Wenn du heute aufgibst, lohnen sich die Anstrengungen von gestern nicht

6 Oktober, 2016
Es ist nicht schlecht, aufzugeben, um mit mehr Kraft von Neuem anzufangen. Probleme entstehen dann, wenn du aufgibst, weil du keine Motivation findest, weiterzumachen.

Wenn du aufgibst hast du keine Chancen. Wenn du dir selbst sagst, dass du nicht mehr kannst und erlaubst, dass sich dein Atem in verlorene Tränen verwandelt, nützen dir deine Anstrengungen von gestern nichts mehr, die gefallenen Mauern, die schweigend erreichten Ziele.

Du trägst auf deinem Rücken Schlachten, die nur du selbst kennst. Du hast alles für deine Familie, deine Kinder getan, hast jeden Tag für deinen Traum gekämpft, den du erreichen wolltest, was nicht alle verstanden haben.

Warum möchtest du jetzt aufgeben? Der Grund dafür, dass du dich in die Knie zwingen lässt und einen wehrlosen Seufzer von dir gibst, liegt meist in der fehlenden Unterstützung, in Enttäuschungen und emotionaler Erschöpfung.

Vielleicht sehen dich viele als Löwin, die alles bewältigen kann und nie aufgibt. Doch diese Löwin wird manchmal zu einer müden Katze, die sich nur wünscht, es sich in einer Ecke bequem zu machen und zu schlafen.

Wenn dir das einmal passiert ist, solltest du versuchen, wieder Mut zu fassen und Motivation zu finden. Du darfst nie aufgeben und dich nie von deiner Niedergeschlagenheit leiten lassen.

Wir laden dich ein, heute mit uns über dieses Thema nachzudenken.

Wenn du aufgibst, verändert sich nichts

Das Wort „aufgeben“ ist sehr negativ belastet und wird häufig mit Feigheit assoziiert. Doch man sollte es nicht auf diese Art betrachten.

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Ab und zu aufgeben ist ganz normal und es fordert keine großen Anstrengungen, diese Situation zu überwinden. Manchmal gibt man auf, da es keine andere Wahl gibt und man nichts mehr machen kann.

„Ich gebe auf, ich weiß, dass mich diese Person nicht liebt und werde nicht noch mehr Zeit mit ihr verlieren“. „Ich gebe auf, denn es ist offensichtlich, dass ich für diesen Job nicht gemacht bin. Nun werde ich meine Fähigkeiten in einem anderen Brufsfeld beweisen.“

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  • Aufgeben ist dann akzeptabel, wenn du eine Realität annimmst, um dein Leben zu verbessern, wenn du dir über eine Situation bewusst wirst, die nicht gut für dich ist.
  • Wenn du aufgibst, weil dein Herz zerbrochen, dein Geist fragmentiert ist und du weder Kraft noch Hoffnung hast, um dich einer bestimmten Gegebenheit zu stellen, dann ist genau das Gegenteil der Fall.

Wenn du aufgibst, weil du dich selbst nicht dazu in der Lage fühlst, den persönlichen Kampf fortzuführen, solltest du dir darüber bewusst sein, dass sich nichts verändern wird.

  • Du wirst genau an der gleichen Stelle stehen bleiben. Du kannst nicht vorwärts kommen, kein Wohlbefinden und keine Ziele erreichen, die so viel für dich bedeuten.

Wenn du irgendwann aufgibst, denke über die Konsequenzen nach, die folgen, wenn du alles hinschmeißt und deine Ziele verlässt.

Momentanes Aufgeben, um den Kampf vorzubereiten

Nehmen wir an, dass du aufgegeben hast, dass du dich in der Arbeit überlastet fühlst und dir selbst sagst, dass du „einen Aufstieg nie erreichen wirst“.

  • Du gibst dein Kind auf, du denkst, dass es das Schuljahr nie bestehen wird, da es unfähig ist, sich zu konzentrieren, verantwortlicher zu sein und die Lernzeiten zu nutzen.
  • Ein momentanes Aufgeben erlaubt dir manchmal, das Problem aus einer anderen Perspektive zu betrachten, ruhiger zu werden und alles unter weniger Druck zu sehen.
  • Wenn du aufgibst, erreichst du innere Ruhe, in der du plötzlich und fast unbewusst wieder zu neuen Kräften kommst. Du hast neue Ideen, bessere Strategien, neue Illusionen und Motivation.

Es lohnt sich, sich darüber bewusst zu werden, dass man für die Erreichung eines Ziels von sich selbst die größten Anstrengungen fordern muss. Deshalb sind Faktoren wie Druck oder Angst wahrhafte Feinde auf diesem Weg.

Bleibe ruhig und du wirst sehen, dass die Löwin erneut vorwärts geht. 

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Den definitiven Sieg erreicht man durch tägliche Triumphe

Der Sieger ist ein Träumer, der nie aufgibt. Wer also ein Ziel erreichen möchte, muss fähig sein, sich dieses zu erträumen. Sich vorzustellen, Pläne zu schmieden, Strategien zu finden und insbesondere den Traum mit Motivation zu nähren.

  • Darüber hinaus solltest du beachten, dass der definitive Triumph aus vielen kleinen, täglichen Erfolgen besteht.
  • Manchmal sehen wir diese nicht, da wir auf ein größeres, langfristigeres Ziel konzentriert sind. Ohne die täglichen Veränderungen zu beobachten, die wir erreichen.

Um nicht aufzugeben benötigt man eine positive Einstellung, Vertrauen, ein gutes Selbstwertgefühl und insbesondere die Fähigkeit zu sehen, dass der persönliche Kampf Sinn macht und ein Ziel bezweckt, dass alle Zeit und Emotionen wert ist.

Wenn du dich in einem persönlichen Kampf befindest, vergiss nicht, dass deine Mitmenschen oft eine wunderbare Hilfe sein können. Manchmal jedoch auch einen Stein im Weg darstellen, der dir die Lust und Motivation nimmt.

Widme dich jenen, die sich einen Platz in deinem Herzen verdienen und folge deinem Instinkt, deiner inneren Stimme! 

  • Impett, E. A., Gable, S. L., & Peplau, L. A. (2005). Giving up and giving in: The costs and benefits of daily sacrifice in intimate relationships. Journal of Personality and Social Psychology. https://doi.org/10.1037/0022-3514.89.3.327
  • Wrosch, C., Miller, G. E., Scheier, M. F., & De Pontet, S. B. (2007). Giving up on unattainable goals: Benefits for health? Personality and Social Psychology Bulletin. https://doi.org/10.1177/0146167206294905