5 Ratschläge zur Vorsorge gegen Depressionen

Versuche, dich von Personen zu umgeben, die dich schätzen und mit denen du dich wohl fühlst. Distanziere dich von jenen, die dir schaden und dich unglücklich machen.

Depressionen können ernsthafte Folgen haben und die Lebensqualität stark beeinflussen. In sehr schweren Fällen können sie sogar zum Tod führen. Dabei handelt es sich um einen komplexen Prozess, bei dem verschiedene psychologische und physische Faktoren eine Rolle spielen. Deshalb ist es sehr wichtig, diese Krankheit ernst zu nehmen und bereits bei den ersten Symptomen fachärztlich zu behandeln. Wie immer ist auch hier die Vorsorge von großer Wichtigkeit, damit Depressionen erst gar nicht entstehen. In diesem Artikel findest du verschiedene Tipps, die helfen können Depressionen vorzubeugen.

Vorsorge gegen Depressionen

1. Selbstvertrauen

Wer nicht über ausreichend Selbstvertrauen verfügt und ständig an sich zweifelt, kann in verschiedenen Lebenssituationen schnell überfordert, gestresst und depressiv sein. Jede Person ist einzigartig und besitzt wertvolle Eigenschaften und Fähigkeiten, doch nicht jeder ist sich darüber auch bewusst. Sich über die eigenen Fähigkeiten und Vorzüge klar zu werden und die Chancen, die das Leben bietet zu nutzen, ist nicht immer einfach, es kann jedoch gelernt werden. Einige Tipps: Nicht zu viel von sich selbst verlangen; jeder begeht Fehler, das ist ganz normal, nur so kann Neues gelernt werden; eine Liste mit guten Eigenschaften und Fähigkeiten erstellen, um sich über diese bewusst zu werden; Wünsche und Bedürfnisse anderen gegenüber äußern; sich selbst Komplimente machen; Erfolge proportional zum Arbeitsaufwend feiern…

2. Freundeskreis

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Um gegen Depressionen vorzubeugen ist es von größter Wichtigkeit, dich von den richtigen Personen zu umgeben: Personen, die dich schätzen, so wie du bist, die dich besser fühlen lassen, deine Fähigkeiten achten und auch deine Fehler akzeptieren und immer konstruktiv sind. Überlege dir, welche Freunde dir gut tun und dich emotional bereichern.

3. Negative Gedanken meiden

Negative Gedanken können sehr belastend wirken und schwierige Momente verschlimmern. In jeder Situation gibt es die Möglichkeit, positive Schlüsse zu ziehen und aufbauende Gedanken zu fassen. Bemühe dich bewusst, zuversichtlich zu sein und mit aufhellenden Gedanken schwierige Situationen zu bewältigen. Gerade wenn du dich schlecht fühlst können ein Lächeln und konstruktive Gedanken wieder neue Energie und Lebenslust fördern. Lächeln, auch wenn es unfreiwillig ist oder man sich dazu zwingen muss, macht sofort glücklicher und tröstet – das wurde wissenschaftlich belegt. Du kannst gezieltes Lachen als Selbstmedizin verwenden!

4. Probleme lösen

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Problemen auszuweichen macht keinen Sinn und ist auch für das Selbstwertgefühl nicht gut. Ganz im Gegenteil: Am besten ist es, Probleme so gut und so schnell wie möglich zu lösen. Auch so kann Depressionen vorgebeugt werden. Wenn diese auf später verschoben werden, können damit weitere Probleme entstehen, folgedessen steigt der Stresspegel und wir fühlen uns unwohl und depressiv.

5. Fachärztliche oder psychologische Hilfe

Bei den ersten Anzeichen einer Depression sollte fachärztliche oder psychologische Hilfe in Anspruch genommen werden. Die Symptome sind bei jedem unterschiedlich, doch eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann ernsthafte Folgen verhindern. Wie bereits anfangs erwähnt, handelt es sich um eine Krankheit, die schwerwiegende Auswirkungen haben kann und deshalb so schnell wie möglich diagnostiziert und behandelt werden sollte.

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