7 Entspannungstipps gegen Angstzustände

30 Januar, 2019
Lerne Atemtechniken, um eine Angstsituation einfacher zu bewältigen.

Angstzustände sind nur sehr schwer zu überwinden, oft verlieren Betroffene dabei die Kontrolle über ihren Körper und es kommt zu Herzklopfen, Zittern, Schweißausbrüchen, kurzzeitigem Verlust des Seh- oder Hörvermögens und anderen Symptomen.

In diesem Artikel findest du verschiedene Tipps, um dich bei Angstzuständen natürlich zu entspannen oder anderen Personen in diesem Zustand zu helfen.

Was sind Angstzustände?

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Man spricht auch von Panikattacken um dann einen intensiven Angstzustand zu beschreiben. Betroffene verlieren die Kontrolle über ihren Körper, wobei es zu folgenden Symptomen kommen kann:

  • Herzrasen
  • Schweißausbruch, Schüttelfrost sowie Zittern
  • Erstickungsgefühl
  • Druck auf der Brust
  • Schwindel, Brechreiz sowie Magenbeschwerden
  • Angst sowie Panik

Angstzustände können verschieden intensiv sein und werden dann meist durch sehr negative Gedanken ausgelöst. Sie entwickeln sich sehr schnell, deshalb ist es gut, Entspannungsmöglichkeiten zu kennen, um in dieser Situation schnell handeln zu können.

Lesetipp: 6 Ratschläge gegen Angststörungen

1. Bachblüten Notfalltropfen

Eine sehr effektive sowie schnelle Hilfe sind Notfalltropfen (Rescue Tropfen) der Bachblütentherapie.

Sie werden aus verschiedenen Blütenessenzen hergestellt, die in einer Notfallsituation, bei einem Nervenzusammenbruch sowie in Schockzuständen sehr hilfreich sind.

Die Rescue Tropfen enthalten 5 Bachblüten:

  • Cherry Plum (Kirschpflaume)
  • Clematis (Gewöhnliche Waldrebe)
  • Impatiens (Springkraut)
  • Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen)
  • Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern)

Sie sind in Naturläden sowie Apotheken erhältlich. Notfalltropfen haben keine Gegenanzeigen und können dann von jedem eingenommen werden. Deshalb ist es gut, diese immer zur Hand zu haben.

Wenn die ersten Symptome auftreten nimmt man 4 Tropfen in einem Glas Wasser verdünnt schluckweise ein.

2. Kontrolle der Atmung

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Die Atmung ist in Angstzuständen sehr wichtig, denn bei fehlender Kontrolle können sich die Symptome dann verschlimmern. Deshalb ist es wichtig, schon bei den ersten Symptomen Maßnahmen zu treffen.

Setz dich entspannt hin und versuche dann in Ruhe tief einzuatmen, indem du zuerst den Bauch und danach die Lungen mit Luft füllst.

Du kannst die Hände auf die Brust sowie auf den Bauch legen, um die Konzentration auf die Atmung und die Bewegungen zu erleichtern.

3. Augenbewegung

Die Bewegung der Augen kann bei Angstzuständen helfen, Angstgefühle, Traurigkeit sowie Depression zu lindern.

Wer sich nicht wohl fühlt, schaut meist nach unten. Um Angst zu lösen sowie vorzubeugen, solltest du dich zwingen, mit den Augen (nicht mit dem Kopf) nach oben zu schauen. In kurzer Zeit verschwinden dann so negative Gefühle.

4. Ätherische Öle

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Ätherische Öle haben therapeutische Eigenschaften, mit denen verschiedene Gesundheitsprobleme vorbeugt sowie behandelt werden können.

Um eine Angstkrise zu überwinden, empfehlen sich entspannende Öle, die dann das Gleichgewicht wieder herstellen können. Berücksichtige dabei auch, welcher Duft dir persönlich am besten gefällt und wohl tut.

Wir empfehlen:

  • Lavendel
  • Basilikum
  • Bergamotte
  • Zypresse
  • Zeder
  • Oregano
  • Orange
  • Kamille
  • Engelwurz

Du kannst die ätherischen Öle in einer Duftlampe sowie einem elektrischen Zerstäuber verwenden.

5. Kaltes Wasser auf den Augen

Ein sehr einfacher Trick, um Angstzustände zu lindern, ist, kaltes Wasser auf die geschlossenen Augen aufzutragen. Wenn du möchtest, kannst du auch das ganze Gesicht erfrischen.

Die Kalt-Wasser-Therapie ist eine sehr einfache sowie natürliche Form, den Körper zu entspannen und Krisen zu vermeiden.

6. Magnesiumbad

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Magnesium ist ein Mineral, das dann in unserem Nervensystem das Gleichgewicht wiederherstellt. Meist wird dieses als Ernährungsergänzung verwendet.

Eine schnelle Wirkung kann jedoch mit einem Bad mit Magnesiumsulfat erreicht werden.

100 g Magnesium reichen für eine normale Badewanne mit schön warmem Wasser. Genieße das Bad dann mindestens 20 Minuten lang.

Du kannst dich entspannen und wirst dich danach wie neu fühlen, ohne etwas einnehmen zu müssen.

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7. Individualisierte Homöopathie

Auch mit Homöopathie können dann verschiedene Gesundheitsprobleme ohne Nebenwirkungen behandelt werden.

Lass dich von einem Homöopaht beraten, der dir dann spezifische Produkte empfehlen kann. Diese kannst du vorbeugend oder dann auch bei den ersten Anzeichen einnehmen.

Es gibt viele Heilmittel gegen Angstzustände. Dabei sollten jedoch Faktoren wie Charakter und andere Gesundheitsprobleme beachtet werden. Wichtig ist natürlich auch, die genauen Ursachen herauszufinden, um das Problem von der Wurzel auf zu bekämpfen.

  • Silva, M. J. (2014). Effects of Flower Essences in Individuals with Anxiety. Journal of Alternative and Complementary Medicine. https://doi.org/10.1093/scan/nsv072.Targeting
  • Jerath, R., Crawford, M. W., Barnes, V. A., & Harden, K. (2015). Self-Regulation of Breathing as a Primary Treatment for Anxiety. Applied Psychophysiology Biofeedback. https://doi.org/10.1007/s10484-015-9279-8