es kann schnell vorkommen, dass wir in Stress geraten. Es gibt aber verschiedene Mittel, um Stress zu reduzieren und zu bewältigen. Im Folgenden geben wir Ihnen 7 Ratschläge, wie Sie Stress verringern können.

1. Tiefes Atmen statt oberflächigem Atmen

Tiefes Ein- und Ausatmen kann uns helfen, Stress zu reduzieren, denn dadurch wird das Gehirn mit genügend Sauerstoff versorgt und so ist es einfacher, sich zu konzentrieren. Viele Menschen kennen die tiefe Atmung nicht, sie atmen nur oberflächlich. So kann es zu einer Hyperventilation kommen. 

Legen Sie eine Hand auf den Bauch und nehmen Sie eine normale Position ein. Jetzt atmen Sie einmal tief ein und stellen sich vor, wie sich Ihre Lungen mit Luft füllen und die Luft dann n die Nasenhöhlen transportiert wird. Halten Sie den Atem für etwa drei Sekunden an und atmen Sie dann wieder durch Ihren Mund aus. Wenn Sie fünfmal ein- und ausatmen und dieses Verfahren dreimal täglich anwenden, können Sie damit Stress abbauen.

Viele Menschen profitieren von dieser Atemtechnik, wenn Sie sitzen. Das Atmen ist ein wichtiger Aspekt, der bei der Stressreduzierung unbedingt beachtet werden sollte. Wichtig ist auch, dass Sie Ihrem Gehirn etwas geben, auf das Sie sich konzentrieren können, um von den Spannungen des Tages abzulenken. Die tiefe Atmung hilft Ihnen dabei.

Entspannen Sie Ihre Muskeln

Auch eine Muskelentspannung ist sehr wichtig. Dazu spannen Sie Ihre Muskeln für eine kurze Zeit an, und danach entspannen Sie sie wieder. Dabei könne zwei Ziele erreicht werden: Einerseits können Sie Ihre Muskeln auf natürliche Weise entspannen, denn diese sind durch den Stress wahrscheinlich sehr angespannt. Andererseits können Sie so auch das Gehirn ausschalten und sich auf etwas anderes konzentrieren.

Dehnen Sie alle Muskelgruppen, spannen Sie sie für etwa zehn Sekunden an und danach befreien sie diese wieder von der Spannung. Dieses Verfahren können Sie für alle beliebigen Muskelgruppen anwenden. Zum Beispiel können Sie mit den Füßen und den Fußgelenken beginnen, danach dehnen Sie die Handgelenke, die Arme und die Schultern. Zum Schluss wenden Sie das Verfahren am Hals und am Gesicht an.

Im Verlauf des Morgens oder des Vormittags nehmen Sie eine für Ihren Rücken gerade Position ein und kreuzen das rechte Bein über Ihren Körper. Dabei drehen Sie die Hüfte soweit, bis das Knie den Boden berührt. Machen Sie danach genau das gleiche mit der linken Seite. Sie können dabei auch die Knie und die Brust etc. dehnen.

Zurück auf den Boden

Felicidad

Wenn Sie sich einfach hinsetzen und hoffen, dass der Stress von alleine vergeht, dann wird die Situation nur schlimmer. Kommen sie zurück auf den Boden. Stellen Sie sich selbst bei einer Aktivität vor, die Sie zurück auf die Erde bringt. Dies wird Sie daran erinnern, dass es Ihnen gut geht. Lenken Sie sich mit einer Aktivität aus dem Alltag ab, wie zum Beispiel Putzen, Waschen, Aufräumen etc. Sie können auch lesen oder ein Kreuzworträtsel lösen, oder auch einen Freund anrufen. Auch eine spezielle Anti-Stress-Kugel kann helfen, den Stress zu verringern. Bleiben Sie aber nicht alleine zu Hause und schauen Sie nicht fern.

Stop-Technik

Die Stop-Technik wird seit Jahren angewendet und sie funktioniert wirklich, wenn wir sie richtig anwenden. Wenn ein schlechter Gedanke in Ihrem Gehirn aufkommt, der Sie stresst, dann sagen Sie laut “Stop”. Danach versuchen Sie, an etwas Positives zu Denken, das Ihnen Ruhe und Friede gibt.

Wenn Sie zum Beispiel denken, dass Sie von Ihrer Arbeit entlassen werden, weil Sie schon einige Male zu spät zu einem wichtigen Meeting gekommen sind, dann stoppen Sie diesen negativen Gedanken sofort und denken an etwas Rationelles, wie zum Beispiel “Ich bin auch nur ein Mensch, und mann kann den Verkehr leider nicht immer voraussagen. Mein Selbstbewusstsein hängt nicht davon ab, ob ich eine perfekte Angestellte bin”.

Geführte Bilder

Schließen Sie Ihre Augen und reisen Sie an einen Ort, an dem Sie sich wohl fühlen. Das kann entweder in Ihrem Haus sein, an einem schönen Strand, im Wald oder an einem Ort zusammen mit Ihrem Haustier. Reisen Sie also dorthin und nehmen diese Erfahrungen mit. Was hören Sie, was riechen Sie, was sind die Farben um Sie herum? Seien Sie spezifisch und Sie werden fühlen, wie sich der Stress reduziert. Verwenden Sie diese Technik zweimal täglich.

Gefühle wie Angstzustände akzeptieren

Wenn Sie Ihre Gefühle akzeptieren, ist dies der erste Schritt zur Stressreduzierung. Akzeptieren Sie, dass Sie vor einigen Dingen Angst haben, oder dass einige Sachen zu negativen Gefühlen führen. Ist es eine Gefahr, oder ein Problem? In den meisten Fällen können wir den Stress voraussehen, denn er wird durch Panik ausgelöst, die wir verhindern können. Aber nicht immer entsteht Stress aus Angst. Stress beeinflusst auch unsere Gedanken und das sollte uns bewusst sein.

Sich bewegen

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Wir wissen alle, dass beim Sport Endorphine freigesetzt werden. Diese sind dafür verantwortlich, dass wir uns besser fühlen und dass unser Kopf frei ist. Sport bedeutet nicht gleich Krafttraining mit schweren Gewichten oder drei Stunden am Tag im Fitnessstudio verbringen. Sie können einfach 15 bis 30 Minuten gemütlich spazieren gehen.

Sie können auch Kardio treiben, Fahrrad fahren, Joggen oder Sportarten wie Golf und Tennis ausüben. Auch Pilates und Yoga eignen sich hervorragend. Je aktiver Sie sind, desto besser werden Sie sich fühlen. Wenn Sie auf den Fernseher nicht verzichten können, dann ist es schwierig, Ihren Gefühlszustand zu verbessern und Stress abzubauen.

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