Natürliche Heilmittel für Schrunden an den Händen

1 Juli, 2014
Rosenblätter werden für die Pflege empfindlicher, trockener und reifer Haut empfohlen. Wildrosenöl wirkt wundheilend und spendet Feuchtigkeit.

Die Haut an den Händen ist u.a. Wetterveränderungen, strapaziösen Aktivitäten, aggressiven Hautprodukten ausgesetzt. Wenn es zu kleinen Schrunden an der Haut kommt, dann ist das nicht nur eine ästhetische Frage, sondern es kann zu schweren Problemen führen.

Wir stellen Ihnen im Folgenden hausgemachte Cremen vor, damit Sie diese Schrunden behandeln können. Diese Cremen helfen auch bei  Rötungen, Jucken, Rissen und anderen Problemen.

Nahrungsmittel, die die Blutzirkulation verbessern

Hier handelt es sich um wahrhafte medizinische Heilmittel, die – neben vielen anderen positiven Eigenschaften – auch den Blutkreislauf anregen. Deshalb sind diese Nahrungsmittel auch für unsere Hände sehr empfehlenswert.

  • Knoblauch: Wir empfehlen Ihnen, dass Sie öfters rohen Knoblauch essen oder dass Sie die Tibetansiche Knoblauchkur anwenden.
  • Cayennepfeffer: Geben Sie eine Prise Cayennepfeffer in jede Speise, jedoch ohne zu übertreiben, denn nicht jedes Verdauungssystem verträgt die Schärfe dieses Pfeffers.
  • Ingwer: Ingwer liefert auch eine gewisse Schärfe, die allerdings viel milder ist. Wir können diese Wurzel gerieben konsumieren, als Tee, kandiert etc.
  • Kastanienhonig: Jeder Honig hat eine medizinische Wirkung, doch je nach Pflanze variieren die Eigenschaften. Die Kastanie hilft uns, die Blutzirkulation zu verbessern.

Knoblauch

Sie sollten außerdem den Salzkonsum einschränken, denn Salz entzieht dem Körper und auch der Haut Wasser und macht sie matt.

Zusatzstoffe für die Haut

Vitamine A, C und E sind optimale Nährstoffe für die Haut. Auch Mineralien sind für die Haut wichtig, insbesondere Selen, am besten in Kombination mit Vitamin B6. Dieses Vitamin sollten wir morgens einnehmen (beispielsweise mit dem Konsum von Getreide), denn am Abend kann es unseren Schlaf beeinflussen. Auch Silizium istwichtig, damit die Haut weiterhin flexibel bleibt und sich vor äußeren Aggressionen schützen kann.

Medizinische Pflanzen

  • Ginkgo Biloba: Diese medizinische Pflanze enthält zahlreiche wichtige Inhaltsstoffe, die uns bei vielen Krankheiten helfen. Ginkgo hilft u.a. den Sauerstoff in die Extremitäten zu transportieren und folglich den Blutkreislauf zu verbessern. Wir können die Pflanze als Tee trinken, am besten dreimal täglich, oder auch drei Monate lang als Extrakt. Danach machen einige Wochen oder Monate Pause und – je nach den erhaltenen Resultaten – beginnen wir danach wieder mit dieser Behandlung.
  • Zaubernuss (Hamamelis): Dieser Strauch ist ein Adstringens (bewirkt das Zusammenziehen von organischem Gewebe) und hilft bei der Wundheilung und bei der Linderung von Verbrennungen etc. Diese Pflanze kann intern oder extern angewendet werden, entweder als Tee oder als ätherisches Öl.
  • Gewöhnliche Rosskastanie: Die Rinde dieses Baumes dient ausgezeichnet zum Schutz der Haut. Die Rosskastanie kann ebenfalls entweder intern der auch extern angewendet werden.

Hausgemachte Creme gegen Schrunden und Risse

Wir können uns selber hausgemachte und natürliche Cremen und Salben zubereiten. Diese enthalten keine Giftstoffe und sind zudem noch kostengünstiger:

Wir lassen eine Woche lang 20 Gramm Rosenblätter und 5 Gramm Zitronenschale in 30 Zentiliter Olivenöl einweichen. Danach werden die Zutaten gefiltert. Die Flüssigkeit wird an einem trockenen und dunklen Ort aufbewahrt. Zweimal täglich damit die betroffene Stelle einreiben.

rosa-Jacob-Whittaker

Gel aus Aloe Vera und Goldröschen

Dieses Gel ist sehr einfach zu Hause herzustellen. Dafür brauchen wir nur Aloe-Vera-Gel  (natürliches oder gekauftes Gel) und etwas Goldröschenöl.  Beide Zutaten helfen bei der Wundheilung und sind nährend und regenerierend. Dieses Gel hilft uns auch hervorragend gegen Hautfältchen.

Wechselbäder für die Hände

Das kostengünstigste Mittel für die Durchblutung der Hände ist ohne Zweifel ein Wechselbad mit kaltem und heißem Wasser. Dazu benutzen wir zwei Behälter und tauchen unsere Hände jeweils 15 Sekunden abwechselnd in kaltes und dann in heißes Wasser (insgesamt ca. 5 Minuten lang). Wir beenden das Wechselbad mit heißem Wasser, danach reiben wir die Hände mit einem Handtuch ab und benutzen, je nach Wunsch eine natürliche Creme, die wir selber hergestellt haben, oder als Alternative auch Sesamöl.

Homöopathische Heilmittel

Die Homöopathie ist eine natürliche Medizin ohne Nebenwirkungen und sehr hilfreich bei vielen Beschwerden.

  • Das homöopathische Mittel Calcium Fluoratum 6CH bringt der Haut Elastizität.
  • Wenn es sich um chronische Risse in der Haut handelt, können wir das Mittel Petroleum 6CH verwenden.
  • Wenn die Risse einen gelben Umriss haben, empfehlen wir Graphites 6CH.

Wir wählen eines dieser Mittel aus und nehmen dreimal täglich drei Kügelchen unter der Zunge, zwischen den Mahlzeiten. Trinken Sie nichts unmittelbar danach und achten Sie auf die Vermeidung intensiver Geschmäcker (Kaugummi, Zahnpasta etc.). Eine Behandlung dauert zwischen 3 und 6 Monaten.

Bilder von deejaytee23 und Jacob Whittaker

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