Spinat: 12 gesundheitsfördernde Eigenschaften

· 18 März, 2016
Wusstest du, dass Spinat stark entzündungshemmend wirkt? Die vorzüglichen Wirkstoffe dieses Blattgemüses können bei Arthritisschmerzen helfen und auch die Herzgesundheit verbessern.

Spinat enthält wichtige Mineralstoffe, Vitamine, Pigmente und Phytonährstoffe und ist deshalb sehr gesund. Dazu zählen beispielsweise Kalium, Magnesium, Zink, Mangan, Eisen und Calcium.

Zu den wichtigsten Gründen, warum Spinat weltweit sehr beliebt ist und viel verwendet wird, zählt über die gesunden Wirkstoffe hinaus, auch seine Haltbarkeit: Er kann den Winter überstehen und auch noch im Frühling wertvolle Nährstoffe liefern, einfach eingefroren werden, roh in Salaten oder gekocht als Beilage serviert werden.

Spinat findet in der Küche vielseitige Verwendungsmöglichkeiten in verschiedensten Rezepten für Suppen, Eintöpfe oder in Salaten. Anschließend erfährst du mehr über die gesundheitlichen Vorzüge dieses Gemüses.

Beugt Magengeschwüren vor

magengeschwür

Spinat und andere Gemüsesorten können die Magenschleimhaut schützen und so gegen Magengeschwüre vorbeugen. Die im Spinat enthaltenen Glycocyclerolipide stärken die Magenschleimhaut und verhindern so, dass Entzündungen entstehen.

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Schützt das Gehirn

Verschiedene Wirkstoffe des Spinats, wie beispielsweise Kalium, Folate und verschiedene Antioxidantien, fördern bei regelmäßigem Konsum die Gesundheit des Gehirns. Folate reduzieren die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, deshalb ist dieses Blattgemüse insbesondere Personen in der Risikogruppe für eine neuronale Degeneration zu empfehlen.

Kalium ist für die Gesundheit des Gehirns ebenfalls von großer Bedeutung, es wird auch mit einer besseren Gehirndurchblutung in Zusammenhang gebracht. Dies bewirkt die Verbesserung der Kognition, Konzentration und der neuronalen Aktivität.

Hilft bei Augenkrankheiten

Spinat für gesunde Augen

Spinat ist reich an Betacarotin, Lutein und Xanthen und fördert deshalb auch die Gesundheit der Augen. Wenn du das grüne Gemüse gekocht isst, wird das darin enthaltene Betacarotin direkt zu den Augen transportiert.

Auch bei einem Vitamin-A-Mangel, Augenjucken, Geschwüren in den Augen oder trockenen Augen kann Spinat helfen. Er verbessert die Sehfähigkeit, da er entzündungshemmende Eigenschaften aufweist, die auch bei gereizten oder geschwollenen Augen nützlich sind.

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Reguliert den Blutdruck

Das grüne Blattgemüse enthält, wie bereits erwähnt, viel Kalium, ist jedoch arm an Natrium. Die Komposition von Mineralstoffen hilft, Bluthochdruck zu reduzieren.

Die enthaltene Folsäure ist für den Blutdruck ebenfalls von großer Bedeutung: Sie entspannt die Blutgefäße, reduziert Stress des Herz-Gefäß-Systems und verbessert die Sauerstoffzufuhr zu den Organen und somit ihre Leistungsfähigkeit.

Wirkt gegen manche Krebsarten

Spinat gegen Krebs

Spinat enthält verschiedene Substanzen, die in der Vorsorge und Behandlung verschiedener Krebsarten vielversprechend sind. Dazu zählen beispielsweise Blasenkrebs, Prostata-, Leber- und Lungenkrebs. Enthaltene Folate, Tocopherol und Chlorophylline schützen auf unterschiedliche Weise vor Krebs und sind auch in der Behandlung von Nutzen.

Wirkt entzündungslindernd

Spinat enthält verschiedenste entzündungshemmende Wirkstoffe, insgesamt über 12. Deshalb ist dieses Gemüse bei Entzündungen im ganzen Körper sehr empfehlenswert.

Das grüne Blattgemüse schützt nicht nur das Herz und beugt gefährlichen Entzündungen oder Krebs vor, es hilft auch bei Arthritisschmerzen und Gicht, an denen weltweit Millionen an Personen leiden.

Stärkt die Knochen

Spinat für starke Knochen

Spinat ist eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin K, das bei der Einlagerung von Calcium in die Knochen eine wichtige Rolle spielt. Darüber hinaus enthält das Blattgemüse Mineralstoffe wie Mangan, Kupfer, Magnesium, Zink und Phosphor, die ebenfalls für starke Knochen sehr wichtig sind.

Damit kann Osteoporose vorgebeugt werden. Diese Mineralstoffe sind natürlich auch für gesunde Zähne und Finger- und Zehennägel sehr wichtig.

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Beugt Arteriosklerose und Hirnschlag vor

Arteriosklerose entsteht durch die Verhärtung der Arterien. Das im Spinat enthaltene Pigment Lutein hilft, Arteriosklerose, Herzinfarkt und Hirnschlag vorzubeugen. Dies ist dadurch zu begründen, dass das grüne Gemüse den Cholesterinspiegel und andere Blutfettwerte senkt.

Verbessert den Stoffwechsel

Ernährungsberater empfehlen den regelmäßigen Konsum von Spinat auch deshalb, weil die darin enthaltenen Proteine, die für den menschlichen Körper sehr wichtig sind, einfach durch Enzyme und Aminosäuren zerlegt werden können.

Beugt Makuladegeneration und Katarakt vor

Spinat gegen Katarakt

Unter Retinopathia pigmentosa (RP) versteht man eine Netzhautdegeneration, die zur Erblindung führen kann. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Lutein und Xanthen, die eine zentrale Rolle für die Netzhaut spielen, degenerieren.

In einer Studie des Oak Ridge National Laboratory konnte festgestellt werden, dass der Konsum von Spinat helfen kann, diese zwei für die Sehkraft ausschlaggebende Pigmente zurückzugewinnen und so wirksam gegen RP vorzubeugen.

Spinat ist auch für die darin enthaltenen Antioxidantien bekannt, welche die Wirkung freier Radikaler hemmen, die unter anderem auch für die Sehfähigkeit schädlich sind und zu Krankheiten wie Glaukom oder Makuladegeneration führen können.

Muskeln stärken

Das grüne Blattgemüse enthält auch den Faktor Co-Q10, ein Antioxidans, das für die Muskeln eine bedeutende Rolle spielt. Damit werden insbesondere die Herzmuskeln gestärkt, die kontinuierlich das Blut durch den Köprer pumpen müssen.

Laut der Zeitschrift Journal of Cardiovascular Nursing, kann Co-Q10 verwendet werden, um Herz-Gefäß-Krankheiten wie Hyperlipidämie, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck oder anderen Herzkrankheiten vorzubeugen.

Pflegt die Haut

Spinat für schöne Haut

Es wurde ebenfalls bestätigt, dass die verschiedenen Phytonährstoffe und Pigmente des Spinats die Haut vor schädlichen Sonnenstrahlen, auch vor UV-Strahlen, schützen und gleichzeitig die Reparatur der geschädigten Gene bis zu einem bestimmten Ausmaß fördern. So kann langfristig Hautkrebs vorgebeugt werden.