3 Tipps gegen das chronische Erschöpfungssyndrom

9 Juni, 2019
Gesunde Gewohnheiten können die Behandlung des chronischen Erschöpfungssyndroms unterstützen. Wir möchten dir im folgenden drei wichtige Emfpehlungen mitteilen, die dir dabei helfen können, es zu überwinden.

Das chronische Erschöpfungssyndrom ist eine Krankheit, die sich durch eine Vielzahl von Symptomen bemerkbar macht. Nichts desto trotz ist das häufigste eine intensive und lang anhaltende Erschöpfung, die die Lebensqualität des Erkrankten beträchtlich reduziert. Welche Tipps gegen das chronische Erschöpfungssyndrom gibt es?

Es gibt keine Heilung, die für alle wirkt, doch es existieren verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die dazu beitragen, die Symptome zu lindern.

Deshalb möchten wir dir in unserem Artikel einige effektive Tipps gegen das chronische Erschöpfungssyndrom geben, die dir dabei helfen könnten, diese Krankheit zu besiegen.

Tipps gegen das chronische Erschöpfungssyndrom: Ursachen und Symptome

Um es gleich vorwegzunehmen: Es gibt keine bekannte Ursache für das chronische Erschöpfungssyndrom.

Es wird allerdings mit möglichen viralen Infektionen oder längeren Phasen von großem psychologischen Stress in Verbindung gebracht.

Was man jedoch sehr wohl kennt, sind seine Symptome, die sehr vielseitig sind und jede Person auf eine andere Art betreffen können. Am häufigsten treten die folgenden Anzeichen auf:

  • Intensive und ständige Müdigkeit und Erschöpfung, besonders nach körperlicher oder geistiger Anstrengung
  • Muskel- oder Gelenkschmerz und auch andere Schmerzen wie etwa Kopf- oder Halsweh
  • Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche
  • Geschwollene Lymphknoten
  • Schwierigkeiten dabei, nachts zu ruhen
  • Schwindel
  • Schlechte Laune
  • Magen- und Darmbeschwerden

Drei Tipps gegen das chronische Erschöpfungssyndrom

1. Verbessere deine Ernährung

Naturjoghurt
Naturjoghurt und andere fermentierte probiotische Lebensmittel und Nährstoffe unterstützen die Behandlung des chronischen Erschöpfungssyndromes.

Zu allererst sollten wir auf unsere Ernährung achten, wenn wir unter dem chronischen Erschöpfungssyndrom leiden.

Eine ausgewogene und komplette Ernährung kann dazu beitragen, einige Nährstoffmangel auszugleichen, die für gewöhnlich bei dieser Krankheit auftreten. Das verbessert dann auch unsere Symptome.

Des Weiteren zeigen Studien, dass eine gute Ernährung die Darmflora verbessert. Das wirkt sich dann auch positiv auf die Entzündung, die neurokognitive Funktion und die Angstgefühle aus.

Zu diesem Zwecke dienen uns insbesondere fermentierte Lebensmittel (Kefir, Kombucha, Sauerkraut usw).

Hast du diesen interessanten Beitrag zum Thema schon gelesen? Aufbau der Darmflora: 5 fermentierte Lebensmittel

Außerdem empfiehlt sich auch der Verzehr von Lebensmitteln, die viele Antioxidanzien enthalten, wie beispielsweise Kakao und Pollen. 

Ganz im Gegensatz dazu, sollte man auf jene Lebensmittel verzichten, die uns schlecht bekommen könnten. Dazu gehören Alkohol, Koffein, einige Arten von Fett, Milchprodukte und Gluten. Dein Arzt kann verschiedene mögliche Lebensmittelunverträglichkeiten feststellen.

2. Suche Hilfstherapien auf

Es gibt verschiedene Therapien, die eine große körperliche und emotionale Hilfe bei der Überwindung des chronischen Erschöpfungssyndroms darstellen können, wie zum Beispiel die kognitive Verhaltenstherapie oder Therapie für allmähliche Bewegung.

Die Therapien breiten sich auf drei Bereiche aus:

  • Kognitive Therapie: Sie schlägt Strategien vor, um den Symptomen des Syndroms zu begegnen.
  • Physiotherapie: Ein Physiotherapeut kann dazu beitragen, die körperliche Aktivität persönlich und allmählich zu steigern.
  • Psychologische Therapie: Sie stellt emotionale Hilfe dar, um sich den Angstgefühlen und der Depression zu stellen.

3. Nahrungsergänzungsmittel

Omega 3 gehört zu den Tipps gegen das chronische Erschöpfungssyndrom
Omega-3-Fettsäuren und andere Nahrungsergänzungsmittel können dazu beitragen, die Entzündung im Organismus zu reduzieren. Deshalb können sie nützlich gegen die Symptome des chronischen Erschöpfungssyndroms sein.

Letztendlich haben sich auch einige Nahrungsergänzungsmittel als hilfreich im Kampf gegen die Symptome des chronischen Erschöpfungssyndroms erwiesen. Diese helfen, die typischen Mangelerscheinungen der Erkrankten zu lindern.

Am besten ist es, man sucht einen Arzt auf, um Analysen durchführen zu lassen. So finden wir genau heraus, welche Nährstoffe uns fehlen und was uns dabei unterstützen kann, eine auf uns abgestimmte Ergänzungsbehandlung aufzustellen.

Lies auch den folgenden Artikel, er könnte interessant für dich sein: 7 wichtige Nahrungsergänzungsmittel

Die folgenden Nahrungsergänzungsmittel werden besonders oft für Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom enpfohlen:

  • L-Carnitin: Diese Aminosäure könnte deinen kognitiven Zustand und auch deine körperliche Funktion verbessern.
  • Essenzielle Fettsäuren: Sie könnten hilfreich sein, um einige der Symptome, wie etwa Erschöpfung, Muskelschmerz, Konzentrationsprobleme und Depression zu bekämpfen.
  • Magnesium: Dieses Mineral ist ein effektives Nahrungsergänzungsmittel für verschiedene Krankheiten und kann Schmerz lindern, die Gesundheit der Muskeln und des Nervensystems verbessern.
  • Vitamin B12: Dieses Vitamin könnte gegen das chronische Erschöpfungssyndrom nützlich sein, braucht allerdings vorherige Analysen. Defizienz davon wird unter anderem mit Erschöpfung, neurologischen Veränderungen und Magen-Darm-Erkrankungen in Verbindung gebracht.
  • Antioxidanzien: Liponsäure, Vitamin C und Vitamin E können beispielsweise dazu beitragen, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und die Funktion des Mitochondriums zu verbessern.
  • Coenzym Q10: Personen mit einem chronischen Ermüdungssyndrom leiden oft unter Mangel dieses Nährstoffes.

Abschließende Bemerkungen zu den Tipps gegen das chronische Erschöpfungssyndrom

Diese drei Tipps gegen das chronische Ermüdungssyndrom sind Strategien, die hilfreich sein könnten, wenn du unter dieser Erkrankung leidest.

Zusammen mit der medizinischen Behandlung durch den Arzt können wir feststellen, in welcher Weise uns eine gesunde Ernährung, Therapien und Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen können, die Symptome zu lindern.

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