Pflanzenöle zur Pflege von Haar und Kopfhaut

Wenn du kaputte Haare hast, weil du den Föhn oder das Glätteisen zu oft verwendest, können dir folgende Öle wieder zu glänzenden Haaren verhelfen. Lies weiter, um alle Vorteile zu erfahren.

Es gibt viele Faktoren wie das Wetter, Haartrockner, Färbungen, Stylingprodukte, Stress oder Fehlernährung, die der Haarstruktur schaden können, weswegen wir regelmäßig nährende Haarmasken verwenden sollten. 

Pflanzenöle bieten eine natürliche und preiswerte Möglichkeit,  die Kopfhaut zu nähren und hydratisieren. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, welche Öle wie angewendet werden können.

Pflanzenöle eignen sich besonders für Menschen, die trockene und kaputte Haare haben, aber auch nach dem Sommer oder als Kurpackung. Menschen mit fettigeren Haaren hingegen sollten den Einsatz von Pflanzenölen vermeiden, können diese allerdings auf trockenen oder von Spliss befallenen Spitzen anwenden.  Wichtig ist in diesem Fall, dass Sie die Kopfhaut meiden.

Haare 7

Sesamöl

In Indien wird Sesamöl häufig genutzt, um Körper und Haare zu massieren. Es wird zur Vorbeugung gegen Haarausfall und bei Schuppen verwendet.  Da es sich um ein sehr fettiges Pflanzenöl handelt, sollten Sie nur die trockenen Stellen des Haars und der Kopfhaut damit einreiben. Das Öl wirkt antioxidativ, ist reich an Vitaminen und Mineralien und besitzt antibakterielle, entzündungshemmende und pilzbekämpfende Eigenschaften.

Sesam 1

Leinöl

Der Omega-3-Fettsäurengehalt des Leinöls pflegt und hydratisiert unsere Kopfhaut auf intensive Weise und kann auch äußerlich angewendet werden. Leinsamen enthält unter anderem auch Vitamin E, Schleimstoffe, Proteine ​​und Jod.

Leinöl verfügt über eine nicht sonderlich fettige Struktur, daher kann man es bei verschiedenen Haartypen anwenden. Wir empfehlen es besonders bei trockenen Spitzen, die schnell brechen oder zu Spliss tendieren.

Mandelöl

Die Anwendung von Mandelöl ist weit verbreitet, es ist preisgünstig und sehr empfehlenswert. Es eignet sich für besonders geschädigtes und trockenes Haar. Mandelöl sorgt für Geschmeidigkeit, und hilft dabei, rebellisches und „geladenes“ Haar zu kontrollieren. 

Mandeln

Neemöl

Dieses Öl ist nicht so bekannt wie die zuvor erwähnten, hat jedoch wichtige Eigenschaften, die die Haargesundheit unterstützen. Der Neem-Baum indischen Ursprungs wird traditionell und sehr erfolgreich in der ayurvedischen Medizin eingesetzt und ist in den meisten Kräuterläden oder Reformhäusern erhältlich. Dieses Öl enthält pflanzliche Sterole und essentielle Fettsäuren wie Omega 3, Omega 6 und Omega 9 sowie Azadirachtin, ein Limonoid mit bakterizider Wirkung. Neemöl hilft bei Trockenheit, Juckreiz, Schuppen, Psoriasis, Haarausfall, Läusen etc.

Kokosöl

Kaltgepresstes Kokosöl ist mit einem wunderbaren Duft und seiner feinen Struktur ein oft genutztes Schönheitsmittel indischer Frauen, die auf diese Weise ihre Haare gesund und schön halten. Sie können es vor dem Waschen in die Kopfhaut massieren, damit es tief eindringt. Besonders sinnvoll ist die Anwendung bei  Schuppen, Dermatitis oder Juckreiz im Allgemeinen, zudem hat es antibakterielle Eigenschaften. Bei fettigen Haare können Sie Kokosmilch verwenden.

Öl 1

Wie werden die Öle verwendet?

Tragen Sie das ausgewählte Öl von der Kopfhaut (falls diese trocken ist) bis zu den Spitzen auf die Haare auf. Wickeln Sie Ihre Haare dann in Folie oder ein Handtuch und lassen die Kur mindestens eine halbe Stunde einwirken. Sie können die Ölkur auch die ganze Nacht wirken lassen. Danach waschen Sie die Haare wie gewohnt.

Wenn Sie an Spliss leiden, können Sie auch nach dem Waschen einige Tropen auf die Spitzen geben. Bei sehr trockenen Haaren nimmt man einige Tropfen des jeweiligen Öls in die Hand, reibt beide Hände und massiert das Öl beim Kämmen ins Haar.

Eine weitere Möglichkeit für Menschen mit fettigen Haaren ist die Beimischung von Aloe Vera. Mischen Sie Öl und natürliche  Aloe Vera zu gleichen Teilen, damit die Maske nicht zu fettig und die Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgt wird.

Sie können die Öle auch Ihren gewohnten Masken, Shampoos und Haartönungen auf natürlicher Basis, wie beispielsweise aus Henna, hinzufügen.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von cottonseedoil, sweetbeetandgreenbean und veganbaking.net

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