Ursachen und Heilmittel für chronischen Schmerz in der Lendenwirbelsäule

Auch wenn Schmerzen in der Lendenwirbelsäule oftmals mit einer schlechten Körperhaltung zusammenhängen, können sie auch durch andere Ursachen hervorgerufen werden. Dies sollte man im Hinterkopf behalten, um Lösungen zu finden, bevor die Beschwerden schlimmer werden

Chronische Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule treten sehr häufig auf, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Heutzutage sind nahezu alle Altersgruppen von den Beschwerden betroffen, darunter auch viele junge Menschen.

Solche Beschwerden können die Lebensqualität erheblich einschränken. Denn viele Aktivitäten im Alltag werden so deutlich erschwert.

Entdecke in diesem Artikel welch unterschiedliche Ursachen chronische Schmerzen in der Lendenwirbelsäule haben können. Darüber hinaus stellen wir Behandlungsmöglichkeiten und Heilmittel vor, um die Ursachen zu beseitigen.

Wo befindet sich die Lendenwirbelsäule?

Die Lende ist der unterste Teil des Rückens. Sie umfasst den Bereich, der vom Rücken bis zur Basis der Wirbelsäule bzw. dem Kreuzbein reicht.

Dieser Teil der Wirbelsäule hat eine natürliche Krümmung. Wenn diese allerdings zu groß wird, entsteht ein Hohlkreuz.

  • Schmerzen in der Lendenwirbelsäule können mit muskulären Verspannungen oder Problemen der Wirbelsäule selbst zusammenhängen.
  • Allerdings können sie auch als Reflex auf eine Funktionsstörung in einem Organ entstehen, zum Beispiel der Niere oder dem Darm.

Während in einigen Fällen eine schlechte Körperhaltung die Ursache für die Beschwerden ist, können auch emotionale Unstimmigkeiten der ursächliche Faktor der Schmerzen sein.

Entdecke: Zusammenhang zwischen physischem Schmerz und Emotionen

Schmerzen in der Lendenwirbelsäule behandeln

1. Erkrankungen der Nieren

Folgendermaßen kann man herausfinden, ob die Beschwerden mit der Lendenwirbelsäule mit den Nieren in Verbindung stehen. Dazu muss man lediglich die geöffneten Handinnenflächen auf den Bereich nahe der Taille legen.

An der Stelle, wo die Daumen zu liegen kommen, befindet sich ungefähr die Lage der beiden Nieren.

Beim Auflegen der Hände auf diesen Bereich können Schmerzen entstehen. Sollte dies der Fall sein, sollte man natürliche Mittel wählen, um die Entzündung der Nieren zu reduzieren. 

  • Dafür kann man Brühe aus Zwiebeln oder Tees aus Löwenzahn und Klette für einige Tage über den Tag verteilt einnehmen. Die Behandlung ist abgeschlossen, sobald man Erleichterung im Bereich der Lendenwirbelsäule spürt.

2. Sensibilität gegenüber Kälte und Feuchtigkeit

Es gibt Menschen, die aufgrund von Störungen des Stoffwechsels oder aus anderen Gründen, sehr sensibel auf Kälte und Feuchtigkeit reagieren. Die Beschwerden treten vor allem bei heftigen Temperaturumschwüngen auf.

Dabei stellt die Lendenwirbelsäule eine besonders angreifbare Zone dar. Diese reagiert gemeinsam mit den Gelenken insbesondere auf äußere Veränderungen.

  • Daher sollte man den Bereich der Lende gut mit einem Tuch aus Wolle abdecken, das man wie einen Gürtel auflegt. Diese Art von Gewebe ist ideal um die Lende vor Kälte zu schützen. Darüber hinaus beruhigt Wolle den Schmerz und vermittelt ein angenehm wohliges Gefühl.

3. Schlechte Körperhaltung

Wenn man sich Models in der Modewelt anschaut, wird man bemerken, dass sie ihren Körper immer wieder in übertriebene Posen bringen. Dabei bringen sie die Lendenwirbelsäule unnatürlich stark nach vorne. Die Posen dieser Models sind nur wenig zu empfehlen.

Eine schlechte Körperhaltung ist ein häufiger Grund für Schmerzen im Rücken.

Davon sind sowohl Erwachsene wie auch Jugendliche betroffen. Außerdem sind solche Schmerzen auch unter Schwangeren weit verbreitet, hervorgerufen durch das Gewicht im Becken.

  • Um eine schlechte Körperhaltung zu verändern, kann man Übungen für eine verbesserte Haltung durchführen. Dazu gehören auch Dehnungsübungen, die dabei helfen die Wirbelsäule zu strecken. 
  • Außerdem können auch Streckbänke sehr wohltuend sein. (Diese sind allerdings nicht für Schwangere zu empfehlen.)
Schmerzen in der Lendenwirbelsäule bei Schwangeren

4. Beschwerden des Verdauungstrakts

Beschwerden des Verdauungstrakts wie zum Beispiel Verstopfungen, Durchfall oder abwechselndes Auftreten können sich im unteren Rücken, genauer gesagt in der Lendenwirbelsäule widerspiegeln. 

Um die Beschwerden zu beseitigen, sollte man am besten zu natürlichen Mitteln greifen:

  • Verstopfung: Chiasamen und Leinsamen, probiotische Nahrungsergänzungsmittel, Früchte und rohes Gemüse, Nahrungsmittel mit hohem Gehalt an Ballaststoffen und viel Wasser zwischen den Mahlzeiten.
  • Durchfall: grüner Tee, weißer Reis, Nahrungsergänzungsmittel mit Aktivkohle und Probiotika.
  • Abwechselndes Auftreten: Bachblüten, Homöopathie, Kudzu, Chiasamen

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5. Emotionale Ursachen

Emotionale Ungleichgewichte können sich auf direkte Art und Weise auf die Lendenwirbelsäule auswirken.

Konkret bedeutet das, dass Beschwerden im unteren Rücken oftmals mit Ängsten, vor allem im Bezug auf finanzielle Probleme verbunden sind. 

Um Beschwerden aus dieser Perspektive heraus zu behandeln, sollte man Rat bei einem professionellen Therapeuten suchen.

Dieser kann die Betroffenen mit individuellen Heilmitteln versorgen. Dazu gehören unter anderem Bachblüten, Homöopathie, Phytotherapie, usw.

Schmerzen in der Lendenwirbelsäule durch Emotionen

6. Läsionen

An letzter Stelle sind als häufiger Grund für chronische Schmerzen in der Lendenwirbelsäule auch Verletzungen zu nennen.

Diese entstehen zum Beispiel beim Sport, durch einen Unfall, bei einer ungünstigen Bewegung, usw.

Solche Läsionen sollten immer vom ersten Auftreten an und auf die richtige Art und Weise behandelt werden. So stellt man sicher, dass sie nicht zu chronischen Schmerzen führen.

Darüber hinaus ist es ratsam, einen Arzt zu befragen und die angezeigten Untersuchungen durchzuführen.

Außerdem kann man verschiedene Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, um die Heilung zu beschleunigen:

  • Homöopathische Heilmittel mit Arnika
  • Biologisches flüssiges Silizium
  • Bierhefe
  • Haifischknorpel

Im ersten Moment nach dem Auftreten der Läsion sollte man etwas Kühles auflegen, um den Schmerz zu lindern. Gleichermaßen ist es zu einem späteren Zeitpunkt noch förderlicher Hitze lokal aufzubringen. Eine heiße Wärmeflasche, eine wärmende Creme usw. kann sehr hilfreich sein.

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