Was deine Haare über deine Gesundheit sagen können

· 3 Juli, 2015

Haare sind ein Zeichen von Schönheit und Vitalität. Wir lieben es, wenn unser Haar glänzt und voll ist, aber manchmal ist dies schwer zu erreichen. Es gibt Zeiten, in denen sich ausgefallene Haare in der Bürste häufen, die Kopfhaut juckt, die Haare trocken sind und wir nicht wissen, was wir dagegen tun können.

Woher kommt dies? Viele der folgenden Informationen werden dich überraschen, und dir dabei helfen, deine Haare wieder zum Glänzen zu bringen. 

1. Du leidest an örtlich begrenztem Haarausfall

Haarausfall_ALT_TITLE

Es ist wichtig zwischen verschiedenen Arten von Haarausfall zu unterscheiden: Wenn die Haare nicht nachwachsen, solltest du dringend zum Arzt, um die Ursachen dafür abzuklären. Die Gründe dafür können ernst sein, deshalb sollte dieses Problem nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Häufige Auslöser sind:

  • Übermäßiger Stress,
  • Autoimmunerkrankungen, die durch Infektionen oder sexuelle Übertragung verursacht werden,
  • Probleme mit der Schilddrüse (Schilddrüsenunterfunktion).

Wenn deine Haare also stellenweise ausfallen und nicht mehr nachwachsen, musst du auf jeden Fall zum Arzt gehen. Dabei solltest du dir keine zu großen Sorgen machen, denn es gibt auch hierfür effektive Behandlungsmöglichkeiten.

2. Kaputtes Haar, schwaches Haar mit Spliss

Trockenes_Haar_ALT_TITLE

Die meisten kennen das: Brüchige Haare, die leicht und schnell ausfallen. Doch was können die Ursachen dafür sein? Ein Grund dafür könnte beispielsweise ein Mineralstoffmangel sein: vielleicht fehlt es an Eisen, Zink, Chrom, Mangan oder Kalium.  

  • Ernähre dich ausgewogen und vielseitig. Falls du Vegetarierin bist, solltest du darauf achten, dass du genug Eisen und Vitamine zu dir nimmst oder gegebenenfalls Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Du kannst dich von einem Ernährungsberater informieren lassen.
  • Du solltest darauf achten, dass du genug Trockenfrüchte, Nüsse und Mandeln isst. Sie sind sehr gesund und reich an essenziellen Mineralien. Außerdem schmecken sie köstlich!
  • Überprüfe regelmäßig beim Arzt, ob du ernährungsbedingte Mangelzustände aufweist.

3. Trockene Haare – warum?

Trockenes Haar ist fast immer das Produkt äußerer Einflüsse: Sonne, Färbungen, chemische Produkte usw. können die Haare austrocknen, es muss nicht unbedingt ein Gesundheitsproblem vorliegen. Trotzdem gibt es auch hier Dinge, die du wissen solltest und die dir helfen werden:

  • Benutzt du Antischuppen-Shampoo? Hautärzte bestätigen, dass die regelmäßige Anwendung von Antischuppen-Shampoo zur Austrocknung der Haare führen kann. Diese Shampoos entziehen dem Haar nämlich Feuchtigkeit, außerdem enthalten sie pilzbekämpfende Substanzen, die die Haare strapazieren. Die Lösung? Wende dein Antischuppen-Shampoo nur ein- oder zweimal die Woche an. Den Rest der Woche solltest du ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo verwenden.
  • Benutzt du Shampoos für coloriertes Haar? Auch hier kann dasselbe passieren, da diese Produkte viele Chemikalien enthalten, die die Haare austrocknen können. Wende sie also nur einmal pro Woche ein.
  • Tabak, ein zu langes Sonnenbad und auch Umweltverschmutzung können zu trockenen Haare führen. Du kannst  feuchtigkeitsspendende Öle benutzen, um deine Haare zu schützen. Kokosöl wirkt beispielsweise wunderbar.

4. Juckende Kopfhaut

Juckende_Kopfhaut_ALT_TITLE

  • Zunächst einmal sollten dermatologische Probleme oder andere Dinge, wie beispielsweise Läuse, ausgeschlossen werden. Wer an juckender Kopfhaut leidet, hat oft zuviel Stress, der in verschiedenen Formen auftreten kann:
  • Wiederkehrender Stress: An dieser Art von Stress leiden wir alle einmal. Juckreiz auf der Kopfhaut tritt zum Beispiel oftmals in Prüfungszeiten auf, oder wenn bei Stress am Arbeitsplatz oder im Privatleben. Dauernde Nervosität führt zu Erschöpfung, der Stoffwechsel verändert sich und auch die Empfindlichkeit der Haargefäße erhöht sich.
  • Posttraumatischer Stress: Der Verlust eines geliebten Menschen oder andere traumatische Erlebnisse können viele Folgen mit sich bringen. In solchen Fällen kommt es oft zu Juckreiz auf der Kopfhaut; zudem können die Haare auch langsam ausfallen oder grau werden.

In vielen Fällen spiegeln die Haare den Zustand der Gesundheit und Emotionen wider. Eine ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig, um einen Mineralstoffmangel zu verhindern. Meide chemische Produkte, und versuche vor allem, Stress und Emotionen richtig zu managen.

Stress ist ein stiller Feind, der viele unserer Grundfunktionen verändern, uns krank- und auch unattraktiv machen kann. Nimm dir Zeit für dich und lasse es dir gut gehen!