Mit Papaya gegen Völlegefühl und Blähbauch

· 8 Februar, 2016
Dank ihrer Enzyme kann uns die Papaya dabei helfen, Magen und Darm zu beruhigen. Bereits gebildete Gase können leichter ausgeschieden werden

Völlegefühl und Blähbauch gehören zu den häufigsten Verdauungsstörungen. Auch wenn vor allem Frauen davon betroffen sind, so haben wir doch alle schon einmal dieses unangenehme Gefühl verspürt, dass unser Bauch überfüllt und aufgebläht ist, als hätten wir zu viel gegessen.

Oft greifen wir in solchen Situationen zu Medikamenten, die uns Erleichterung verschaffen sollen, zum Beispiel zu sogenannten Antiflatulenzien, die gegen Blähungen wirken. Uns sollte allerdings klar sein, dass ein Blähbauch verschiedenste Gründe haben kann und dass eine adäquate Behandlung zunächst einmal die Identifikation der Ursache erfordert.

In der Regel reicht es schon aus, eine gesunde, ausgeglichene Ernährung einzuhalten, um wiederkehrendem Völlegefühl vorzubeugen. Natürliche Heilmittel unterstützen den Genesungsprozess und von denen möchten wir heute sprechen.

Wichtig ist auch, zu wissen, welche Lebensmittel zu meiden sind – Blähende Nahrungsmittel

Wie es zu Völlegefühl und Blähbauch kommt

Der aufgeblähte Bauch, der uns häufig gegen Abend plagt, ist nicht das Ergebnis eingelagerten Körperfetts, denn wir haben sicher nicht an einem Tag so stark zugenommen.

Obwohl sehr viele Menschen an einem Blähbauch leiden, kann dieser in Einzelfällen sehr ernstzunehmende Ursachen haben, die eine ärztliche Versorgung erfordern. Wenn du zu denjenigen gehörst, die sehr häufig, nahezu immer an einem Blähbauch leiden, dann suche bitte einen entsprechenden Facharzt auf.

In diesem Artikel möchten wir dir die häufigsten Ursachen für Völlegefühl und Blähbauch vorstellen.

Voellegefühl

Verstopfung

Eine Verstopfung ist die häufigste Ursache für einen aufgeblähten Bauch und da sie viele Frauen wiederholt betrifft, treten auch die Begleitbeschwerden Völlegefühl und Blähbauch regelmäßig auf. Wer ein paar Tage lang nicht zur Toilette gehen konnte, der wird sich ganz sicher aufgedunsen fühlen.

  • Unter diesen Bedingungen gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht. Mikroorganismen, die sonst nur in geringer Menge vorkommen, vermehren sich übermäßig. Außerdem sammeln sich Giftstoffe im Darm an, die nicht ausgeschieden werden können, bis die Verdauung wieder angekurbelt wird.
  • In diesem Zustand ist die Absorption wichtiger Nährstoffe erschwert. Sie gelangen in geringerer Konzentration ins Blut, während gleichzeitig Toxine aufgenommen werden und den Körper belasten.

Eine chronische Verstopfung bedarf einer Behandlung durch einen Arzt.

In diesem Artikel erfährst du, wie du diese lästigen Beschwerden vermeiden kannst: Verstopfung? Ursachen und Vorbeugung

Dyspepsie

Der Begriff Dyspepsie beschreibt einen Symptomkomplex aus verschiedenen Verdauungsbeschwerden, für den nicht immer eine eindeutige Ursache ermittelt werden kann. Ein Großteil der Bevölkerung leidet an Dyspepsie und mögliche Gründe für diese gesundheitlichen Probleme sind eine erbliche Veranlagung oder Magengeschwüre aufgrund einer Infektion mit Heliobacter pylori.

  • Die Magenentleerung findet nur verzögert statt und der gesamte Verdauungsprozess ist verlangsamt.
  • In der veränderten Darmflora kommt es zu Gärungsreaktionen, in denen Gase gebildet werden.
  • Bereits nach dem Verzehr kleiner Portionen spüren wir den aufgeblähten, schmerzhaften Bauch.

