6 Möglichkeiten, den Alltag zu bewältigen, wenn dir alles zu viel wird

· 28 Februar, 2017
Wenn dir alles zu viel wird und du nicht genau weißt, welchen Weg du am besten nehmen sollst, nimm dir Zeit, um über deine Ziele nachzudenken und dich darauf vorzubereiten, sie zu erreichen.

Das Leben ist nie einfach. Auch in den schönsten Lebensabschnitten kann es zu komplizierten Situationen kommen, in denen man sich im Alltag einfach überwältigt fühlt.

Wichtig ist in diesem Fall, die Objektivität nicht zu verlieren und nicht zu erlauben, dass sich Pessimismus breit macht.

Es ist zwar gesund, sich manchmal traurig, wütend oder frustriert zu fühlen, was jedoch nicht normal ist, ist wenn dieser Zustand über einen längeren Zeitraum anhält.

In unserem heutigen Beitrag findest du deshalb verschiedene Möglichkeiten, um dich schwierigen Situationen zu stellen und den Alltag einfacher zu bewältigen. 

Es handelt sich natürlich nicht um magische Formeln, sondern lediglich um kleine Veränderungen der eigenen Einstellung.

1. Sei großzügig

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Wenn man nicht mehr weiß, wie man den Alltag am besten bewältigen kann, gehen die ersten Gedanken der Frage nach, was fehlt und was man braucht.

Vergiss jedoch nicht, dass Großzügigkeit Nahrung für die Seele ist.

Statt daran zu denken, dass dir Zeit oder Geld fehlt, oder dass du Probleme zu Hause hast, suche Möglichkeiten, anderen zu helfen.

Unsere Empfehlung ist, einer völlig unbekannten Person etwas zu geben. Es muss sich nicht um große Geldmengen handeln. Ganz einfache Dinge sind ausreichend: Vielleicht kannst du jemandem beim Tragen einer schweren Tasche oder beim Überqueren der Straße helfen.

Durch diese Hilfe siehst du, dass es immer Möglichkeiten gibt, etwas für andere zu tun, auch wenn du dich selbst von deiner eigenen Situation überwältigt fühlst. Du wirst dich nach dieser großzügigen Geste wunderbar fühlen!

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2. Setze dich und beobachte die Menschen

Wenn dir alles zu viel wird, konzentrierst du dich nur auf die eigenen Probleme. Das nächste Mal setzt du dich einfach in einen Park oder ein Café und beobachtest all die Menschen, die an dir vorbeigehen.

Beobachte genau, was du siehst. Nimm dir die Zeit, eine Person zu betrachten, sieh dir das Gesicht an und stelle dir vor, was für ein Leben diese Person führen könnte.

Mit dieser Übung wirst du dich daran erinnern können, wie Kinder lachen und was sie glücklich macht. Du wirst auch traurige oder zornige Menschen beobachten oder vielleicht Zeuge einer unangenehmen Situation sein, die du nicht verändern kannst.

Du musst mit niemandem sprechen und auch nicht versuchen, die Probleme anderer zu lösen. Die Übung dient einfach dazu, dir über deine eigenen Grenzen und Privilegien bewusst zu werden. 

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3. Gehe nach Hause und entspanne dich

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Du bist wegen deiner Arbeit gestresst? Die Situation mit deinem Lebenspartner wird dir zu viel, da es ständig zu Streit kommt? Deine Mutter sorgt immer für Diskussionen? Du musst diesen Situationen entkommen!

Es geht nicht darum, davor zu fliehen, doch du musst dir Zeit nehmen, um alleine zu sein und so deinen Geist zu beruhigen. 

Je länger du die unangenehme Situation erträgst, umso wahrscheinlicher ist es, dass jemand etwas sagt, was er eigentlich nicht möchte.

Gehe nach Hause, bereite dir eine Tee oder einen Kaffee zu, halte ein Mittagschläfchen oder nimm dir ein entspannendes Bad.

Du kannst später analysieren, was genau passiert ist und wie die Wirklichkeit aussieht. Beruhige dich zuerst, damit du alles aus Distanz betrachten kannst.

Am nächsten Tag siehst du die Situation nicht mehr ganz so negativ und du kannst bessere Entscheidungen treffen.

4. Liebe dich

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Du fühlst dich überwältigt, da dir in einer Beziehung Schmerzen zugefügt wurden? Deine Freunde haben plötzlich entschieden, dass du nicht mehr gut genug bist? Nimm das nicht zu ernst, denn schließlich und endlich bist du die Person, die dir am meisten Liebe beweisen muss.

Nimm dir ein paar Minuten, um dich bewusst zu lieben. Entwickle Gewohnheiten, die dir dabei helfen können:

  • Führe ein Tagebuch, in dem du dich für all die Dinge bedankst, die dir jeden Tag widerfahren. Schreibe auch ein paar Dinge auf, die dich zu einem ganz besonderen Menschen machen und dir ermöglichen, dich selbst zu lieben.
  • Nimm dir Zeit, um alleine zu sein und dir etwas Besonderes zu gönnen: eine Massage, ein gutes Buch…
  • Schaue jeden Abend in den Spiegel und sage diese magischen Worte zu dir selbst: „Ich liebe dich.“

Fehlende Eigenliebe kann dich dazu bewegen, Situationen und Umstände zu akzeptieren, die dir weh tun. Begehe diesen Fehler nicht!

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5. Lerne Neues

In manchen Momenten fühlst du dich durch die Umstände überwältigt und weißt nicht, wie bestimmte Situationen gehandhabt werden können. Zwei Beispiel dafür sind, wenn du übermäßig viel arbeitest und das Geld trotzdem nicht bis Monatsende reicht, oder wenn du die ersehnte Beförderung nicht erhältst.

In diesen Fällen ist es sehr wichtig, zu analysieren, ob das Problem tatsächlich mit deinen Emotionen oder deinen Fähigkeiten zu tun hat. Begehe nicht den Fehler zu denken, dass du alles weißt.

Falls nötig, solltest du dir Fähigkeiten, die erforderlich sind, aneignen. 

Die Lösung hängt in diesem Fall von deinen Bedürfnissen ab:

  • Ein Kurs über persönliches Finanzmanagement, wenn du mit Geld nicht umgehen kannst.
  • Ein Kurs, mit dem du dir Fähigkeiten aneignen kannst, die du für deinen Job benötigst.
  • Phsychologische Therapie, um deine seelischen Probleme zu identifizieren und zu lösen, missbräuchlichen Beziehungen zu entkommen…

Vergiss nicht, dass es keine magischen Lösungen gibt, manchmal ist es einfach notwendig innezuhalten und die nötigen Kenntnisse zu erlangen. Danach wird der Weg einfacher sein.

6. Lass dich inspirieren

Suche dir einen Ort, an dem es nur positive Dinge gibt. Es ist einfach, sich überwältigt zu fühlen und die Richtung zu verlieren, wenn du dir keine Zeit nimmst, dankbar zu sein und dich inspirieren zu lassen.

Du möchtest eine Reise nach Asien machen? Du arbeitest, um dir ein Traumhaus leisten zu können? Es ist einfach, sich auf dem Weg zu diesen Zielen oder anderen Träumen zu verlieren, wenn du dich nicht richtig darauf konzentrierst.

Suche Bilder und Worte, die dich daran erinnern sollen wofür du hart arbeitest, und klebe sie in deine Agenda oder hänge sie zu Hause auf.

Wenn dir alles zu viel wird, kannst du diese Bilder betrachten und dich an deine Ideen und Ziele erinnern, um neue Kraft zu finden, weiterhin dafür zu arbeiten.