Grüne Minze: ein gesundes, vielseitiges Kraut

· 21 Juli, 2014
Im Mittelalter wurde Minze für frischen Atem und weiße Zähne benutzt. Jetzt ist diese Pflanze weltweit sehr beliebt, denn der Aktivstoff Menthol kann für verschiedene therapeutische Behandlungen sowie als Schönheitsmittel eingesetzt werden.

Die grüne Minze ist ein sehr gesundes, vielseitiges Kraut, das in der Naturheilkunde sehr beliebt ist. Sie wirkt sowohl entspannend als auch belebend. Erfahre anschließend mehr über die gesundheitlichen Vorteile dieser Pflanze aus der Familie der Lippenblütengewächse.

Bereits Griechen und Römer verwendeten diese Pflanze, doch erst im 18. Jahrhundert wurde ihre positive Wirkung auf Magen und Darm erkannt.

Im Mittelalter wurde Minze für frischen Atem und weiße Zähne benutzt. Jetzt ist diese Pflanze weltweit sehr beliebt, denn der Aktivstoff Menthol kann für verschiedene therapeutische Behandlungen sowie als Schönheitsmittel eingesetzt werden.

Grüne Minze: ein vielseitiges Kraut

1. Verdauung

Minze ist dafür bekannt, dass sie bei Magen- und Darmproblemen helfen kann. Sie wirkt entblähend und krampflösend und ist deshalb bei vielen Beschwerden dienlich, z.B. bei Blähungen, Bauchkrämpfen, allgemeinen Verdauungsproblemen und Übelkeit.

Studien haben gezeigt, dass die Minze auch bei Reizdarmsyndrom helfen kann.

In einer vier Wochen langen Studie konnten angeblich bei 75% der Probanden durch die tägliche Einnahme einer Kapsel Minzöl die Beschwerden gelindert werden.

Minze hilft bei Bauchbeschwerden, da sie die Muskeln des Verdauungssystems entspannt. Um diese Wirkung zu erzielen, kannst du dir einen Minztee zubereiten oder auch einige Minzblätter kauen.

Wenn du allerdings oft unter Verdauungsproblemen leidest, solltest du besser einen Arzt aufsuchen!

2. Kopfschmerzen

Grüne Minze kann auch gegen Kopfschmerzen eingesetzt werden. Es handelt sich um ein vielseitiges Kraut, das in diesem Fall wie folgt wirkt:

  • Einerseits kannst du ätherisches Minzöl an strategischen Punkten am Kopf sanft einmassieren. So werden die Muskeln entspannt und du kannst die durch Anspannung entstandenen Kopfschmerzen verringern.
  • Andererseits kannst du Minze inhalieren und so Kopfschmerzen lindern und dabei gleichzeitig entspannen.

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3. Erkältungen und Grippe

Minze: ein vielseitiges Kraut

Der in der Minze enthaltene Wirkstoff Menthol hilft beim Abbau von Schleim und befreit so unsere Atemwege.

Zudem hilft Minze auch bei einem irritierten Hals und Rachen.

Dafür gibst du einige Tropfen ätherisches Minzöl in einen Inhalator. Du kannst natürlich auch ein herkömmliches Gesichtsdampfbad mit ein paar Tropfen Minzöl durchführen.

4. Hautirritationen

Dank ihrer kühlenden Wirkung hilft Minze bei gereizter Haut, wie zum Beispiel bei Insektenstichen, Verbrennungen und Reizungen, die durch Brennesselgewächse verursacht wurden.

Denk daran, dass Minzöl – wie alle ätherische Öle – die Haut irritieren kann, deshalb sollte es vor der topischen Anwendung mit einer anderen Flüssigkeit (z.B. Mandelöl) verdünnt werden.

5. Schlechter Atem

Da Minze auch antibakteriell und antimikrobiell wirkt, kann diese Pflanze schlechten Atem bekämpfen. 

Außerdem kann sie zur ergänzenden Zahnhygiene eingesetzt werden, da sie schädliche Bakterien im Mund bekämpft. Dazu kannst du Minzblätter kauen oder Mundwasser mit Minze benutzen.

Unser Lesetipp: Mundwasser: 3 Naturrezepte gegen schlechten Atem

  • Saller, R. (2004). Pfefferminze - Arzneipflanze des jahres 2004. Forschende Komplementärmedizin Und Klassische Naturheilkunde.
  • Czygan, F. C., & Windhaber, R. (2004). Kopf und bauch: Zwei zentrale organe auch für den einsatz der pfefferminze. Zeitschrift Fur Phytotherapie.