Tipps für mehr rote Blutkörperchen

· 19 November, 2018
Rote Blutkörperchen sind im Körper dafür verantwortlich, Sauerstoff in die Zellen zu transportieren. Bestimmte Nahrungsmittel helfen beim Aufbau dieser wichtigen Helfer.

Für deinen Körper sind die roten Blutkörperchen äußerst wichtig: Sie transportieren mit Sauerstoff angereichertes Blut durch den Körper. Wir haben einige Tipps für dich, wie dein Körper mehr rote Blutkörperchen produziert.

Ein gesundes Maß an roten Blutkörperchen im Körper ist lebenswichtig. Zum Glück gibt es bestimmte Lebensmittel, die deiner Gesundheit zugute kommen.

Was sind rote Blutkörperchen?

rote Blutkörperchen

In der medizinischen Fachsprache nennt man rote Blutkörperchen auch Erythrozyten. Sie machen einen Großteil des Blutes aus. Vor allem bestehen sie aus Hämoglobin.

Im Körper eines Erwachsenen befinden sich zwischen 24 und 30 Billionen roter Blutkörperchen.

Wenn es dem Körper an roten Blutkörperchen fehlt, spricht man von einer Anämie. Wenn zu viele vorhanden sind, handelt es sich hingegen um Polycytzhemie.

Hier sind einige interessante Fakten über Blut, die du kennen solltest:

  • Rote Blutkörperchen leben etwa 100-120 Tage. Nach dieser Zeit werden sie von Leber, Milz und Knochenmark abgebaut.
  • Jedes Hämoglobin-Molekül besteht aus vier Eisen-Atomen, die Sauerstoffatome binden können.
  • Ein rotes Blutkörperchen besteht zu etwa 35% aus Hämoglobin.
  • Normalwerte an Hämoglobin im Blut liegen bei 12-14 g / Liter bei Frauen und 14-18 g / Liter bei Männern.
  • Rote Blutkörperchen entfernen Kohlenstoffdioxid aus dem Blut.

Tipps für mehr rote Blutkörperchen

Einige Symptome für einen niedrigen Gehalt an roten Blutkörperchen sind Apathie und Schwächegefühl. Ein Eisenmangel ist die wohl häufigste Ursache dafür.

Damit der Körper mehr rote Blutkörperchen produziert, empfehlen wir einige Veränderungen in deiner Ernährung. Lies weiter und wende unsere Tipps an.

1. Iss eisenreiche Lebensmittel

Nüsse für mehr rote Blutkörperchen

Achte auf deine Ernährung und darauf, welche Nährstoffe du zu dir nimmst. Lebensmittel, die viel Eisen enthalten, helfen dem Körper nämlich beim Aufbau roter Blutkörperchen. Eisen ist der Hauptbestandteil von Hämoglobin.

Diese Lebensmittel enthalten besonders viel Eisen:

  • Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen)
  • grünes Gemüse (Spinat, Grünkohl)
  • Nüsse und Trockenfrüchte
  • Eigelb
  • rotes Fleisch (Leber)

2. Achte auch auf Kupfer

Erwachsene benötigen zusätzlich zu Eisen auch etwa 8 bis 18 mg Kupfer pro Tag. Frauen haben einen etwas höheren Bedarf als Männer, da sie Kupfer durch die Menstruationsblutung verlieren. Kupfer hilft dem Körper außerdem dabei, Eisen aufzunehmen.

Diese Lebensmittel versorgen den Körper mit Kupfer:

  • Nüsse
  • Bohnen
  • Kirschen
  • Schokolade
  • Geflügel
  • Leber

3. Folsäure

Salat in einer Schale

Folsäure oder Vitamin B9 ist äußerst wichtig, damit der Körper ausreichend rote Blutkörperchen produzieren kann.

Ein Mangel an Folsäure kann zu Anämie führen.

