Intermittierendes Fasten zum Abnehmen und für eine gute Gesundheit

Verschiedene Strategien können beim Abnehmen helfen, ohne die Gesundheit zu belasten. Intervallfasten kann dein physisches Wohlbefinden sogar fördern! Es handelt sich um eine einfache Alternative, die jedoch Disziplin erfordert. 

Das Wort „fasten“ sollte dich nicht erschrecken, denn es muss nicht unbedingt Hunger, Opfer oder Verzicht bedeuten. Intermittierendes Fasten bedeutet, die Mahlzeiten auf andere Art zu organisieren, damit das Verdauungssystem Zeit zur Erholung hat und verschiedene Funktionen des Organismus verbessert werden können.

Damit kann beispielsweise die Schlafqualität verbessert und eine Gewichtsreduktion vereinfacht werden.

Wir erklären dir heute mehr über intermittierendes Fasten, damit auch du damit einfacher abnehmen und deine Gesundheit fördern kannst.

Intermittierendes Fasten ist keine Diät!

Es handelt sich weder um eine Diät, noch musst du Hunger leiden oder Kalorien zählen. Es geht vielmehr um einen veränderten Rhythmus, um sich auf intelligende und gesunde Weise zu ernähren. 

Du kannst so einfacher ein gesundes Gewicht erreichen, ohne dich mit ungesunden Diäten plagen zu müssen.

Intervallfasten bedeutet, dass Essensphasen und Fastenphasen abwechseln, wobei jedoch die Fastenphasen länger sein sollten. Das Frühstück wird zum Beispiel später eingenommen, das Abendessen früher, wobei du selbst festlegen kannst, wann du die längere Fastenperiode einbauen möchtest, denn dies hängt von deinem Lebensstil, deiner Arbeit und deinen familiären Verpflichtungen ab.

Wichtig ist allerdings, mindestens 12 Stunden lang zu fasten. Ideal wäre sogar, die Fastenzeit bis zu 18 Stunden auszuweiten. Das lange Fasten muss nicht jeden Tag sein, doch es empfiehlt sich, sich ein paar Mal in der Woche daran zu halten.

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Wie organisiert man sich am besten? 

Frau macht intermittierendes Fasten Spaß

Anfänger

Manche Ernährungsberater empfehlen, das Frühstück oder das Abendessen einfach auszulassen. Dies ist dann möglich, wenn man dadurch keinen großen Hunger leidet oder gar nervös wird. Anfänger können sich beispielsweise an folgende Esszeiten halten: 

  • Frühstück um 9 Uhr morgens
  • Mittagessen um 14 Uhr
  • Abendessen um 9 Uhr abends

Du bist überrascht, da du diese Zeiten bereits ungefähr einhältst? Besonders wichtig ist, nicht allzu spät abendzuessen und vor allem, danach nicht mehr zu snacken. Mit diesen Esszeiten kannst du bereits 12 Stunden fasten.

Experten

Wenn du dich bereits an das 12-stündige Fasten gewöhnt hast, kannst du einen Schritt weiter gehen:

  • Frühstück: 11 Uhr morgens
  • Mittagessen: 15 Uhr
  • Abendessen 7 Uhr abends

Du kannst so 16 Stunden lang fasten. Vielleicht hast du morgens weniger Hunger, wenn das nächtliche Fasten länger dauert. Wenn du 18 Stunden lang fasten möchtest, kannst du Frühstück und Abendessen oder Mittagessen und Abendessen „kombinieren“.

Wie funktioniert intermittierendes Fasten?

Wie funktioniert intermittierendes Fasten mit gesunder Ernährung

Der Schlüssel liegt darin, gleichzeitig die Umstellung zu nutzen, um die Ernährung gesünder zu gestalten und die richtigen Vitalstoffe einzubauen. Auch sättigende Lebensmittel sind sehr wichtig. Auf Lebensmittel, die keine Nährstoffe enthalten, solltest du verzichten.

Empfohlene Nahrungsmittel:

  • Pflanzenöl aus erster Kaltpressung (Olivenöl, Kokosöl, Sesasmöl…)
  • Hülsenfrüchte
  • Eier
  • Trockenfrüchte
  • Samen
  • Avocado
  • Hafer
  • Buchweizen
  • Quinoa

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Lebensmittel, auf die du besser verzichten solltest:

  • Weißmehl (industrielles Gebäck, Kekse, Weißbrot…)
  • weißer Zucker
  • Eis und andere Nachspeisen mit Milch
  • Frittiertes
  • Wurstwaren
  • Fertiggerichte
  • Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure und abgepackte Säfte
  • Ungesunde Snacks und Süßigkeiten

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Praktische Tipps

intermittierendes Fasten und viel Wasser

Auch folgende Tipps sind sehr hilfreich, um dein Ziel zu erreichen:

  • Trinke über den ganzen Tag verteilt, jedoch außerhalb der Mahlzeiten, viel Wasser, insbesondere morgens auf nüchternen Magen. Oft denken wir, Hunger zu haben, wenn es sich in Wirklichkeit um Durst handelt.
  • Du solltest nicht hungern! Wähle gesunde Lebensmittel, um ein angenehmes Sättegefühl zu erreichen.
  • Während der Fastenintervalle kannst du Arzneitees trinken.
  • Kaue die Nahrungsmittel gut und genieße das Essen. Sei beim Zubereiten der Speisen kreativ und probiere immer wieder neue Rezepte aus!
  • Du kannst an einem Feiertag mit dem Intervallfasten beginnen, denn so kannst du länger schlafen und es wird dir einfacher fallen.
  • Verzichte an jenen Tagen auf lange Fastenzeiten, an denen du anstrengende Arbeiten erledigen musst, eine Autofahrt vor dir hast oder Tätigkeiten ausüben musst, die große Konzentratin verlangen.

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Schon ab dem ersten Intervallfasten wirst du dich voller Energie und vital fühlen. Das Körpergefühl ist leichter, Schwellungen können reduziert werden. Die Vorteile dieser Fastenart werden dich motivieren, damit weiterzumachen, ohne große Anstrengungen unternehmen zu müssen.

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