Lebensmittelunverträglichkeiten

Manchmal bestehen Lebensmittelunverträglichkeiten, ohne dass den Betroffenen das bewusst wäre. Es muss nicht so weit kommen, dass wir Fieber entwickeln und erbrechen, auch weniger drastische Symptome können darauf hinweisen, dass wir bestimmte Nahrungsmittel nicht vertragen.

Hinweise darauf gibt eine langsame, schwerfällige, zum Teil schmerzhafte Verdauung.

  • Bei einigen Menschen ist der Verdauungstrakt nicht in der Lage, bestimmte Nahrungsmittelkomponenten so abzubauen, wie das bei gesunden Menschen erfolgt. Häufige Auslöser für Lebensmittelunverträglichkeiten sind Milchprodukte und Gluten.
  • Wenn Lebensmittel nicht ordnungsgemäß verdaut werden können, liegen sie uns schwer im Bauch. Sie werden dann zum Teil vergoren, was Durchfall oder Verstopfung zur Folge haben kann. Der Bauch schmerzt und wir fühlen uns aufgebläht.

Flüssigkeitsretentionen

Wassereinlagerungen im Gewebe bedeuten, dass die interstitielle Flüssigkeit vermehrt ist, sich zwischen den einzelnen Zellen also vermehrt Wasser ansammelt. Ursachen dafür können Leber- und Nierenprobleme sein, die von einem Arzt behandelt werden müssen.

Aber auch eine unangepasste Diät, langes Sitzen bei wenig körperlicher Bewegung und andere ungesunde Lebensgewohnheiten führen zu Flüssigkeitsretentionen, vor allem im Bereich von Beinen und Bauch. Wassereinlagerungen sind neben Verstopfungen die häufigsten Ursachen für Völlegefühl und Blähbauch.

Heilmittel mit Papaya gegen Völlegefühl und Blähbauch

Papayashake gegen Völlegefühl

Die Papaya und ihre verdauungsfördernden Enzyme

Eine der gesündesten Alternativen zur Prophylaxe des Blähbauchs ist der regelmäßige Konsum von Papaya. Sie enthält Papain, ein sehr wirksames Verdauungsenzym. Es steckt sowohl im Fruchtfleisch als auch in den Blättern des Baumes und hilft uns, Beschwerden im Bereich von Magen und Darm zu behandeln.

  • Ein weiterer interessanter Fakt zur Papaya ist, dass diese die Proteinverdauung optimiert. Weiterhin stimuliert sie biochemische Prozesse in den Zellen.
  • Die Enzyme, die wir mit der Papaya zu uns nehmen, sind auch bei Problemen mit der Bauchspeicheldrüse sehr empfehlenswert. Dank dieser tropischen, leckeren Frucht können wir die Verdauung verbessern, die Ausscheidung von Gasen anregen und Völlegefühl und Blähbauch vorbeugen.

Entzündungshemmender Shake gegen Verdauungsprobleme

Zutaten

  • 1 Tasse Papaya in kleinen Stücken (150 g)
  • 1 EL Aloe Vera-Gel (15 g)
  • 1 EL grüner Tee (10 g)
  • 1 Glas Wasser (200 ml)

Zubereitung

  • Dieser Shake lässt sich sehr einfach zubereiten und erlaubt dir, deine Verdauung anzuregen und entzündliche Prozesse im Verdauungstrakt zu bekämpfen.
  • Zunächst bereiten wir aus grünem Tee und Wasser einen Aufguss zu. Lass ihn 20 Minuten ziehen.
  • In der Zwischenzeit kannst du die Papaya schneiden und das Gel der Aloe Vera gewinnen, falls du das noch nicht getan hast.
  • Nun geben wir den grünen Tee, die Papaya und das Aloe Vera-Gel in den Mixer. Verarbeite alles zu einer möglichst homogenen Mischung, die deinem Darm sehr gut tun wird.
  • Wenn du mit diesem leckeren, gesunden Shake in den Tag startest, wirst du dich auch am Abend noch wohlfühlen. Du wirst merken, dass Völlegefühl und Blähbauch nicht mehr deine täglichen Begleiter sind, dass Verstopfungen seltener auftreten und die Verdauung insgesamt wesentlich sanfter abläuft.

Hast du Lust, den Papayashake zu probieren?