Grauer Star – Vorsorge

· 28 Oktober, 2014
Auch wenn Katarakt meist eine Alterserscheinung ist, gibt es Möglichkeiten, vorzubeugen oder den Fortschritt der Krankheit zu verlangsamen. Hier erfährst du mehr über dieses Thema.

Grauer Star ist fast ein endemisches Problem des 21. Jahrhunderts, bedingt durch die zunehmendene Alterung der Bevölkerung.

Andere Gründe sind falsche Ernährung, körperliche Faktoren und wahrscheinlich ebenfalls die Nutzung von Bildschirmgeräten wie Handys, Computer, etc., die sich negativ auf die Sehnerven auswirken.

Grauer Star – was ist das?

Der Verlust des zentralen Sehvermögens, verursacht durch eine Linsentrübung. Dies bedeutet, dass die Vergrößerungslinse in unserem Auge, immer mehr an Transparenz verliert und trüber wird, bis sie schließlich wie ein „Vorhang“ wirkt, der den korrekten Empfang der Bilder verhindert.

Man kann es sich so vorstellen, als ob die Linse einer Videokamera plötzlich schmutzig wird und deshalb die Bilder nicht mehr richtig erfassen kann.

Linse-Grauer-Star

Grauer Star ist ein degenerativer, schmerzloser Verlust des Sehvermögens. Das auffälligste Merkmal ist der „milchige Schleier“, der schrittweise die Pupille bedeckt, dabei verliert sie allmählich ihre schwarze Farbe und wird grau. Je fortgeschrittener umso stärker wird die graue Färbung.

Dies liegt daran, dass sich in der Augenlinse Proteine ​​sammeln, die den Schleier erzeugen und so das Licht nicht korrekt an die Netzhaut weitergegeben werden kann.

Grauer-Star-Erlaeuterung

Dieser Prozess vollzieht sich langsam, bis die Linse vollständig bedeckt ist, so dass die erkrankte Person im letzten Stadium der Krankheit erblindet. Fast die Hälfte der Bevölkerung über 65 Jahren leidet an dieser Krankheit.

In schweren Fällen wird diese Krankheit meist operiert, obwohl damit nicht immer das Sehvermögen verbessert wird. Lass dich von deinem Augenarzt beraten, damit er dir individuell für deine Situation, die Aussicht auf Erfolg erklären kann.

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Weitere Informationen

Mit den im Anschluss aufgeführten Mitteln, kannst du deine Gesundheit verbessern. Du solltear dich aber auf jeden Fall von deinem Augenarzt beraten lassen.

Die Linse besteht zu drei Vierteln aus Wasser und Proteinen. Von der Verteilung der Proteine hängt ab, wie das Licht wahrgenommen wird. Anschließend erfährst du verschiedene Methoden, um diese zu verbessern.

Die Wahrscheinlichkeit an grauem Star zu erkranken ist statistisch gesehen bei Diabetes-Patienten und erblich vorbelasteten Personen größer.

Diese Krankheit tritt auch häufiger bei Frauen auf.  Es konnte auch festgestellt werden, dass Personen, die jahrelang mit hohen Dosen Kortison (10-15 mg täglich) behandelt wurden sowie Raucher anfälliger für diese Krankheit sind.

Grauer-Star-Zigarette

Grauer Star – Richtige Ernährung zur Vorbeugung

  • Eine korrekte Ernährung sollte reich an Vitamin A und C sein, denn diese Vitamine sind grundlegend für Gewebe und Augenfunktionen. Sie helfen den Degenerationsprozess der Linse zu stoppen. Vitamin A ist vor allem in rot-orangem Obst und Gemüse enthalten, z. B. Karotten, Orangen, Papaya, etc. aber auch in Spinat und Leber. Spinat ist vor allem gegen grünen Star sehr empfehlenswert. Für zusätzliches Vitamin C gibt es viele Möglichkeiten, ganz besonders sind Spirulina-Algen und Moringa (Blatt oder Öl) zu empfehlen, die ebenfalls reich an Vitamin A sind.
  • Zuckerhaltige Getränke und Zucker im Allgemeinen, solltest du aus deinem Ernährungsplan streichen, denn er schwächt und degeneriert das Nervensystem. Aus dem selben Grund, solltest du auch Koffein sowie Alkohol meiden.
  • Konsumiere mehr atioxidativ wirkende Nahrungsmittel. Dazu gehören Orangen, Zitronen, Grapefruit, Erdbeeren, rote Weintrauben, Brokkoli und Tomaten, Olivenöl und Moringa-Öl. Die enthaltenen Antioxidantien bekämpfen freie Radikale (instabile Sauerstoffmoleküle), die sich in den Augen ansammeln und grauen Star verursachen können.
  • Konsumiere auch Lebensmittel, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Du kannst Omege-3-Kapseln oder Fisch (vor allem blauen Fisch), Leinsamen, Chia-Samen oder Chia-Öl zu dir nehmen. Mehrere Studien haben ergeben, dass das Verzehren von Thunfisch einmal in der Woche das Risiko, an grauem Star zu erkranken, um 12% senkt.
  • Die Schleimhäute des Auges benötigen ausreichend Feuchtigkeit. Trinke mindestens zwei Liter Wasser täglich. Vermeide salzige oder stark gewürzte Speisen.
  • Die Leber ist sehr eng mit dem Sehvermögen verbunden, daher sollte auch dieses Organ entsprechend gepflegt werden.

