6 Tipps für bessere Nerven

Sonnenlicht liefert nicht nur wertvolles Vitamin D, das wichtig für die Kalziumaufnahme in den Knochen ist, es reguliert auch das Nervensystem.
6 Tipps für bessere Nerven

Letzte Aktualisierung: 13. Dezember 2018

Das Nervensystem ist eines der wichtigsten und komplexesten Systeme in unserem Organismus. Es sorgt dafür, dass wir auf innere und äußere Reize reagieren (durch unsere Sinne) und diesen mit verschiedenen körperlichen Reaktionen antworten. Hier geben wir dir Tipps für bessere Nerven.

Das Nervensystem steuert die wichtigsten Vitalfunktionen (Atmung, Herzschlag, Hunger, Durst, Haltung) sowie unsere Emotionen (Freude, Traurigkeit), deshalb sind starke Nerven für eine gute Lebensqualität wichtig. Wie bekommt man bessere Nerven.

Drei sehr vorteilhafte Nahrungsmittel

Es gibt Nahrungsmittel, die unser Nervensystem positiv beeinflussen:

  • Bierhefe: Dank der vielen Vitamine aus der B-Gruppe stärkt Bierhefe das Nervensystem und kann damit Depressionen, Nervosität, Stress, Apathie sowie Appetitmangel beseitigen. Wir können Bierhefe als Pulver mit Saft und Joghurt, oder in Tablettenform einnehmen, falls Ihnen der leicht bittere Geschmack nicht zusagt.
  • Haferflocken für bessere Nerven: Dieses köstliche Getreide wirkt ausgleichend auf das Nervensystem, beruhigt und reduziert Nervosität, sowie Schlaflosigkeit auch bei Kindern. Zudem fördern sie die kognitive Entwicklung. Interessanterweise beruhigt das Getreide die Nerven, obwohl es gleichzeitig Energie liefert. Wir können es gekocht, süß , herzhaft, mit Milch sowie Zimt oder auch in Gemüsecremesuppen essen. Auch Hafermilch schmeckt gut.

Haferflocken

  • Bei Pollen handelt es sich um ein sogenanntes Superfood. Er gleicht den PH-Wert des Blutes aus und unterstützt durch das enthaltene Vitamin B überdies die Funktion des Nervensystems. Nimm jeden Morgen einen Teelöffel Pollen mit ein wenig Wasser, Saft oder Joghurt.

Magnesium für bessere Nerven

Störungen des Nervensystems wie Schlaflosigkeit, Nervosität, Hyperaktivität, Unruhe und Panikattacken können auch ein Symptom von Magnesiummangel sein.

In diesen Fällen wird empfohlen, mehr von den hier genannten Nahrungsmitteln zu essen, und zwar täglich:

  • Kakao: Die reine schwarze Schokolade enthält fast 500 mg Magnesium pro 100g
  • Dunkelgrünes Blattgemüse: Grünkohl, Kopfsalat, Spinat
  • Früchte: Bananen, Aprikosen, Avocado, Pfirsich, Pflaume
  • Nüsse: Mandeln, Cashew-Nüsse, Haselnüsse, Walnüsse
  • Hülsenfrüchte: Erbsen, Linsen
  • Samen
  • Getreide: Brauner Reis, Hirse, Hafer
  • Kürbis

Schokolade

Du kannst auch ein Magnesiumpräparat zu sich nehmen. In diesem Fall nimm insgesamt ca. 3 g pro Tag ein, am besten in Tablettenform und dann auf den Tag verteilt, damit der Körper das Mineral gut absorbieren kann. Die korrekte Dosis ist also 1 g pro Hauptmahlzeit.

Heilpflanzen

Folgende Pflanzen wirken beruhigend und stimulieren das Nervensystem. Du kannst diese als Aufguss oder als Extrakt zu dir nehmen, oder die entsprechenden ätherischen Ölen als Raumduft sowie zur Verwöhnung deiner Haut benutzen:

  • Melisse
  • Ginkgo Biloba
  • Hypericum (Johanniskraut)
  • Basilikum
  • Lavendel
  • Passionsblume

Sonnenlicht für bessere Nerven

Sonnenlicht ist ein wunderbarer Regulierer des Nervensystems und versorgt uns schnell mit Vitamin D. Um von diesen Vorzügen profitieren zu können, solltest du dann die Sonne täglich zehn bis fünfzehn Minuten auf sich wirken lassen, am besten bei Sonnenauf- oder -untergang.

Barfuß in der Natur laufen

Für das Nervensystem ist es sehr gesund, wenn wir barfuß auf nasser Erde, auf Gras mit Tau, am Sandstrand, im Fluss oder am Meer spazieren, und dies für mindestens eine halbe Stunde am Tag.

Diese Methode stimuliert unser Nervensystem auf natürliche Weise. Außerdem hilft sie, die elektromagnetische Belastung, die durch den Einsatz von elektronischen Geräten entsteht, zu minimieren. Probiere es ruhig einmal aus, du wirst dich schon am ersten Tag wohl dabei fühlen.

Wassertherapie

Wasser unterschiedlicher Temperatur hilft uns dabei, unser Nervensystem in Einklag zu bringen. Wir können verschiedene Wassertherapien ausprobieren:

  • Kalte, feuchte Abreibungen: Hierfür nimm ein gut ausgewrungenes Handtuch, das nicht zu trocken sein darf. Reibe dann in Richtung Hand – Oberarm, Fuß – Leiste, Oberkörper. Führe die Abreibungen schnell durch und ziehe dich danach warm an, so dass die Wärme auch anhält.
  • Wechselbäder für die Arme: Lege die Arme abwechselnd in heißes und dann in kaltes Wasser. Das letzte Bad sollte kalt sein. Insgesamt sollten die Wechselbäder dann ca. knapp 30 Sekunden lang durchgeführt werden.
  • Generell ist es immer empfehlenswert, die Dusche mit kaltem Wasser abzuschließen. Den Kopf sparen wir dabei aus.
  • Auch Bäder mit Magnesiumsulfat (ca. 100 g pro Bad) können dann sehr entspannend und vitalsierend sein.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von  MGF/Lady Disdain y John Loo

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