Was verrät deine Haut über deinen Gesundheitszustand?

4 November, 2014
In diesem Artikel erfährst du mehr über Alarmzeichen, die du am Hautbild erkennen kannst und die viel über den allgemeinen Gesundheitszustand verraten.

Der größte Schutz vor der Außenwelt ist unsere Haut, die das größte Körperorgan darstellt. Um die Funktionen zu unterstützen, ist es wichtig diese richtig zu pflegen und die Zeichen für eventuelle Krankheiten zu kennen. Was können wir an ihr ablesen?

In diesem Artikel erfährst du mehr über Alarmzeichen, die du am Hautbild erkennen kannst und die viel über den allgemeinen Gesundheitszustand verraten.

Kenntnisse über unsere Haut

An der Haut kann vieles abgelesen werden. Eine trockene, fahle Haut kann ein Zeichen von Wassermangel oder schlechter Ernährung sein. Wenn der Körper nicht mit ausreichend Wasser und den nötigen Nährstoffen versorgt wird, wird auch das Hautbild beeinflusst.

Doch dieses Problem ist durch vermehrtes Wassertrinken einfach zu lösen. Es gibt aber auch andere Gesundheitsprobleme und Beschwerden, die an dem Erscheinungsbild zu sehen sind. Eine sehr blaße Haut kann ein Hinweis auf Blutarmut sein.

Allgemeiner Juckreiz kann auf verschiedene Ursachen hinweisen: Nierenprobleme, Leberinsuffizienz, Schilddrüsenstörungen, Diabetes usw.

Diese Beschwerde kann allerdings auch durch eine Creme oder ein Arzneimittel ausgelöst werden, die eine Hautreaktion provozieren. Auch Lebensmittelallergien können Juckreiz verursachen. 

Andere Reaktionen

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Sehr trockene Haut kann, wenn diese nicht der normale Hauttyp ist, auch auf Schilddrüsenstörungen hinweisen. Insbesondere Hypothyroidismus steht oft in Zusammenhang mit trockener, Hyperthyroidismus hingegen geht oft mit schwitzender einher.

Wenn sie ohne sichtlichen Grund gerötet ist, könnte dies ein Hinweis auf Rosacea oder Lupus sein. Bei Lupus zeigt sich die Rötung meist in Schmetterlingsform.

Wenn sie dunkler als normal ist und dies nicht auf ein Sonnenbad zurückzuführen ist, kann die Ursache ein Eisenüberschuss oder die Addison-Krankheit sein.

Eine bläuliche Haut kann in Zusammenhang mit Zyanose stehen, das bedeutet, dass das Blut mit zu wenig Sauerstoff versorgt wird.

Die Ursachen können Lungen- oder Herzkrankheiten oder eine Durchblutungsstörung an den Beinen sein, wenn sich z.B. die Zehen bläulich färben. Die Farbe Gelb weist auf Leberbeschwerden hin, wie z.B. Hepatitis.

Sobald dein Arzt die Diagnose gestellt und die Behandlungsmethode gewählt hat, ist es sehr wichtig, sich über mögliche Nebenwirkungen zu informieren. Auf dem Beipackzettel erfährst du mehr darüber, doch die Wirkungen können bei jedem anders verlaufen.

Wenn du dir sicher bist, dass die Hautveränderungen nicht auf die Nebenwirkungen von Medikamenten zurückzuführen sind, solltest du einen Hautarzt aufsuchen, der eine Diagnose stellen und dich nach Bedarf an einen anderen Facharzt weiterleiten kann.

Vergiss nicht…

hautallergien

Die in diesem Artikel enthaltene Information soll nicht dazu dienen, dir Angst zu machen. Keine Krankheit wird mit einem einzigen Symptom diagnostiziert.

Bleibe ruhig und überlege, wie es zu der Hautveränderung kommen konnte, vielleicht handelt es sich nur um einen nebensächlichen Auslöser.

Wenn die Veränderung plötzlich und ohne offensichtlichen Grund auftaucht und auch andere Symptome zu spüren sind, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung bringt immer bessere Resultate.

Sie kann viel über den allgemeinen Gesundheitszustand aussagen, messe ihr die nötige Bedeutung bei. Vergiss nicht auf eine gesunde Ernährung sowie ausreichend Wasser, um eine schöne, strahlende Haut zu erreichen.

Verwende auch passende Crmes, um die Haut von außen zu nähren und zu verschönern.

  • Van Hattem, S., Bootsma, A. T., & Thio, H. B. (2008). Skin manifestations of diabetes. Cleveland Clinic Journal of Medicine. https://doi.org/10.3949/ccjm.75.11.772
  • Frank, J., & Poblete-Gutiérrez, P. (2010). Porphyria cutanea tarda – When skin meets liver. Best Practice and Research: Clinical Gastroenterology. https://doi.org/10.1016/j.bpg.2010.07.002