Pflanzenöle zur Pflege von Haar und Kopfhaut

· 10 Oktober, 2014
Bei kaputten Haaren können auch Pflanzenöle helfen. Erfahre in diesem Artikel, welche Öle sich für die Pflege von Haaren und Kopfhaut eignen.

Pflanzenöle bieten eine natürliche und preiswerte Möglichkeit,  die Kopfhaut zu nähren und hydratisieren.

Es gibt viele Faktoren wie das Wetter, Haartrockner, Färbungen, Stylingprodukte, Stress oder Fehlernährung, die der Haarstruktur schaden können, weswegen wir regelmäßig nährende Haarmasken verwenden sollten.

Wir erklären dir in diesem Artikel, wie du die verschiedenen Pflanzenöle anwenden kannst.

Pflanzenöle eignen sich besonders für Menschen, die trockene und kaputte Haare haben, aber auch nach dem Sommer oder als Kurpackung.

Menschen mit fettigeren Haaren sollten den Einsatz von Pflanzenölen vermeiden, können diese allerdings auf trockenen oder von Spliss befallenen Spitzen anwenden. Wichtig ist in diesem Fall, dass du die Kopfhaut meidest.

Pflanzenöle zur Haarpflege

Sesamöl

In Indien wird Sesamöl häufig genutzt, um Körper und Haare zu massieren. Es wird zur Vorbeugung gegen Haarausfall und bei Schuppen verwendet.

Da es sich um ein sehr fettiges Pflanzenöl handelt, solltest du nur die trockenen Stellen des Haars und der Kopfhaut damit einreiben. Das Öl wirkt antioxidativ, ist reich an Vitaminen und Mineralien und besitzt antibakterielle, entzündungshemmende und pilzbekämpfende Eigenschaften.

Pflanzenöle zur Haarpflege

Leinöl

Der Omega-3-Fettsäurengehalt des Leinöls pflegt und hydratisiert unsere Kopfhaut auf intensive Weise und kann auch äußerlich angewendet werden. Leinsamen enthält unter anderem Vitamin E, Schleimstoffe, Proteine ​​und Jod.

Leinöl verfügt über eine nicht sonderlich fettige Struktur, daher kann man es bei verschiedenen Haartypen anwenden. Wir empfehlen es besonders bei trockenen Spitzen, die schnell brechen oder zu Spliss tendieren.

Mandelöl

Die Anwendung von Mandelöl ist weit verbreitet, preisgünstig und sehr empfehlenswert. Es eignet sich besonders für besonders geschädigtes und trockenes Haar. Mandelöl sorgt für Geschmeidigkeit und hilft dabei, rebellisches und „geladenes“ Haar zu kontrollieren. 

Mehr mit Mandelöl: Natürliche Masken gegen Tränensäcke

Pflanzenöle zur Haarpflege

Neemöl

Dieses Öl ist nicht so bekannt wie die zuvor erwähnten, hat jedoch wichtige Eigenschaften, die die Haargesundheit unterstützen.

Der Neem-Baum indischen Ursprungs wird traditionell und sehr erfolgreich in der ayurvedischen Medizin eingesetzt und ist in den meisten Kräuterläden oder Reformhäusern erhältlich.

Dieses Öl enthält pflanzliche Sterole und essentielle Fettsäuren wie Omega 3, Omega 6 und Omega 9 sowie Azadirachtin, ein Limonoid mit bakterizider Wirkung. Daher hilft Neemöl bei Trockenheit, Juckreiz, Schuppen, Psoriasis, Haarausfall, Läusen etc.

Kokosöl

Kaltgepresstes Kokosöl ist mit einem wunderbaren Duft und seiner feinen Struktur ein oft genutztes Schönheitsmittel indischer Frauen, die auf diese Weise ihre Haare gesund und schön halten. Du kannst es vor dem Waschen in die Kopfhaut massieren, damit es tief eindringt.

Besonders sinnvoll ist die Anwendung bei  Schuppen, Dermatitis oder Juckreiz im Allgemeinen. Außerdem hat es antibakterielle Eigenschaften. Auch bei fettigen Haare kannst du Kokosmilch verwenden.

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Pflanzenöle zur Haarpflege

Wie werden die Pflanzenöle angewendet?

Trage das ausgewählte Öl von der Kopfhaut (falls diese trocken ist) bis hin zu den Spitzen auf die Haare auf. Wickel die Haare dann in Folie oder in ein Handtuch und lasse die Kur mindestens eine halbe Stunde lang einwirken.

Du kannst die Ölkur auch die ganze Nacht lang einwirken lassen. Danach wäschst du die Haare wie gewohnt.

Wenn du an Spliss leidest, kannst du auch nach dem Waschen einige Tropen auf die Spitzen geben. Bei sehr trockenen Haaren nimmt man einige Tropfen des jeweiligen Öls in die Hand, reibt beide Hände ein und massiert das Öl beim Kämmen ins Haar.

Eine weitere Möglichkeit für Menschen mit fettigen Haaren ist die Beimischung von Aloe VeraMische ein Öl und natürliche Aloe Vera zu gleichen Teilen, damit die Maske nicht zu fettig und die Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgt wird.

Du kannst die Öle auch deinen gewohnten Masken, Shampoos und Haartönungen auf natürlicher Basis, wie beispielsweise aus Henna, hinzufügen.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von cottonseedoil, sweetbeetandgreenbean und veganbaking.net