Gesichtsbehaarung bei Frauen: Ursachen und Behandlung

10 April, 2018
Übermäßige Gesichtsbehaarung kann bei Frauen durch Medikamenten verursacht werden. Wenn das bei dir der Fall ist, solltest du mit deinem Arzt sprechen, bevor du eigenmächtig etwas änderst.

Gesichtsbehaarung ist zwar ganz natürlich, doch trotzdem für viele Frauen ein Problem. Erfahre in unserem heutigen Artikel mehr über die Ursachen und Möglichkeiten, um die Gesichtsbehaarung bei Frauen zu entfernen.

Wenn die Behaarung übermäßig stark ist, wird die Sache komplizierter. Frauen fühlen sich damit unwohl, denn es handelt sich um ein charakteristisches Anzeichen für Männer.

Doch es handelt sich nicht nur um ein kosmetisches Problem, denn der Damenbarkt kann auch auf gestörte Körperfunktionen hinweisen. Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren. 

Was ist Hirsutismus?

Hirsutismus ist der medizinische Begriff für einen männlichen Behaarungstyp bei Frauen. Dieser kann in verschiedenen Bereichen am Körper auftreten, wie beispielsweise:

  • Gesicht
  • Beine
  • Brust
  • Rücken
  • Bauch

Meist ist ein gestörter Hormonhaushalt dafür verantwortlich, denn auch Frauen produzieren normalerweise geringe Mengen an männlichen Hormonen. Doch auch andere Ursachen können zu Gesichtsbehaarung führen.

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1. Genetische oder ethnische Faktoren als Ursache für Gesichtsbehaarung

Gesichtsbehaarung bei Frauen - Gene

Frauen aus Indien oder mediterranen Ländern entwickeln häufiger ungewünschte Haare im Gesicht als Frauen aus anderen Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas.

Wenn in deiner Familie bereits Fälle von Hirsutismus vorgekommen sind, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auch selbst einen Damenbart zu haben. Indem du das herausfindest, kannst du wissen, ob genetische Ursachen dafür verantwortlich sind.

2. Polyzystisches Ovar-Syndrom

Das polizystische Ovar-Syndrom ist eines der häufigsten weiblichen Gesundheitsprobleme. Bei manchen Frauen bleibt es über Jahre unentdeckt und verursacht keinerlei Probleme.

Bei anderen Frauen wiederum sind die Symptome sehr offensichtlich. Unter anderem wachsen ihnen nämlich Haare am Kinn.

Wenn du bereits weißt, dass du dieses Syndrom hast, doch erst jetzt ein Damenbart sichtbar wird, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen, um eine entsprechende Behandlung einzuleiten.

  • Kontrolliere die Entwicklung der Krankheit.
  • Geh zu allen Arztterminen und befolge alle Anweisungen des Arztes.

3. Cushing Syndrom

Gesichtsbehaarung bei Frauen - Cushing Syndrom

Das Cushing Syndrom ist eine hormonelle Störung, die durch eine Überproduktion an Cortisol entsteht. Bei Frauen, die Medikamente gegen Asthma oder Arthritis nehmen, tritt dieses Syndrom häufig auf.

In der Folge kann es zu übermäßigem Haarwachstum kommen. Suche einen Arzt auf, der dich beraten kann.

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Was tun gegen Gesichtsbehaarung?

Anschließend findest du verschiedene Tipps, die du beachten solltest, um die unschönen Härchen loszuwerden.

1. Nur ärztlich verschriebene Medikamente

Gesichtsbehaarung bei Frauen - Medikamente

Wenn du Hormontabletten einnimmst, darfst du diese nicht einfach selbst absetzen. Zwar ist häufig die Antibabypille für Gesichtsbehaarung verantwortlich, doch du musst darüber auf jeden Fall mit einem Arzt sprechen.

Nimm nur ärztlich verschriebene Medikamente ein, um Probleme und Nebenwirkungen zu vermeiden.

2. Meide Haarentfernungen, die das Problem verschlimmern

Ein Damenbart wirkt unattraktiv und kann das Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Wenn du dich für eine Haarentfernung entscheidest, solltest du dich gut informieren.

  • Verwende eine sanfte Methode, bei der die Haare nicht einwachsen oder dicker werden.
  • Verwende ein Creme oder Wachs, nicht den Rasierer.

3. Gesichtsbehaarung bei Frauen: Bleichen

Gesichtsbehaarung bei Frauen - Bleichen

Eine andere Möglichkeit ist, die Härchen zu bleichen. Du kannst das selbst zu Hause in relativ kurzer Zeit machen. Es gibt Produkte, die du nur noch mischen und auftragen musst, das geht ganz einfach!

Benutze Sunblocker oder vermeide Sonnenlicht, damit das Bleichen erfolgreich ist und keine Nebenwirkungen auftreten.

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