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5 Lebensmittel, die die Darmflora wieder aufbauen

Die Wichtigkeit der Darmpflege ist uns meist nicht bewusst. Wenn der Darm erst einmal aus der Balance gerät, können verschiedene Beschwerden entstehen und auch die Nährstoffaufnahme wird negativ beeinflusst. In diesem Artikel erklären wir dir, wie du deine Darmfunktionen regulieren und die Darmflora auf natürliche Weise wiederherstellen kannst. Wir werden uns hierfür probiotische Lebensmittel anschauen, die unverzichtbar für eine gesunde Ernährung sind.

Probiotika für eine gesunde Darmflora

Probiotika sind lebendige Bakterien, die sich in bestimmten fermentierten Lebensmitteln befinden. Diese gesunden Mikroorganismen unterstützen das Immunsystem und stellen die Darmflora wieder her, die oft an den Folgen schlechter Ernährung, der Einnahme von Antibiotika oder Verdauungsstörungen leidet.

Mit der täglichen Einnahme von Probiotika können folgende Beschwerden verhindert werden:

  • Verstopfung
  • Gasbildung und Blähungen
  • Blähbauch nach dem Essen
  • Morbus Crohn
  • Reizdarmsymdrom

Joghurt

Joghurt ist sehr empfehlenswert, solange keine Laktoseunverträglichkeit vorliegt. Selbstgemachter Joghurt ist am allerbesten, da so Zusätze wie Farbstoffe, Aromen und Zucker, die in handelsüblichen Produkten häufig vorkommen, vermieden werden können. Die Herstellung von Joghurt ist ganz einfach. Nicht unbedingt ist dafür eine Joghurtmaschine notwendig, es geht auch anders ausgezeichnet und das Resultat ist wunderbar. Joghurt ist für eine gesunde Darmflora ausgezeichnet!

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Kefir

Kefir ist sogar noch gesünder und leichter verdaulich als Joghurt, da er reich an lebenden Fermenten ist und weniger Laktose enthält. Wem Kefir zu sauer ist, kann mit etwas Honig oder Agavendicksaft nachhelfen.

Den Kefirpilz in einem Glas mit Milch (Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch etc.) übergießen. Nach 48 Stunden kann die fermentierte Milch gesiebt und verzehrt werden. Kefir kann auch wie Joghurt im Kühlschrank ein paar Tage lang aufbewahrt werden. Den Pilz kann man weiterverwenden, um mehr Kefir herzustellen.

Manche Personen vertragen übrigens fermentierte Milchprodukte trotz Laktoseintoleranz.

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Sauerkraut

Sauerkaut ist in verschiedenen Ländern ein typisches Gericht, das gerne als Beilage zu Fisch und Fleisch gegessen wird. Es pflegt die Darmflora und verbessert die Verdauung. Hergestellt wird das Sauerkraut durch das Fermentieren von Weißkohlblättern mit Wasser und Salz.

Es verbessert die Darmflora auf natürliche Weise, insbesondere wenn es mit Salz fermentiert wird – nicht mit Alkohol oder Essig wie das handelsübliche Sauerkraut. Auch hier empfehlen wir dir, das Sauerkraut selbst herzustellen, das ist ganz einfach. Du kannst dazu verschiedene Kohl- oder sogar Gemüsesorten verwenden.

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Ferment aus Ananas

Dieses köstliche Rezept ist in Mittel- und Südamerika sehr beliebt und ebenfalls sehr einfach in der Zubereitung. Dieses Ferment empfiehlt sich insbesondere am Morgen auf nüchternen Magen. Es wird aus Ananasschalen hergestellt und ist deshalb sehr preiswert.

So wird das fermentierte Ananas-Getränk hergestellt:

Du benötigst eine große (oder zwei mittlere), reife Ananas mit einer einwandfreien Schale. Die Ananas waschen und schälen. Danach wird die Schale in kleine Stücke geschnitten, die in einem verschließbaren Glas mit 2 Litern Wasser und 500 g braunem Zucker (Panela, ein südamerikanisches Süßungsmittel) oder Melasse gemischt werden.

Das Glas gut verschließen und die Zutaten 48 Stunden an einem warmen Ort ziehen lassen. Nach zwei Tagen wird das Getränk gesiebt und mit einem weiteren Liter Wasser vermischt. Erneut 12 Stunden ziehen lassen. Danach kommen noch einmal 750 ml Waser dazu und das Getränk ist fertig. Im Kühlschrank aufbewahren und kalt servieren.

Durch den Fermentationsprozess entstehen probiotische Mikroorganismen, die das Getränk zuerst in Alkohol und danach in Essig umwandeln.

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung von mfcorwin, Iban und litlnemo.