Wie kann man Nasenbluten vermeiden?

29 Oktober, 2014
Auch wenn die erste Reaktion oft ist, den Kopf zurückzulehnen, ist dies falsch. Du musst den Kopf nach vorne beugen, um zu verhindern, Blut zu schlucken. Dabei durch den Mund einatmen.

Sie haben sicher schon einmal erlebt, dass bei jemandem aus der Familie oder dem Freundeskreis, oder vielleicht sogar bei Ihnen selbt, die Nase plötlich zu bluten begann.  Wie kommt es dazu? Was sind die Gründe dafür? Im folgenden Artikel werden wir es Ihnen erklären.

Warum kommt es zu Nasenbluten?

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Sie brauchen sich keine große Sorgen zu machen, denn in den meisten Fällen ist Nasenbluten nicht schlimm. Nasenbluten kommt sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern häufig vor. Die Nase besteht aus einer Vielzahl kleiner Blutgefäße, die z.B. bei einem Temperaturwechsel oder einer Erkältung platzen können,.

Die durch die Nase eingeatmete Luft kann trocken sein und die Membrane in der Nase irritieren. Auch dies kann zu Nasenbluten führen. Da die Temperatur eine wichtige Rolle spielt, kommt Nasenbluten häufiger im Winter vor.

Meist entstehen die Blutungen im vorderen Teil der Nasenhöhle und nur selten im hinteren Teil. Doch wenn dies vorkommt, ist es schwieriger die Blutung zu kontrollieren.

Zu den Ursachen für Nasenbluten zählen folgende:

  • Irritationen durch eine Allergie oder eine Erkältung
  • Kalte oder sehr trockene Luft
  • Starkes Schnäuzen oder Nasenbohren
  • Eine kleine Verletzung in der Nase oder eine verstopfte Nasenhöhle
  • Chemische Verursacher
  • Bluthochdruck
  • Schwerere Gründe: Mögliche Tumore

Was können wir bei Nasenbluten tun?

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Als erstes: Ruhe bewahren. Dies gilt vor allem, wenn es sich bei den Patienten um Kinder handelt. Beruhigen Sie das Kind und erklären Sie, dass es nichts Schlimmes ist und bald vorbei geht. Nachfolgend finden Sie verschiedene Tipps um die Blutung zu stoppen:

  • Seten Sie sich und neigen den Kopf nach vorne. Warum? Auf diese Weise kann vermieden werden, dass Blut geschluckt wird. Atmen Sie durch den Mund.
  • Drücken Sie jetzt sanft auf die Nase, und zwar auf die weiche Stelle der Nase. Auf diese Weise können Sie die Nasenhöhle schließen. Drücken Sie zwei Minuten lang und lassen dann die Nase wieder los, um zu überprüfen, ob das Blut damit gestoppt werden konnte. Atmen Sie immer noch durch den Mund.
  • Denken Sie daran, dass Sie den Kopf immer nach vorne halten, um das Schlucken von Blut zu vermeiden.
  • Alle fünf Minuten überprüfen Sie, ob die Nase immer noch blutet.
  • Wenn das Nasenbluten noch nicht nachgelassen hat, können Sie eine kalte Kompresse auflegen oder als Alternative auch ein bisschen Eis. Auch so können Sie das Nasenbluten stoppen.
  • Viele Menschen neigen dazu, die Nase mit einer Gaze zuzustopfen. Das können Sie ruhig tun, es ist aber wichtig, dass Sie nicht die ganze Nase zustopfen. Eine leichte Gaze reicht völlig aus und hilft, die Blutung zu stoppen.
  • Legen Sie sich nicht hin solange die Blutung andauert. Auch dabei könnte Blut geschluckt werden, deshalb ist dies keine gute Idee. Am besten ist es immer, den Kopf nach vorne zu neigen, damit der Blutfluss nach unten geht und die Nase nicht verstopft.
  • Vermeiden Sie das Schnäuzen oder das Reinigen der Nase in den nachfolgenden Stunden. Sonst könnte die Nase erneut beginnen zu bluten.
  • Wenn die Blutung nicht stoppt, sollten Sie ins Krankenhaus. Dort wird meist ein Nasenspray verwendet, um die kleinen Blutgefäße zu verschweißen und das Nasenbluten zu beenden.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

In folgenden Fällen sollten Sie einen Arzt aufsuchen:

  • Wenn das Nasenbluten auch nach 20 Minuten nicht besser wird.
  • Wenn das Nasenbluten nach einem Schlag auf den Kopf eintritt. Hier kann die Blutung auf eine Kopfverletzung hinweisen.
  • Wenn die Nase nicht nur blutet, sondern nach einem Schlag auch verformt ist. Hier kann es sein, dass die Nasenseitenwand verletzt wurde. Dies kann sehr schmerzhaft sein.

Auch folgende Aspekte sollten Sie beachten:

Leiden Sie häufig an Nasenbluten? Einmal pro Woche oder öfter? Hat das Nasenbluten nichts mit einer Erkältung oder mit einem Temperaturunterschied zu tun? Auch dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

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