Grüne und rote Tomaten gegen Krampfadern

· 26 Oktober, 2015
Manche behaupten, die Samen der Tomate hätten gerinnungshemmende Eigenschaften und würden so den Blutfluß verbessern . Eine lokale Anwendung könnte uns helfen, Krampfadern und die damit verbundenen Beschwerden zu lindern.

In unserem Artikel besprechen wir, wie manche Leute grüne und rote Tomaten gegen Krampfadern einsetzen.

Krampfadern sind erweiterte Venen, die sich entzünden können und die bereits mit bloßem Auge unter der Haut sichtbar sind. Das macht sie sowohl für Frauen als auch für Männer zu einem ästhetischen Problem.

Die Mehrzahl der Betroffenen versucht, eine Lösung für dieses Problem zu finden und die Krampfadern, die in verschiedenen Bereichen des Körpers auftreten können, loszuwerden.

Viele Betroffene sind sich dabei gar nicht bewusst, dass Krampfadern auch ein gesundheitliches Problem darstellen, denn sie reflektieren im Allgemeinen Probleme mit der Durchblutung.

Weitere Symptome wie schwere Beine, die schnell ermüden und schmerzen, treten daher oft gemeinsam mit den Krampfadern auf.

Die richtige Behandlung durch einen Arzt ist bei dieser Erkrankung wichtig, um einer Phlebitis, einer Venenentzündung, vorzubeugen.

Auch eine Verschlimmerung der Symptome, eine stärkere Erweiterung der Gefäße mit zunehmender Reduktion der Durchblutung, kommt ohne adäquate Behandlung häufig vor.

Dann steigt auch das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln und Thrombosen, was langfristig schwerwiegende Komplikationen zur Folge haben kann.

Der Markt bietet eine Vielzahl von Produkten und Therapieoptionen an, die versprechen, die Krankheit in kurzer Zeit zu lindern oder gar zu heilen. Leider sind sie in der Regel sehr teuer und bewirken nur selten die Wunder, die ihnen zugesprochen werden.

Daher findet die alternative Medizin mit ihren natürlichen Heilmethoden immer mehr Zuspruch. In der Natur existieren viele Heilmittel, deren Inhaltsstoffe möglicherweise helfen, Krampfadern zu behandeln.

Eines dieser Heilmittel wollen wir heute etwas genauer betrachten, die Tomate. Manche Betroffene schwören auf grüne und rote Tomaten gegen Krampfadern.

Sprich mit deinem Arzt über die Benutzung dieses möglicherweise unterstützend wirkende Naturheilmittel.

Hier erklären wir, was Gutes in der Tomate steckt: Tomaten – Köstlich und gesund!

Tomaten zur Behandlung von Krampfadern

Krampfadern und müde Beine

Tomaten erfreuen sich überall großer Beliebtheit. Das rote Gemüse wird vielfältig eingesetzt und ist essentielle Zutat unzähliger Gerichte in den Küchen der Welt.

Da Tomaten in unserer Ernährung so eine große Rolle spielen, weiß man auch seit langer Zeit, dass es sich hier um ein Lebensmittel mit hohem Nährwert handelt. Es lohnt sich, sich mit diesem Gemüse näher zu beschäftigen.

Als Heilmittel haben Tomaten bisher keine große Aufmerksamkeit erhalten und viele Menschen können sich gar nicht vorstellen, dass sie in ihrer Küche so einen starken Verbündeten in Gesundheitsangelegenheiten finden könnten.

Das betrifft insbesondere Personen, die an Krampfadern leiden. In den Samen der Tomate ist eine saure Substanz enthalten, die ähnlich wie Aspirin die Blutgerinnung hemmen würde. Die Durchblutung der Gewebe würde so verbessert.

Außerdem hätten Tomaten einen hohen Gehalt an Flavonoiden, die als Antioxidantien zusätzlich die Blutgefäße stärken könnten.

Grüne Tomaten gegen Krampfadern

Grüne Tomaten gegen Krampfadern

  • Zunächst musst du die Tomaten gut waschen. Achte darauf, dass sie wirklich sauber werden. Im Gegensatz zur gewöhnlichen Tomate bleiben die grünen Tomaten grün, sind aber reif.
  • Schneide sie in Scheiben und lege diese dann auf die betroffenen Stellen, auch auf Besenreiser, die eine ähnliche Ursache haben wie die Krampfadern selbst.
  • Verwende jetzt eine Binde, um die Tomaten auf der Haut zu fixieren. Sie sollen genügend Zeit haben, ihre Wirkung zu entfalten, und müssen dazu in engem Kontakt zur Haut bleiben.
  • Sobald du ein Kribbeln oder ein leichtes Brennen fühlst, kannst du die Binde entfernen.
  • Spüle deine Haut zum Schluss mit reichlich lauwarmem Wasser ab und trockne sie vorsichtig ab.

Diese Behandlung kannst du übrigens bis zu fünfmal täglich durchführen. Innerhalb weniger Wochen könntest du möglicherweise eine Verbesserung sehen.

Rote Tomaten gegen Krampfadern

  • Auch die roten Tomaten müssen vor der Anwendung gut gewaschen werden.
  • Behandle deine Krampfadern mit Tomatenscheiben und verwende eine Binde, um zu verhindern, dass das Gemüse verrutscht oder herunterfällt.
  • Lass die Tomaten vier Stunden einwirken. Wechsle die Tomatenscheiben dann aus und setze die Behandlung für weitere vier Stunden fort.

Man sagt, diese Behandlung sollte jede Nacht durchgeführt werden, damit man in wenigen Wochen eine Linderung erreicht.

Noch ein paar Empfehlungen zum Schluss

Ernährung gegen Krampfadern

Um die Symptome von Krampfadern zu lindern, empfehlen wir deshalb, die oben beschriebenen Heilmethoden mit einer ausgeglichenen, gesunden Ernährung zu ergänzen.

Omega-3-Fettsäuren

Unser Körper kann diese gesunden Fette nicht selbst herstellen, deshalb müssen sie mit der Nahrung zugeführt werden.

Omega-3-Fettsäuren erhalten die Elastizität der Venen und wirken außerdem entzündungshemmend, was insgesamt die Durchblutung verbessert.

Wir raten zum Konsum folgender Lebensmittel:

  • Lachs
  • Sardine
  • Kabeljau
  • Meeresfrüchte
  • Sonnenblumenöl, Olivenöl
  • Leinsamen
  • Trockenfrüchte

Interessantes zum Thema findest du auch hier: Steckt in Fetten und Ölen grundsätzlich der Teufel?

Selen

Selen ist ein Antioxidans, das der Verhärtung von Geweben vorbeugt, was die Blutgefäße einschließt. Es hilft daher, die Elastizität der Arterien zu erhalten.

Selen findet sich in:

  • Trockenfrüchten
  • Gurke
  • Champignons
  • Ei
  • Bierhefe

Vitamin E

Vitamin E ist ein wichtiger Nährstoff, der in keiner Diät fehlen sollte. Dieses Vitamin hilft, die Durchblutung zu verbessern und steigert außerdem die Sauerstoffsättigung des Blutes. Deshalb würde angeblich der Bildung von Blutgerinnseln vorgebeugt.

Vitamin E steckt in diesen Lebensmitteln:

  • Milchprodukten
  • Hellem Fleisch
  • Trockenfrüchten
  • Spargel
  • Kokosöl, Olivenöl
  • Vollkornzerealien