5 Tipps für das Training ab 50

· 30 Dezember, 2018
Wer aktiv ist und bleibt, muss sich über das zunehmende Alter keine Gedanken machen. Bewegungsmangel verursacht allerdings verschiedenste Krankheiten und lässt schneller altern. 

In jedem Alter sind Sport und Bewegung grundlegend. Wir haben deshalb ein paar Trainingstipps für Menschen ab 50 zusammengestellt, die sehr hilfreich sein können.

Wer aktiv ist und bleibt, muss sich über das zunehmende Alter keine Gedanken machen. Bewegungsmangel verursacht allerdings verschiedenste Krankheiten und lässt schneller altern.

Achte auf gesunde Gewohnheiten, eine vielseitige und ausgeglichene Ernährung und berücksichtige diese Tipps, um beim Training erfolgreich zu sein!

Training ab 50 – wozu?

Bewegungsmangel hat viele unerfreuliche Folgen, du solltest deshalb auch mit zunehmendem Alter aktiv bleiben. Ansonsten könnten sich folgende Beschwerden bemerkbar machen:

  • Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten
  • Verlust von Muskelmasse, Körperspannung, Flexibilität
  • Reduzierte Beweglichkeit und Geschicklichkeit

Du solltest deshalb für ausreichend Bewegung im Alltag sorgen und auch mehrmals pro Woche trainieren. Auch wenn du schon über 50 bist: Es ist nie zu spät! Allerdings solltest du bestimmte Vorsichtsmaßnahmen treffen:

1. Ignoriere Schmerzen nicht

Training mit 50 Jahren

„Kein Schmerz, kein Gewinn“, hast du das auch schon gehört? Viele Menschen glauben, dass Bewegung schmerzen muss. Doch dies entspricht keinesfalls der Wahrheit. Wenn du dich nicht wohl fühlst oder Schmerzen verspürst, solltest du sanfte Übungen ausführen, die sich an deine Beschwerden anpassen.

Für das Training ab 50 ist oft eine geringere Intensität notwendig, insbesondere wenn du erst jetzt mit sportlichen Aktivitäten beginnst. Du musst nicht glich am ersten Tag lange Strecken mit hohen Geschwindigkeiten zurücklegen. Beginne mit einem Spaziergang und steigere die Zeit und Geschwindigkeit allmählich.

Besonders empfehlenswert ist in dieser Situation auch therapeutisches Yoga, das sich speziell an deine Bedürfnisse anpasst.

2. Achte auf deine Gesundheit

Du kletterst gerne oder liebst extremen Sport? Dann solltest du ab 50 vorsichtig sein, um Verletzungen zu vermeiden. Vielleicht ist es an der Zeit, andere Sportarten zu wählen oder zumindest besondere Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.

Der Körper verändert sich und oft müssen deshalb auch die sportlichen Aktivitäten angepasst werden. Du solltest nicht zu viel von dir abverlangen und selbst deine Grenzen kennen.

3. Verwöhne dich

Genießen ab 50 Jahren

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Gönne dir nach einem guten Training eine Pause und verwöhne deinen Körper. Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun:

  • Nimm eine entspannende Dusche mit warmem Wasser. Dies ist perfekt für die Vermeidung von Steifheit und Schmerzen am nächsten Tag. Es wird dir besonders gut tun, wenn du nach Jahren ohne Sport mit regelmäßiger Bewegung beginnst.
  • Nimm ein Bad mit entspannenden Ölen. Du wirst sicherlich zustimmen, dass wenige Dinge so angenehm sind wie ein wohlriechendes Bad. Gönne dir die entspannende Zeit und verwöhne dich mit einer Selbstmassage.

4. Bleibe aktiv

Bleibe aktiv und habe Spaß dabei! Es ist nicht immer einfach, mit über 50 mit dem Training zu beginnen, doch es lohnt sich. Bewegungsmangel macht depressiv und fördert eine Gewichtszunahme. Wir empfehlen dir,

  • täglich spazieren zu gehen,
  • Freunde oder Verwandte zu besuchen
  • und neue Orte zu erkunden.

5. Übertreibe es nicht

Gleichgewicht mit 50 Jahren

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Du solltest es mit dem Training über 50 nicht übertreiben! Spaß dabei zu haben ist grundlegend. Wähle eine Aktivität, die dir gefällt. Du kannst zum Beispiel radfahren oder schwimmen, es muss nicht unbedingt ein Workout im Fitnesscenter sein.

Sport über 50 ist wichtig!

Auch wenn du schon immer ein Bewegungsmuffel warst, ist es nie zu spät, dies zu ändern. Ein aktiver Lebensstil hält dich gesund und fit, und zwar körperlich und geistig. Wenn du über 50 bist, ist dies besonders wichtig. Also, worauf wartest du noch? Beginne noch heute, Bewegung in deinen Alltag einzubauen.

  • Reuter, I., & Engelhardt, M. (2010). Kann Sport den Verlust kognitiver Funktionen im Alter verhindern? Sport-Orthopadie – Sport-Traumatologie. https://doi.org/10.1016/j.orthtr.2010.10.004
  • Hollmann, W., & Strüder, H. (2003). Gehirngesundheit, -leistungsfähigkeit und körperliche Aktivität. Deutsche Zeitschrift Fur Sportmedizin.