Darüber hinaus spielt Folsäure eine wichtige Rolle bei der Bildung von DNA. Aber in welchen Lebensmitteln ist sie enthalten?

4. Vitamin A

Möhren und Salat

Vitamin A oder Retinol ist ein wichtiger Bestandteil für die Bildung roter Blutkörperchen im Knochenmark. Es verbessert die Herstellung von Hämoglobin, da es die Verwertung von Eisen anregt.

Einige Lebensmittel, die viel Vitamin A enthalten, sind:

  • Möhren
  • Zucchini
  • grüne Blattgemüse
  • Paprika
  • Pflaumen
  • Grapefruit
  • Wassermelone

5. Vitamin C

Dieser Nährstoff hat viele gute Eigenschaften. Unter anderem stärkt Vitamin C das Immunsystem und beugt Erkältungen vor.

Doch Vitamin C verbessert auch die Aufnahme von Eisen im Körper. Auf diese Weise hilft es bei der Bildung roter Blutkörperchen. Zitrusfrüchte sind die beste Quelle für Vitamin C.

Lies hier weiter:

Mangel an Vitaminen: Das passiert mit deinem Körper

6. Achte auch auf Vitamin B12

gebratener Lachs

Dieses Vitamin verbessert die Bildung von roten Blutkörperchen im Knochenmark und erhöht die Konzentration im Blut.

Um deinen Körper mit diesem wichtigen Vitamin zu versorgen, empfehlen wir die folgenden Lebensmittel.

  • Eier
  • Fettfisch (Lachs, Sardine)
  • Milchprodukte (Milch, Joghurt und Käse)
  • Kalbsfleisch
  • Leber

Für Vegetarier und Veganer ist eine Supplementierung empfehlenswert, da Vitamin B12 in pflanzlichen Lebensmitteln fast nicht vorkommt.

7. Bewege dich ausreichend

Frau macht Gymnastik

Ein bewegungsarmer Lebensstil hat viele negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Unter anderem führt er zu Übergewicht und Durchblutungsstörungen. Außerdem können Wassereinlagerungen und Muskelschmerzen auftreten.

Doch zusätzlich kann ein Bewegungsmangel auch die Bildung neuer roter Blutkörperchen beeinträchtigen.

Ausreichend körperliche Bewegung ist wichtig, um das Immunsystem zu stärken und Krankheiten vorzubeugen. Wir empfehlen Sportarten, die zumindest ein paar Minuten Cardio-Training enthalten (Laufen, Radfahren etc.), weil sie die Versorgung mit Sauerstoff anregen.

8. Rauche nicht

Rauchen gehört zu den schlimmsten Angewohnheiten, die Menschen jeden Tag ausführen. Denn Nikotin und andere Chemikalien im Rauch verhindern die Aufnahme von Sauerstoff und behindern die Durchblutung.

Rauchen verengt die Blutgefäße und hindert die roten Blutkörperchen an ihrer Arbeit.

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9. Trinke keinen Alkohol

trinke keinen Alkohol

Eine weitere schlechte Angewohnheit, die äußerst gesundheitsschädlich ist, ist der Konsum von Alkohol. Denn er verdickt das Blut und behindert die Bildung von roten Blutkörperchen sowie den Transport von Sauerstoff.

Außerdem begünstigt Alkohol die Produktion unreifer Blutzellen, die zu wenig Hämoglobin enthalten.

10. Lasse dich untersuchen

Gehe mindestens einmal im Jahr zum Arzt und lasse einen Bluttest machen.

Bei einem solchen Test kann der Arzt die Versorgung mit Nährstoffen wie Eisen, Kreatin etc. feststellen. Außerdem prüft er das Blut auf Cholesterin, Harnsäure und Glucose. Es ist wichtig, dass diese Werte innerhalb der normalen Grenzen liegen.

Nach einem Bluttest kann der Arzt dir gegebenenfalls Ratschläge geben oder Medikamente verschreiben, falls er einen Mangel feststellt.