5 Pflanzen für eine bessere Durchblutung und ein gesundes Herz

15 April, 2015

Wenn die Blutgefäße an Elastizität verlieren und sich verengen kann es zu Durchblutungsstörungen kommen. Dies kann beispielsweise die Folge eines erhöhten Cholesterinspiegels, erhöhten Salzkonsums, zu wenig Flüssigkeitszufuhr oder eines seßhaften Lebensstils sein. Bei schlechter Durchblutung steigt das Risiko für Herzkrankheiten. Es treten zusätzlich häufig Symptome wie kalte Hände oder Füße, Schweregefühl in den Beinen, Schwindel, Besenreiser, Cellulite oder nächtliche Krämpfe auf. Die richtigen Maßnahmen können helfen, Durchblutungsstörungen zu verhindern und gleichzeitig die Gesundheit des Herzens zu fördern.

Warum werden Pflanzen für eine bessere Durchblutung empfohlen?

Die Phytotherapie wird bereits seit dem Altertum für verschiedenste Krankheiten verwendet. Für eine bessere Durchblutung werden Pflanzen verwendet, die gerinnungshemmend und reinigend wirken und so gleichzeitig gegen Flüssigkeitsretentionen und die Ansammlung von Schadstoffen im Blut wirken. Aufgrund der vasomotorischen Eigenschaften schützen diese Pflanzen die Blutgefäße und machen sie elastischer. 

Welche Pflanzen fördern die Durchblutung und die Gesundheit des Herzens?

 

Knoblauch

knoblauch

Knoblauch zeichnet sich durch seine antithrombotische Wirkung aus: Damit werden Blutgerinnsel verhindert und der Blutfluss verbessert. Dies ist dem Wirkstoff Alliin und anderen Schwefelverbindungen zu verdanken.

Wie wird Knoblauch eingenommen?

  • Täglich ein halbes Gramm Knoblauchtinktur einnehmen.
  • Eine rohe, gepresste Knoblauchzehe in Salaten verspeisen.
  • 100 g Knoblauch in 400 g Alkohol (Rotwein) einlegen und davon jeden Tag vor dem Schlafengehen einen halben Teelöffel einnehmen.

Echte Mädesüß (Filipendula Ulmaria)

Die Wirkstoffe dieser Pflanze, die auch als Wiesenkönigin bekannt ist, enthalten zahlreiche Flavonoide, darunter auch Quercetin, Rutin und Hyperosid. Diese sind ausgezeichnet für die Gesundheit der Gefäße und wirken stark antioxidativ.

Wie wird echter Mädesüß eingenommen?

Einen Tee mit zwei Teelöffeln getrockneten Blättern und Blüten zubereiten und davon drei Tassen täglich trinken. Das Kraut darf nicht gekocht werden.

Löwenzahn

löwenzahn

Löwenzahn wirkt stark reinigend und hilft auch bei Flüssigkeitsretentionen ausgezeichnet. Deshalb fördert dieses Wiesenkraut auch die Durchblutung.

Wie wird Löwenzahn eingenommen?

Aus ein paar trockenen Löwenzahnblättern einen Tee zubereiten und davon drei Tassen täglich trinken.

Schachtelhalm

schachtelhalm

Wie auch die zuvor genannten Heilkräuter wirkt Schachtelhalm stark entwässernd und hilft deshalb, überschüssige Flüssigkeit auszuscheiden. Flüssigkeitsretentionen erschweren bekanntlicherweise die Durchblutung und können zu Herzproblemen führen.

Wie wird Schachtelhalm eingenommen?

100 g Schachtelhalm 30 Minuten lang in einem Liter Wasser kochen. Davon zwei Mal täglich eine Tasse trinken.

Weidenrinde

Die Weidenrinde enthält Salicylsäure (ein aktiver Bestandteil von Aspirin), die als Blutverdünnungsmittel und gegen Herzinfarkte verwendet wird. Deshalb wirkt die Weidenrinde gerinnungshemmend und schützt vor Thrombosen. Der Konsum dieser Pflanze verbessert den Blutfluss und wirkt vorsorgend gegen Herzbeschwerden, Schlaganfälle und Arteriosklerose. Im Allgemeinen wird Weidenrinde bei Folgebeschwerden, die durch eine schlechte Durchblutung verursacht werden, verwendet.

Wie wird Weidenrinde eingenommen?

Weidenrinde kann alternativ statt Aspirin verwendet werden. Um von allen Vorteilen zu profitieren, empfehlen wir einen Tee. Einen Teelöffel Weidenrinde mit einer Tasse Wasser überbrühen. Jeden zweiten Tag ein Glas davon trinken. Wichtig ist jedoch, davor mögliche Nebenwirkungen mit dem Arzt zu besprechen, um Probleme zu vermeiden.

Nicht vergessen…

Bevor du die genannten Heilpflanzen einnimmst, solltest du dies auf jeden Fall mit deinem Arzt besprechen, insbesondere wenn du auch andere Medikamente für eine bessere Durchblutung zu dir nimmst.

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