Symptome bei Magnesiummangel

· 22 Juli, 2014
Der Magnesiummangel geht nicht aus Blutanalysen hervor. Er macht sich durch häufige Krämpfe, Kopfschmerzen und Bluthochdruck bemerkbar.

Magnesium ist ein untentbehrlicher Mineralstoff, der sehr wichtige Funktionen in unserem Organismus ausübt. Einen Magnesiummangel durch eine Blutanalyse zu diagnostizieren ist nicht möglich, doch Magnesium ist für unsere Gesundheit unentbehrlich.

In diesem Artikel nehmen wir die Symptome bei Magnesiummagel näher unter die Lupe und informieren auch über die verschiedenen Funktionen dieses Minerals.

Außerdem kannst du erfahren, in welchen Nahrungsmitteln Magnesium vorkommt und welche Zusatzpräparate du einnehmen kannst.

Symptome bei Magnesiummangel

  • Degeneration der Knorpel und Auftreten von Arthrose sowie Gelenkschmerzen
  • Muskelbeschwerden: Krämpfe, Anspannungen, Kribbeln, Schwäche sowie Zittern
  • Herzrasen, Herzrythmusstörungen sowie Herzspasmen
  • Hypertonie
  • Kopf- und Kieferschmerzen durch Druck verursacht
  • Schwindelgefühl
  • Augenlidzucken, Speiseröhre-, Magen- sowie Darmspasmen
  • Kribbelgefühl am Mund
  • Lichtempfindlichkeit, Lichtanpassungsschwierigkeiten, Lichterscheinungen bei geschlossenen Augen
  • Müdigkeit beim Aufwachen, Schwäche
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Druck an der Brust und Schwierigkeiten beim tiefen Luftholen
  • Verstopfung
  • Menstruationskrämpfe
  • Schwierigkeiten beim Schlucken, Knoten am Hals
  • Überempfindlichkeit bei Geräuschen
  • Heißhunger auf Salz sowie Schokolade
  • Störungen des Nervensystems: Schlaflosigkeit, Beklemmung, Hyperaktivität, Unruhe, Panikattacken, Phobien
  • Osteoporose
  • Karies

Solltest du zwei oder mehrere dieser Symptome aufweisen, raten wir dir deinen Arzt zu konsultieren. Er kann dir dann raten mehr Magnesium zu dir zu nehmen oder eine andere Ursache für deine Beschwerden finden.

Lesetipp: 14 positive Eigenschaften von Magnesium

Positive Wirkung des Magnesiums

  • Beruhigt und erteilt den Muskeln Flexibilität: für Sportler ist Magnesium unentbehrlich.
  • Stärkt den Herzmuskel.
  • Stabilisiert das Nervensystem: unheimlich wichtig bei Stress, Depression sowie Beklemmung.
  • Trägt zu einem besseren Schlaf bei.
  • Hilft Kolagen herzustellen, das für unser Skelett, unsere Sehnen sowie unsere Knorpel notwendig ist.
  • Bremst überdies Entzündungen der Próstata.
  • Lindert Schmerzen.
  • Trägt zur Verarbeitung sowie Festigung von Kalzium bei, so dass im Falle von Osteoporose, Karies usw. Magnesium eingenommen werden sollte. Vor allem wenn zusätzliches Kalzium eingenommen wird, ist Magnesium notwendig, um ein Gleichgewicht herzustellen, denn zu viel Kalzium kann gesundheitsschädlich sein.
  • Alkalisiert unseren Organismus: Ein Ungleichgewicht im Körper kann zu Übersäuerung führen. Gründe dafür sind schlechte Gewohnheiten sowie eine unausgeglichene Ernährung, Umweltverschmutzung, Stress usw. Magnesium stabilisiert die PH-Werte.
  • Erhöht die Insulinausschüttung, so dass Zucker besser abgebaut wird.
  • Hilft bei Asthma und Bronchitis.
  • Vermindert epileptische Anfälle.

Sportlerin

Welche Lebensmittel enthalten Magnesium?

  • Kakao: 100 g pure Bitterschokolade beinhalten fast 500 mg Magnesium
  • Dunkles Blattgemüse: Mangold, Spinat, Blattsalat, Petersilie
  • Obst: Banane, Aprikose, Avocado, Pfirsich, Pflaume, Apfel
  • Nüsse: Mandeln, Cashewnuss, Haselnuss, Walnuss
  • Hülsenfrüchte: Erbsen, Linsen
  • Samen
  • Getreide: Vollkornreis, Hirse, Hafer
  • Kartoffel
  • Kürbis
  • Fisch
  • Luzernekeime
  • Löwenzahn
  • Weizenkeime
  • Bierhefe

Du kannst einen Saft oder Shake mit Blattgemüse, Apfel, Banane und Luzernekeime vorbereiten und diesen dann mit etwas Honig süßen. Wenn du dieses Getränk täglich trinkst, wirst du innerhalb kürzester Zeit eine Verbesserung deiner Gesundheit bemerken.

Grüner-Saft

Magnesiumpräparate

Heutzutage beinhalten unsere Nahrungsmittel nicht so viele Mineralien, wie früher, da sich die Erdqualität durch äußerliche Einflüsse wesentlich verschlechtert hat. Wenn du Symptome von Magnesiummangel aufweist, raten wir ebenfalls ein natürliches Zusatzmittel einzunehmen.

  • Magnesiumchlorid: Da es einen sehr bitteren Geschmack hat, kannst du es in Form von Kapseln einnehmen. Solltest du jedoch Sodbrennen haben, versuche es besser mit einem anderen Magnesiumpräparat.
  • Magnesiumcitrat: Dieses Präparat ist angebracht, wenn du Verdauungsprobleme hast oder die anderen Magnesiumpräparate nicht verträgst. Magnesiumcitrat hat eine gute Bioverfügbarkeit, dies bedeutet, dass es gut von unserem Organismus aufgenommen wird.
  • Magnesiumcarbonat: Wirkt sehr alkalisierend.

Nimm täglich 300 mg Magnesium zu den Hauptmahlzeiten ein, damit es vom Körper korrekt aufgenommen wird.

Lesetipp: Magnesium, das Wunderheilmittel

  • Wenn du deinen Körper entspannen und zugleich neu beleben möchtest, kannst du ein Bad mit Epsom-Salz, auch Bittersalz genannt (Magnesiumsulfat) nehmen. Diese Bäder wirken bei Arthrose, Osteoporose, Rheuma sowie Gelenkschmerzen lindernd. Mische 100 g Magnesiumsulfat mit dem Badewasser und lasse dieses dann eine halbe Stunde lang wirken. Wiederhole dieses Bad dann neun Tage lang, danach kannst du weiterhin noch einmal in der Woche mit Magnesiumsulfat baden.

Bevor du Präparate bei einem Magnesiummangel zu dir nimmst, solltest du deinen Arzt oder Naturheilpraktiker konsultieren, besonders wenn du an einer Erkrankung leidest oder Medikamente einnehmen musst.