Naturmittel gegen hohen Blutdruck

· 26 Juli, 2014
Durch den Harn scheidet der Körper Schadstoffe aus, die zu einem erhöhten Blutdruck führen können. Reduziere den Salzkonsum, der zu Flüssigkeitsretentionen führt, und iss mehr Obst und Gemüse mit Kalium, Magnesium und Kalzium.

Arterielle Hypertonie, beim Laien bekannter unter den Begriffen „hoher Blutdruck“ oder „Bluthochdruck“, ist eines der gefährlichsten Leiden der Menscheit und ein ernsthaftes Problem der allgemeinen Bevölkerungsgesundheit. Hypertonie bezeichnet einen mehr oder weniger permanenten Anstieg des Blutdrucks in den Arterien, was schlimme gesundheitliche Folgen haben und sogar den Tod herbeiführen kann. Nachfolgend stellen wir Ihnen 5 sehr einfache Naturheilmethoden vor, mit deren Hilfe Sie zu hohen Blutdruck senken können.

Normalerweise verläuft Hypertonie ohne dass der Patient offensichtliche Symptome feststellt; gerade darin liegt aber die potentielle Gefahr. Die Behandlung ist jedoch sehr einfach. Zu den wenigen Symptome, die auftreten können, aber nicht unbedingt müssen, gehören Palpitationen (Herzklopfen), Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, hoher Puls, Schwindel, Nervosität, Müdigkeit oder Abgeschlafftheit, Ohrensausen, Erröten des Gesichts und einige weitere. Erfolgreich behandelt werden kann Bluthochdruck aber sehr leicht mit den folgenden natürlichen Hausmitteln:

1. Knoblauch

Knoblauch

Experten raten dazu, den Genuss von Knoblauch zur Routine zu machen, um so Hypertonie zu bekämpfen. Knoblauch hilft bei der Erweiterung der Arterien zu erweitern, was zudem auch noch gegen Trombosen vorbeugt. Eigentlich genügt es vollkommen, wenn Sie eine einzige (rohe!) Knoblauchzehe pro Tag verzehren.

2. Bitterschokolade

Schokolade

Einige Studien, beispielsweise eine an der Kölner Universität durchgeführte, haben erwiesen, dass schwarze Schokolade oder Bitterschokolade eine positive Wirkung auf die Senkung des Bluthochdrucks hat. Der Grund dafür ist, dass SBitterschokolade aufgrund ihres hohen Kakaoanteils Flavonoide enthält, eine Gruppe pflanzlicher Stoffe, die ungemein wichtig für die Herzgesundheit sind. Allerdings sollten nur geringer Mengen Bitterschokolade gegessen werden, um eine Überversorgung mit Falvonoiden auszuschließen, was wieder gesundheitliche Nachteile mit sich bringen kann. Vollmilchschokolade ist zu vermeiden, denn sie enthält nur wenig Kakao, dafür umso mehr Fett.

3. Petersilie und Zitrone

Heilmittel mit Zitrone

Ein Zitronen-Petersilien-Mischgetränk (Shake) besitzt eine hervorragende diuretische Wirkung, wobei bei der Zubereitung die ganze Zitrone benutzt werden sollte, also Saft, Schale und Fruchtfleisch. Unser Körper scheidet über den Urin viele der Gifstoffe (Toxine) aus, die Hypertonie auslösen können. Aus diesem Grund ist es angebracht, ein solches Getränk morgens noch vor dem Frühstück zu trinken. Als Alternative können Sie einen Zitronensaft mit einer Tasse lauwarmen Wassers mischen und morgens vor dem Frühstück einnehmen.

4. Hafer

HaferflockenHafer ist ein weiteres Naturprodukt, das dank seiner Inhaltsstoffe gegen Bluthochdruck wirkt. Hafer enthält eine große Menge an Ballaststoffen, die das LDL-Cholesterin senken helfen. Wie Sie vielleicht bereits wissen, wird LDL (Low Density Lipoprotein) auch als „schlechtes Cholesterin“ bezeichnet und zu viel davon ist eine der häufigsten Ursachen für Hypertonie. Mit einem Teller Haferflocken zum Früstück kann dieses Problem vermieden werden.

 5. Lavendel, Majoran und Jojoba

Lavendel

Bereiten Sie eine Essenzmischung aus zehn Tropfen Lavendelöl und Majoranöl zu und fügen Sie dieser 20 ml Jojobaöl hinzu. Massieren Sie diese Mischung in langsamen kreisförmigen Bewegungen in Ihren Brustbereich ein, am besten kurz vor dem Schlafengehen.

Zu guter Letzt wollen wir Sie auch noch daurauf hinweisen, dass Sie bei Hypertonie folgendes beachten sollten: Vermindern Sie unbedingt Ihren Salzkonsum; d.h. essen Sie viel frische Obst- und Gemüsesorten, die reich an Kalium, Magnesium und Calcium sind; Vereiden Sie Stresssituationen und üben Sie vor allem nur beruhigende Tätigkeiten aus. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Arzt beraten, denn er weiß am Besten, welche Behandlung für Sie am geeignetsten ist.