Was bestimmt den Beginn der Menopause?

Die Menopause trifft einige Frauen früher als andere. Dies ist nicht nur eine Laune der Natur!

Wann eine Frau in die Menopause, beziehungsweise Wechseljahre kommt, ist nicht immer gleich, das kann um mehr als 10 Jahre differieren. Nicht immer liegt es an der Natur der Dinge selbst, wann die Menopause beginnt, auch äußere Faktoren, die die Frau zum Teil selbst bestimmen kann, spielen eine Rolle!

Was genau passiert bei der Menopause?

Die Menopause bezeichnet eigentlich den Zeitpunkt, zu dem eine Frau die letzte Regelblutung ihres Lebens bekommt.

Da sich daran aber eine Zeit der hormonellen Umstellung anschließt, spricht man auch von den Wechseljahren, während denen sich der Hormonhaushalt der Frau dahingehend verändert, dass sie nicht mehr fruchtbar ist.

Diese Hormonumstellung führt zu Nebenwirkungen, die jede Frau anders erlebt und unterschiedlich stark ausgeprägt sein können.

Die meisten Frauen betrachten die Menopause als Abschluss eines wichtigen Abschnittes ihres Lebens.

Viele von ihnen werden von der Menopause in eine kleine mentale Krise gestürzt, da mit dem Eintreten ein bis dahin unerfüllter Kinderwunsch für immer unerfüllt bleibt.

Andere nehmen die Wechseljahre aber auch zum Anlass, das Leben neu zu ordnen und nochmal neu „durchzustarten“. Was du daraus machst, bestimmst letztendlich nur du selbst.

Frau in der Menopause
Symptome und Begleiterscheinungen

Jedem fallen zunächst die für die Menopause so typischen Hitzewallungen ein, aber es gibt noch weitere, mehr oder weniger häufige Symptome:

  • lange unentdeckt bleibende Osteoporose,
  • Haarausfall,
  • Hitzewallungen,
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Depressivität,
  • abnehmende Leistungsfähigkeit,
  • Erschöpfungszustände,
  • Trockenheit der Scheide,
  • sexuelle Probleme,
  • häufige Harnwegsinfekte,
  • Blasenschwäche,
  • Reizbarkeit,
  • Nervosität,
  • Gewichtszunahme,
  • Spannungen in der Brust,
  • Haarwuchs im Gesicht.

Da diese Symptome nicht nur in der Menopause eintreten, solltest du immer beim Arzt abklären, ob sich dahinter nicht auch eine andere Krankheit versteckt!

Frau sucht natürliche Hausmittel für die Menopause
Kann man die Symptome behandeln?

Da die Menopause ein natürliches Phänomen ist und keine Krankheit, gibt es verschiedene Meinungen zum Thema Therapie.

Manche Frauen vertreten den Ansatz, dass eine starke Frau keine Medikamente braucht und dank der Menopause ihr Leben neu ordnen kann, andere Frauen sind der Meinung, dass es keinen Grund gibt, sich von der Menopause und ihren Symptomen das Leben erschweren zu lassen.

Eine Therapie durch Hormonpräparate birgt auch immer Risiken, beispielsweise steigt damit das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken.

Jede Frau sollte daher für sich selbst und in enger Absprache mit ihrem Arzt abwägen, ob eine Hormontherapie sinnvoll ist oder ob die Symptome beispielsweise mit Naturheilmitteln gelindert werden können.

Es gibt verschiedene Wege, um die Effekte der Menopause abzumildern. Gegen ungewollte Gewichtszunahme helfen mehr Bewegung und eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die auch im Hinblick auf andere Krankheiten immer sinnvoll ist.

Zur Vorbeugung von Osteoporose ist es sinnvoll, kalziumreiche Lebensmittel zu konsumieren und etwas Sport zu treiben.

In einigen Studien konnte außerdem nachgewiesen werden, dass die Phyto-Östrogene aus Sojabohnen dabei helfen, die Menopause besser zu überstehen. Mittlerweile gibt es diese Wirkstoffe auch in Tabletten zu kaufen, aber da Sojaprodukte generell sehr gesund und auch fettarm sind, solltest du diese immer häufiger in deine Ernährung einbauen.

Zu guter Letzt ist eine positive Einstellung immer das Beste, um Veränderungen im Leben gut zu meistern!

Wann beginnt die Menopause?

Statistisch gesehen durchleben die Frauen ihre sogenannten Wechseljahre im Alter von 50 bis 51 Jahren. Das bedeutet aber, dass die Wechseljahre auch schon mit 45 Jahren oder erst mit Mitte 50 auftreten kann. Es gibt aber durchaus Faktoren, die den Zeitpunkt der Menopause nach vorne oder hinten verschieben.

Rauchen Alkohol Drogen und Menopause
Was begünstigt eine frühe Menopause?

Folgende Verhaltensweisen und Lebensumstände sorgen dafür, dass manche Frauen früher in die Wechseljahre kommen als andere:

  • Rauchen
  • Alkoholkonsum
  • Krankheiten der Eierstöcke
  • Entfernen der Eierstöcke
  • Mangelernährung / Unterernährung
  • Kinderlosigkeit

Wer gesund ist, sich ausgewogen ernährt und ein gesundes Körpergewicht hat sowie auf das Rauchen verzichtet, kann damit dafür sorgen, keine verfrühten Wechseljahre zu erleben.

7-Tricks-um-trotz-Menopause-das-Gewicht-zu-halten
Was begünstigt eine späte Menopause?

So wie es auch Faktoren gibt, die dafür sorgen, dass eine Frau ihre Wechseljahre in jüngerem Alter erlebt, so gibt es natürlich auch Umstände, die das Gegenteil bewirken. Dazu gehört:

  • Adipositas / Fettleibigkeit
  • Mehrfache Schwangerschaften
  • Antibabypille
  • Bewegung / Sport
  • Ausgewogene Ernährung

Die Unterschiede sind zwar messbar, belaufen sich aber im Durchschnitt „nur“ auf etwa zwei Jahre früher oder später. Du wirst so oder so in die Wechseljahre kommen, der Zeitpunkt ist dafür meist immer unpassend.

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