4 Tipps gegen Niedergeschlagenheit und Traurigkeit

· 24 März, 2015
Verschiedene Umstände können zu einer depressiven Verstimmung führen und dich in ein „Loch“ fallen lassen. Der Weg aus dem „Tief“ ist kein leichter, aber mit den richtigen Tipps erfährst auch du sicher bald wieder ein „Hoch“.

Manchmal ist die Welt grau, auch wenn die Sonne scheint. Es regnet in deinem Herzen, auch wenn draußen das schönste Sommerwetter ist. Du kannst dich nur schwer aufraffen etwas zu tun und der Alltag fällt dir schwer.

Der Grund ist eine depressive Verstimmung. Du solltest darauf achten, dass sich diese nicht zu einer Depression auswächst und etwas dagegen tun! Lies hier, was du tun kannst, um aus der Niedergeschlagenheit und Traurigkeit wieder heraus zu kommen!

Niedergeschlagenheit und Traurigkeit

Es gibt immer einen Grund

Solche negativen Gemütsschwankungen haben meist einen konkreten Anlass, etwa:

  • Ärger im Beruf
  • Konflikte im Privatleben
  • Ein Verlusterlebnis
  • Eine Krankheit

Ganz selten sind sie diffus, wie zum Beispiel die sogenannte Winterdepression. In den allermeisten Fällen gibt es einen ganz bestimmten Auslöser für die Niedergeschlagenheit und Traurigkeit – und den gilt es zu finden!

Viele unterschiedliche Umstände können zu einer depressiven Verstimmung führen:

  • Überforderung
  • Stress im Beruf
  • Stress in der Familie
  • Beziehungsprobleme
  • Schwere Krankheit
  • Doppelbelastungen (wie Beruf und Familie oder Beruf und Krankheit)

Oft kommt „das eine zum anderen“ und meistens führen mehrere Faktoren dazu, dass die gewohnte Stimmungslage häufiger von stärkeren Tiefs gezeichnet ist. Erkennt man aber, welche Faktoren einen „nach unten ziehen“, kann man dann auch daran arbeiten, sie zu ändern.

Du schaffst es nicht, dich am eigenen Haarschopf aus dem tiefen Sumpf herauszuziehen? Deine Niedergeschlagenheit und Traurigkeit hält über Wochen an und nichts bessert sich? Dann nimm professionelle Hilfe in Anspruch.

Lesetipp: Körperliche Auswirkungen von Traurigkeit

Sprich mit deinem Arzt darüber. Er weiß, wie du aus dem dunklen Tal wieder herauskommst! Eventuell wird er dich überweisen oder Tabletten verschreiben. Halte dich daran, damit die Sonne in deinem Leben wieder scheint!

Ein Spaziergang in der freien Natur hilft bei depressiver Verstimmung

Bewegung gegen Niedergeschlagenheit und Traurigkeit

Bewegung bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung. Das körpereigene Glückshormon Serotonin wird dabei ausgeschüttet und wirkt so doppelt gegen düstere Gedanken.

Wer sich an der frischen Luft bewegt, tut sich und seiner Stimmung doppelt gut: Tageslicht und Sonneneinstrahlung führen ebenfalls zur Ausschüttung von Serotonin.

Folglich wirkt ein Spaziergang an der frischen Luft daher doppelt positiv! Baue die Bewegung fest in deinen Tagesablauf ein: der Spaziergang in der Mittagspause oder die Verabredung zum Sportkurs am Abend mit einer Freundin.

Und sowieso: Freunde und Familienmitglieder können einem helfen, aus dem gefühlten „Loch“ wieder herauszukommen. Gespräche oder gemeinsame Unternehmungen mit Freunden lenken ab und sorgen damit für positivere Stimmung.

Wenn andere lachen und Freude haben, lässt man sich gerne davon anstecken. Gemeinsame Pläne schmieden hilft, den Blick positiv in die Zukunft zu richten. Plane solche Treffen (am besten draußen in der Natur!) mit Freunden oder der Familie regelmäßig in deine Woche ein, um nicht einsam in deiner trüben Stimmung „zu versauern“!

Brot besteht aus komplexen Kohlenhydrate

Iss dich gesund!

Viele Menschen mit depressiven Verstimmungen leiden an einem Mineralstoffmangel. Meist fehlen Magnesium und Kalium. Gehe daher am besten zum Arzt und lasse dich daraufhin untersuchen.

Vorbeugend solltest du dich ausgewogen ernähren, denn Diäten sind während dieser dunklen Phase deines Lebens absolut tabu! Achte darauf, möglichst Vollkornprodukte zu essen.

In Getreideprodukten stecken viele komplexe Kohlenhydrate, aus denen dein Körper selbst das Glückshormon Serotonin herstellen kann. Stelle deinem Körper daher genug „Serotoninbausteine“ zur Verfügung!

Freiheit von der Traurigkeit

Ändere deine Denkstruktur

Ein Sprichwort sagt: „Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus“. Du selbst kannst also beeinflussen, was zu dir zurückkommt. Formuliere grundsätzlich positiv: Sage statt „bei dem Wetter werde ich bestimmt krank“ lieber „mit meinen Gummistiefeln bleibe ich bestimmt gesund“ oder statt „der blöde Bus ist schon weg“ denke „gut, dass ich nun Zeit für einen Spaziergang zur nächsten Haltestelle gewonnen habe!“.

Versuche, in allem das Positive zu finden und das durch aktiv positives Formulieren auch verbal zu äußern. Gehe niemals mit dem Gedanken ins Bett „heute war alles doof!”. Denke ganz bewusst darüber nach, was gut war:

  • Es hat nicht geregnet!
  • Der Kaffee war lecker!
  • Du hast einen guten Parkplatz gefunden.
  • Dein Lieblingssong lief im Radio…

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Oft sind es nur kleine Dinge – aber die Masse macht’s! Erinnern wir uns bewusst an die positiven Dinge des Tages, so verblassen die negativen Erlebnisse des Tages automatisch. Denke an etwas Schönes, das du gerne verwirklichen oder erleben möchtest:

  • Ein Tag im Spa
  • Ein Waldspaziergang
  • Ein Wochenendausflug,
  • Eine schöne Reise

Setze dir das Ziel bewusst vor Augen und versuche alles, dieses umzusetzen: Informiere dich, plane, buche, besorge Infomaterial, kümmere dich darum. Dein Ziel vor Augen rückt immer näher. Ist es erreicht, setzt ein doppelter Glückseffekt ein: Du tust dir etwas Gutes und hast es geschafft, einen Traum zu verwirklichen.