Grauer Star – Empfehlungen

Gewohnheiten und Lebenseinstellung sind sehr wichtig, um grauen Star zu verhindern oder das Fortschreiten dieser Krankheit zu verlangsamen. Deshalb empfehlen wir dir, auf folgende Dinge zu achten:

  • Erwachsene sollten regelmäßige Untersuchungen des Sehvermögens durchführen. Gehe mindestens alle 2 Jahre einmal zum Augenarzt.
  • Die Augen vor UV-Licht schützen. Trage eine Sonnenbrille und/oder einen Hut.
  • Schütze dich vor UVA-Strahlen und verzichte auf das Bräunungsstudio. Ultraviolette Sonnenstrahlen (UVB) sind weniger schädlich.
  • Benutze eine Augenmaske falls du nicht in einem dunklen Raum schläfst. Während der Nachtruhe produziert die Zirbeldrüse Melatonin (ein Hormon, das den Alterungsprozess verlangsamt) allerdings ausschließlich in der Dunkelheit.
  • Hör auf zu rauchen!
  • Falls du an Diabetes leidest, achte auf die richtige Behandlung und sei vorsichtig.
  • Entspanne deine Augen. Du kannst meditieren und dabei eine halbe Stunde lang eine Pflanze, ein grünes Blatt oder eine harmonische Landschaft betrachten, um einen ruhigen inneren Zustand zu erreichen.

Grauer Star wird u.a. durch schlechte Ernährung und durch Krankheiten, bei denen Druck auf die Augenmuskeln ausgeübt wird, hervorgerufen.

Nicht alle älteren Menschen leiden daran, ganz besonders sind davon Diabetiker und Raucher betroffen, da die Augenlinse unzureichend durchblutet und mit Nährstoffen versorgt wird.

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Weitere Empfehlungen

Um grauen Star zu vermeiden, solltest du daher auf eine richtige Ernährung achten, die reich an Nährstoffen ist und entspannende Augenübungen durchführen.

  • Reinen nicht raffinierten Honig auf das Auge auftragen. Dieser hat eine antibiotische Wirkung und unterstützt die Reinigung und Nahrstoffversorgung des Auges.
  • Lege Anisteebeutel oder rohe Kartoffelschreiben in einem Beutel für eine halbe Stunde täglich auf deine Augenlider.
  • Trinke täglich eine Tasse Cayenne- oder AugentrostTee, um die Entwicklung der Krankheit zu verlangsamen.
  • Tropfe gefiltertes Meerwasser in deine Augen. Dies kann anfangs die Augen ein wenig reizen, aber es schadet den Augen nicht und du kannst diese Methode täglich durchführen.
  • Tropfe eine Lösung mit ein paar Tropfen Zitronensaft verdünnt mit Kochsalz oder reinem Wasser in deine Augen. Dies wird nur brennen, wenn deine Augen schmutzig sind oder bei  Bindehautentzündung. Die Wirkung dieser Tropfen ist allerdings sehr heilsam und schadet dem Auge ebenfalls nicht.
  • Rizinusöl. Befeuchte deinen Finger mit dem Öl und tupfe vorsichtig um die Augenlieder herum, damit es von allein ins Auge sickert. Du kannst für diese Anwendung auch Moringa-Öl verwenden, allerdings brennt es wegen der antibiotischen Wirkung etwas mehr. Trage das Öl täglich über einen Zeitraum von mindestens einem Monat auf. Du kannst auch Leinöl oder Lebertran anwenden. Jede Nacht einen Tropfen.
  • Aloe vera. Trage zwei oder drei Tropfen des verflüssigten Fruchtfleischs auf.
  • Kalte Zwiebel in Stücken. Lege eine Zwiebel für eine halbe Stunde in den Kühlschrank und danach für fünf Minuten auf die Augenlider.
  • Abgekochter Kamillentee (25 gr), Holunder (30 gr), eine Kartoffel, eine halbe Gurke und Leinsamen (15 gr) in einem Liter Wasser. In Kompressen auf die Augen legen.