Morbus Crohn – Symptome und Behandlungsmethoden

Auch wenn jeder an Morbus Crohn erkranken kann, vermuten Wissenschaftler, dass diese Krankheit, die in einem Alter zwischen 13 und 30 Jahren auftritt, erblich bedingt ist.

Vielleicht haben Sie schon einmal von Morbus Crohn gehört oder kennen die Krankheit aus erster Hand. Viele Menschen leiden an dieser entzündlichen Darmerkrankung und müssen ihr Leben an sie anpassen. Morbus Crohn hat große Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit, da das gesamte Verdauungssystem, vom Mund bis zum Enddarm, davon betroffen ist. Es ist immer gut, die Symptome zu kennen, um diese gegebenenfalls schnell erkennen zu können. In diesem Artikel möchten wir Sie über diese Krankheit informieren.

Noch immer ist die Ursache dieser Krankheit unbekannt. Bei Morbus Crohn wird fälschlicherweise das eigene Immunsystem angegriffen und gesundes Gewebe zerstört. Es handelt sich um eine chronische Entzündung, die die Darmwände vergrößert. Lassen Sie uns das etwas genauer anschauen.

Was ist Morbus Crohn?

Morbus Crohn basiert hauptsächlich auf eine Reizung oder Schwellung eines Teiles des Verdauungstraktes. Die Krankheit kann sich auf 2 Arten auswirken:

1. Indem sie den Dünndarm befällt und sich dieser entzündet.

2. Durch eine ausweitende Entzündung des Dick-, Grimm- und Mastdarms, wie bei Colitis Ulcerosa.

Es bildet sich eine Ansammlung von Narbengewebe im Darm die diesen verengt. Dies führt dazu, dass die Nahrung und der Stuhlgang nur langsam und schmerzhaft den Weg durch den Verdauungstrakt finden. Begleiterscheinungen sind Schmerzen, Krämpfe und Durchfall.

Wer ist anfällig für diese Erkrankung?

Jeder kann an Morbus Crohn erkranken, sowohl Frauen als auch Männer leiden an dieser Krankheit. Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die Krankheit genetisch veranlagt ist, dass heißt, dass die Krankheit von den Eltern an die Kinder weitergegeben wird und im Alter zwischen 13 und 30 Jahren ausbricht.

Wodurch wird Morbus Crohn ausgelöst?

Bis jetzt ist der genaue Ursprung noch nicht ausreichend erforscht. Fest steht, dass es sich um eine Autoimmunkrankheit handelt, die eine chronische Entzündung sowie Verletzungen der Darmschleimhaut auftreten. 

Was sind die Symptome?

Die Symptome dieser Krankheit sind abhängig von dem Magen-Darm-Bereich, der betroffen ist: der Mund, der Dünn- oder Dickdarm, der Mastdarm etc. . Die Anzeichen können plötzlich auftreten und wieder verschwinden, oder auch über einen längeren Zeitraum anhalten und sehr schmerzhaft sein. Die Symptome sind in der Regel folgende:

  • Bauchschmerzen, Koliken
  • Müdigkeit
  • Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Schmerzen beim Stuhlgang
  • Verstopfung
  • Augenentzündung
  • Eiterfisteln im Bereich des Enddarms
  • Geschwüre am Mund
  • Entzündungen und Gelenkschmerzen
  • Wunden auf der Haut
  • geschwollenes Zahnfleisch

Wie wird Morbus Crohn diagnostiziert?

Der Arzt wird entscheiden welche Untersuchungen nötig sind, um eine richtige Diagnose stellen zu können. Dieselben oder ähnliche Symptome können auch bei anderen Krankheiten vorkommen, deshalb ist es einfach diese zu verwechseln. Normalerweise werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Blutanalyse
  • Kolonoskopie (Darmspiegelung)
  • Computertomographie (CT)
  • Röntgenaufnahmen des Unterleibs

Behandlungsmethoden

Meist werden bei Morbus Crohn folgende Behandlungsmethoden angewendet:

  • Entzündungshemmende Medikamente: Um die Entzündung, den Schmerz und den Durchfall zu mildern.
  • Steroide: Sie werden nur für eine kurze Zeit angewendet, da sie schwere Nebenwirkungen mit sich bringen.
  • Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, wie Azathioprin: Verhindert, dass das Immunsystem die gesunden Teile des Körpers angreift.
  • Antibiotika: Antibiotika werden verwendet, um die Ansammlung von Bakterien im Dünndarm zu behandeln.

Diät und Ernährung

Vitamin-b12

Leider wird die Ernährung das Problem von Morbus Crohn nicht lösen, aber sie kann dazu beisteuern die Entzündungen und Schmerzen zu lindern und somit zu einer besseren Lebensqualität beitragen. Ernährungswissenschaftler empfehlen folgendes:

  • Vitamin B12 Nahrungsergängzungsmittel: Die Einnahme wird dabei helfen viele der Symptome zu lindern, Vitamin B12 vermeidet Anämie und Entzündungen und stärkt das Immunsystem.
  • Kalzium und Vitamin D Nahrungsergängzungsmittel: Dadurch werden die allgemeinen Körperfunktionen verbessert.
  • Viel Wasser trinken: Trinken Sie kleine Mengen über den ganzen Tag verteilt.
  • Vermeiden Sie ballaststoffreiche Lebensmittel, diese sind bei einem entzündeten Darm nicht geeignet.
  • Vermeiden Sie fettige Lebensmittel: Frittiertes und Saucen.
  • Vermeiden Sie Milchprodukte: Sie sind schwer zu verdauen und verursachen Schmerzen.
  • Vermeiden Sie blähende Lebensmittel.
Kategorien: Natürliche HeilmittelRezepte Tags:
Auch interessant